Menü schließen




01.07.2024 | 05:30

dynaCERT Aktie auf dem Weg zur Ver-10-fachung

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Die Identifizierung von lukrativen Investitionen macht die Börse spannend. In der Vergangenheit haben vor allem die Unternehmen ihren Investoren Gewinne gebracht, die akute Probleme gelöst oder Begehrlichkeiten geweckt haben, deren Produkte oder Lösungen skalierbar sind und dem Unternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil gebracht haben. Vor diesem Hintergrund steht die Aktie von dynaCERT (WKN: A1KBAV | ISIN: CA26780A1084 | Ticker-Symbol: DMJ) mit den jüngsten Erfolgsmeldungen vor einer möglichen Ver-10-fachung des Aktienkurses. Die Analysten von GBC AG hatten bereits in ihrer Einschätzung ein Kursziel von 1,40 EUR und ein Rating ‚Kaufen‘ ausgestellt. Steht eine HydraGEN-Pflicht für Lkw bevor? Kommen wir im folgenden Bericht zu den Details.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DYNACERT INC. | CA26780A1084

Inhaltsverzeichnis:


    Opfer der staatlichen Corona-Maßnahmen

    Im ersten Quartal 2020 stand dynaCERT (WKN: A1KBAV | ISIN: CA26780A1084 | Ticker-Symbol: DMJ) mit der Technologie zur Nachrüstung von Verbrennungsmotoren vor dem unmittelbaren Durchbruch. Alles war perfekt. Die kanadische Investment-Legende Eric Sprott ist mit 14 Mio. CAD zu 0,50 CAD eingestiegen, andere Investoren folgten, das Unternehmen wechselte an die kanadische Hauptbörse TSX und der Aktienkurs notierte im Anschluss in der Spritze bei 1,25 CAD. Mit den staatlichen Corona-Maßnahmen wurde jedoch alles gestoppt und wie es nun aufgrund der jüngsten Erfolgsmeldungen scheint, stellt sich nun der Effekt der Innovation mit einer vierjährigen Verschiebung ein.

    Umweltschutz, der sich selbst finanziert

    dynaCERT hat eine Technologie entwickelt, die Umweltschutz jetzt und heute machbar macht, ohne staatliche Unterstützung oder Investitionen in eine aufwendige Infrastruktur. Das Produkt ist relativ einfach. Ein Gerät für einen Lkw, das etwas größer als eine standardmäßige Bierkiste ist, erzeugt auf Bedarf aus destilliertem Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff und führt anschließend dieses Gas der Verbrennung im Motor hinzu. Für eine Laufzeit von über 80 Stunden benötigt das Gerät mit dem Namen HydraGEN lediglich zwei Liter destilliertes Wasser. In der Drogerie ‚dm‘ kosten fünf Liter destilliertes Wasser 1,65 EUR.

    Kunde wirbt mit Einsparung und Folgeaufträge

    In einem Interview nannte Christian Hassler, Geschäftsführer der Oberdrautaler Transporte Josef Heregger GmbH in Lienz, Österreich, dass beim Einsatz der dynaCERT Technologie HydraGEN bei zurückgelegten 60.000 Kilometern eine Kraftstoff-Einsparung von 6 % brachte, zudem wurde 24 % weniger AdBlue benötigt. Darüber hinaus wurde eine Reduktion von 2.660 kg CO2e ermittelt. Bedeckt mit Details hält sich ein nicht namentlich genannter Kunde von dynaCERT in Kanada in einer jüngsten Meldung, aber die Tatsache, dass das Unternehmen „nach einer umfangreichen und erfolgreichen Due-Diligence-Prüfung der HydraGEN-Technologie“ weitere 84 Geräte bestellt hat, zeigt, dass sich die Skalierbarkeit bestätigt hat. Immerhin dürfte der Umsatz für dynaCERT rund 500.000,00 CAD betragen.

    Deutscher Top-Manager geht an Board

    In der vergangenen Woche fand die Hauptversammlung von dynaCERT in Toronto, Kanada, statt und bei der Abstimmung zu den Direktoren erhielt ein neuer Name im Board of Directors mit 98,11 % die höchste Zustimmung der Aktionäre: Bernd Krüper. Der deutsche Topmanager ist ein Experte in der Motorenwelt und hat seit 2017 den deutschen Dieselmotorenbauer HATZ mit über 1.200 Mitarbeitern geleitet. Weitere Stationen im Werdegang in verschiedenen Teilen der Welt sind Daimler, MTU, Rolls-Royce und Tognum. Wenn ein erfolgreicher und erfahrener Unternehmer an Bord kommt, dann ist es ein gutes Zeichen. Ebenso haben zuletzt Tanya Rowntree, ehemals Toronto Stock Exchange, und James Tansey, Experte für CO2-Zertifikate, das Board von dynaCERT mit Kompetenz und Erfahrung erweitert.

    VERRA bringt den Aktien-Turbo

    Während große Vorhaben und Projekte mit Steuergeldern leider nicht selten scheitern, wie zuletzt der E-Highway bei Lübeck, der nun nach rund 30 Mio. EUR Investitionen wieder abgebaut wird, erwartet dynaCERT für die Kunden zukünftig einen Rahmen für die Ausgabe von CO2-Zertfikate. Die Verbriefung von CO2-Einsparungen in CO2-Zertifikate belohnt die Initiativen der Nutzer von HydraGEN und wird die Attraktivität steigern, was den Absatz ankurbeln dürfte. Das Verfahren zur Zertifizierung durch VERRA ist aufwendig und zeitintensiv. Seit mehr als drei Jahre wird das Thema verfolgt und somit rückt der Zeitpunkt der Bestätigung näher. Man stelle sich vor, dass eine Regierung eine HydraGEN-Pflicht für Lkw einführt oder eine Übernahme nach dem Vorbild der Wärmepumpensparte von Viessmann - ging für 12 Mrd. EUR an Carrier Global. Weil sich das HydraGEN-Gerät bei Lkw innerhalb eines Jahres amortisieren kann, macht sogar eine Pflichteinführung ökonomisch und ökologisch Sinn.

