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09.06.2025 | 05:00

Almonty Industries: Der neue Pfeiler westlicher Rohstoffsicherheit

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Die westliche Welt steht vor einer Rohstoffkrise mit geopolitischer Sprengkraft. China hat seine Exportkontrollen für kritische Mineralien in den vergangenen Monaten drastisch verschärft – betroffen sind vor allem strategisch bedeutsame Metalle wie Gallium, Germanium, Antimon und seit Kurzem auch Wolfram. Diese Rohstoffe sind unverzichtbar für Rüstungsindustrie, Halbleiterproduktion und Hightech-Fertigung. Inmitten dieser angespannten Lage rückt ein Unternehmen ins Rampenlicht, das sich als wichtiger Teil der Lösung positioniert: Almonty Industries (WKN: A1JSSD | ISIN: CA0203981034 | Ticker-Symbol: ALI). Der Wolfram-Spezialist betreibt strategisch gelegene Wolfram-Projekte in Südkorea, Portugal und Spanien – und wird schon bald eine Schlüsselrolle in der Versorgung westlicher Industrien spielen, denn die Wolfram-Versorgung wird in Kürze erschöpft sein.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034

Inhaltsverzeichnis:


    Almonty als Gegenmodell zur chinesischen Abhängigkeit

    Seit Mitte 2023 hat China Schritt für Schritt seine Kontrolle über den Export kritischer Rohstoffe verschärft. Gallium und Germanium, elementar für die Halbleiter- und Solarindustrie, unterliegen seit August 2023 strengen Ausfuhrauflagen. 2024 folgte Antimon – ein Metall, das in Munition, Batterien und militärischer Ausrüstung verwendet wird. Besonders brisant: Die Ausfuhr sogenannter Dual-Use-Materialien – also Stoffe mit ziviler und militärischer Anwendung – wird zunehmend restriktiv gehandhabt. Auch Wolfram, ein extrem hartes, hochschweres Metall, das in Raketenspitzen, Panzerungen, Mikrochips und Schneidwerkzeugen gebraucht wird, fällt unter diese Regelungen.

    Die Folgen sind bereits absehbar: Laut Martin Hotwagner von der Steel & Metal Market Research in Österreich enthält jedes Auto im Schnitt rund 300 Gramm Wolfram – und der Großteil davon geht beim Recycling verloren. Die Folge: Sinkende Vorräte, steigende Preise und zunehmender Handlungsdruck in den USA, Europa und Japan. Da die Vorräte schwinden, rechnet er damit, dass westliche Unternehmen im Laufe des Sommers kein Wolfram mehr zur Verfügung haben werden. Westliche Regierungen suchen dringend nach Alternativen – und stoßen dabei auf Almonty Industries.

    Der strategische Aufstieg von Almonty Industries

    Almonty hat sich in den vergangenen Jahren systematisch als nicht-chinesischer Lieferant von Wolfram und künftig auch Molybdän positioniert. Mit dem baldigen Produktionsstart der Sangdong-Mine in Südkorea nimmt das Unternehmen eine Sonderstellung ein: Sangdong wird nach Inbetriebnahme eine der größten Wolframquellen außerhalb Chinas darstellen und bis zu 40 % der nicht-chinesischen Weltproduktion abdecken können. Die Lebensdauer der Mine beträgt über 90 Jahre, und das Gestein weist einen außergewöhnlich hohen Gehalt von Wolfram auf.

    Die geopolitische Relevanz ist nicht unbemerkt geblieben: Die USA, die Wolfram als sicherheitskritisch einstufen, haben Almonty bereits als strategischen Partner anerkannt. Das Unternehmen unterzeichnete exklusive Abnahmeverträge mit US-Rüstungslieferanten – inklusive Preisuntergrenzen, die eine langfristige wirtschaftliche Basis garantieren. Zugleich plant Almonty ein NASDAQ-Listing und seinen Firmensitz in die USA zu verlagern, um regulatorisch wie politisch enger angebunden zu sein. In den vergangenen Wochen sind mit General Gustave Perna und Alan Estevez bereits zwei U.S. Militärvertreter dem Board of Directors von Almonty beigetreten.

    Fazit: Vom Minenbetreiber zum Garanten westlicher Versorgungssicherheit

    In einer Zeit, in der China seine wirtschaftliche Macht gezielt als politisches Druckmittel einsetzt, gewinnen unabhängige Rohstoffquellen massiv an Bedeutung. Almonty Industries (WKN: A1JSSD | ISIN: CA0203981034 | Ticker-Symbol: ALI) erfüllt nicht nur diese Anforderung, sondern bietet mit seiner geografischen Diversifikation, seiner operativen Erfahrung und seinen politischen Verbindungen ein stabiles Fundament für westliche Industriepolitik. Der beginnende Umbau globaler Lieferketten ist nicht mehr Theorie – er ist Realität. Und mittendrin: ein Wolfram-Produzent, der genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

    Das Listing an der NASDAQ eröffnet den Zugang zum weltweit größten Kapitalmarkt und dürfte die Nachfrage nach Almonty-Aktien spürbar erhöhen. Peter Thilo Hasler ist Analyst von Sphene Capital und hat Almonty mit einer Kaufempfehlung sowie Kursziel von 5,40 CAD bewertet.

    Almonty Industries Inc., Chart 12 Monate in CAD an der TSX, Stand: 08. Juni 2025, Quelle: LSEG

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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