    Fazit: Die Aktie gehört ins Depot!

    Wenn man den Chart der dynaCERT Aktien (WKN: A1KBAV | ISIN: CA26780A1084 | Ticker-Symbol: DMJ) betrachtet, ist ein Verlauf des Kurses zu sehen, der seit Jahresanfang im Durchschnitt bei etwa 0,15 CAD pendelte. Vor den Corona-Maßnahmen lag der Wert der Aktie bei 1,25 CAD, der Rückgang von der Spitze liegt bei 88 %! Alles deutet darauf hin, dass die gegenwärtige Situation ‚der Ruhe vor dem Sturm‘ gleichkommt. Sobald die VERRA Zertifizierung abgeschlossen ist, ist davon auszugehen, dass sich viele neue Türen und möglichweise Tore öffnen werden. Eine mögliche HydraGEN-Pflicht für Lkw ist momentan noch pure Spekulation, könnte aber mit VERRA-Zertifizierung realistisch werden. Wie man dem Chart mit einem Zeitraum von sechs Jahren auch entnehmen kann, sind die Aktien besonders sensibel und das Momentum kann enorm an Fahrt gewinnen. Wer dabei sein möchte, hat die Aktie schon jetzt im Depot - immerhin hatten die Analysten von GBC noch nach dem ersten Lockdown in 2020 ein Kursziel von 1,40 EUR bzw. 2,20 CAD mit 'Kauf'-Empfehlung in Aussicht gestellt.

    dynaCERT Inc., Chart 6 Jahre in CAD, Stand: 30. Juni 2024, Quelle: Refinitiv

    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf zukunftsbilanzen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Mario Hose vom 06.04.2026 | 05:30

    ALMONTY INDUSTRIES: Rohstoff-Highflyer unter Druck – eine attraktive Kaufchance für Neueinsteiger

    • Investments

    Die Aktie von Almonty Industries zählt hierzulande zu den beliebtesten und erfolgreichsten Rohstofftiteln der jüngeren Vergangenheit. Der Aktienkurs des Hotstocks hatte sich von Anfang 2025 bis Mitte März 2026 annähernd verzwanzigfacht. In der Spitze lag der Börsenwert bei über fünf Milliarden US-Dollar. Doch seit gut zwei Wochen schwächelt der Kurs und ist seither im Tief um rund 30 % eingebrochen. Interessierten Neueinsteigern bietet sich dadurch jetzt eine attraktive Kaufchance. Denn die Wachstumsstory des Wolfram-Produzenten ist nach wie vor voll intakt.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Mario Hose vom 23.03.2026 | 04:40

    Kursexplosionen in diesen Aktien?! Auf Schnäppchenjagd nach dem Ausverkauf: Was Anleger bei SAP, Vonovia und Pure One jetzt wissen müssen!

    • Investments
    • Rebound
    • kursexplosion
    • sap
    • pure one
    • vonovia
    • KI

    Der Aktienmarkt gleicht derzeit einem Schlachtfeld, auf dem selbst die stärksten Namen kaum Gnade finden und verprügelt werden. Ob Softwarepioniere wie SAP oder Immobilienriesen wie Vonovia, der massive Abverkauf hat tiefe Spuren in einigen Depots hinterlassen. Doch während viele Anleger panisch die Reißleine ziehen, braut sich hinter den Kulissen etwas völlig anderes zusammen. Die fundamentale Stärke dieser Unternehmen gerät im aktuellen Marktrauschen oft völlig in Vergessenheit. Ob KI wirklich so viel zerstören und ersetzen wird, wie bei SAP befürchtet, bleibt abzuwarten. Besonders spannend wird es, wenn man den Blick über den Tellerrand nach Australien wagt, wo Pure One gerade völlig neue Wege in der sauberen Mobilität beschreitet. Alle drei Werte eint derzeit ein eher deprimierendes Kursniveau, das jedoch die Basis für eine gewaltige Erholung bilden könnte. In diesem Bericht analysieren wir, warum die Stimmung schlechter sein könnte als die Realität und wo vielleicht die versteckten Schätze vergraben liegen. Werden SAP und Vonovia ihren Boden finden? Und kann Pure One durch strategische Meilensteine den lang ersehnten Befreiungsschlag feiern? Lesen Sie jetzt die Analyse über den nötigen Mut, neue Markttiefs und die Hoffnung auf bevorstehende Kursexplosionen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Mario Hose vom 20.03.2026 | 05:00

    Atomkraft – ja bitte! KSB und American Atomics profitieren, Microsoft in der Warteschleife

    • Investments

    Der deutsche Alleingang beim Atomausstieg kann nicht verhindern, dass der Rest der Welt immer stärker auf Kernenergie setzt. Davon können Anleger profitieren, wie das Beispiel KSB zeigt. Die Aktie des rheinland-pfälzischen Pumpenherstellers hebt nach einem Großauftrag aus der Atomwirtschaft ab. Der US-Tech-Gigant Microsoft hingegen wird von milliardenschweren Investitionen zur Energieversorgung der Rechenzentren gebremst. Bei American Atomics warten Aktionäre noch auf den Durchbruch, der dank guter Kontakte zur Politik kurz bevorstehen könnte.

    Zum Kommentar