Menü schließen




2021-12-28 05:14:00

BioNTech, Novavax, Valneva - die Letzten beißen die Hunde!

  • Covid-19
  • Impfung
Bildquelle: Pixabay.com

Vor rund zwei Jahren war für die meisten Menschen rund um den Globus die Welt noch in Ordnung. Seitdem hat sich jedoch viel verändert. Mit der Verbreitung von Covid-19 und den verschiedenen Mutationen ist nichts mehr, wie es einmal war. Man müsste eigentlich davon ausgehen, dass eine weltweite Bedrohungslage die Menschen vereint, aber das Gegenteil ist leider der Fall. Politiker planen mit ihren Beratern umfangreiche Strategien, die Medien schlachten die Details aus und sofern die Gerichte nichts dagegen haben, sollen Maßnahmen umgesetzt werden. Nach rund zwei Jahren Pandemie-Bekämpfung hinterfragen jedoch immer mehr Menschen, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist. Lohnt es sich jetzt noch Corona-Impfaktien zu kaufen?

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , VALNEVA SE EO -_15 | FR0004056851 , NOVAVAX INC. DL-_01 | US6700024010

Inhaltsverzeichnis:


    Die Lage der Nation

    In Deutschland haben bis zum 24.12.2021 ca. 61,4 Mio. Menschen ihre erste Corona-Impfung erhalten, dies entspricht 73,4% der Gesamt-Bevölkerung. Den Status ‚vollständig geimpft‘ haben 58,9 Mio. Menschen durch eine zweite Impfung erhalten, das entspricht ca. 70,7%. Den sogenannten Booster haben bereits 29,9 Mio. Menschen (35,9%) bekommen. Rund 22 Mio. Menschen (26%) gelten in Deutschland im Zusammenhang mit Covid-19 bislang als ‚ungeimpft‘.

    Motive für die Impfung

    Als vor rund einem Jahr in Deutschland die Impfkampagne startete, da war die Hoffnung groß, dass eine Impfung von BioNTech, Johnson & Johnson, AstraZeneca oder Moderna pro Person ausreichen würde, um die Pandemie zu beenden. Die Hersteller, Politiker und meisten Medien schürten entsprechende Erwartungen. Schon bald wurde jedoch klar, dass es mit einer Impfung nicht gelingen wird, die Situation zu verbessern und die Geimpften erst mit einer zweiten Impfung geschützt sind. Mittlerweile steigt der Druck auf die Geimpften, sich nun mit einer dritten Impfung ‚Boostern‘ zu lassen.

    Die Bürger, die sich für eine Impfung entschieden haben, einigt in der Regel dieselben Motive. Sie möchten die Normalität zurück, sich und andere schützen, weil es der Arbeitgeber, die Familie oder Freunde wünschen oder gar fordern. Die Politik erhöht zudem den Druck durch Zugangsbeschränkungen je nach Impfstatus. Vereinfacht gesagt: mit Impfung gibt es Grundrechte zurück.

    Die Menschen, die sich bislang gegen eine Corona-Impfung entschieden haben, können in den meisten Fällen ebenfalls schlüssige Gründe vorweisen. Sie haben Angst vor einem Produkt, das noch keine Langzeitstudie vorweisen kann, sie fühlen sich keiner Risikogruppe zugeordnet oder halten das eigene Immunsystem für das bessere. Einige Menschen warten aber auch auf einen rekombinanten Protein Impfstoff bzw. Totimpfstoff von Novavax oder Valneva.

    Da der Gesundheitsminister Karl Lauterbach mittlerweile eine vierte Impfung ins Spiel gebracht hat, meldete sich der Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck bei 'ntv' zu Wort und urteilte auch im Zusammenhang mit einer Impfpflicht: „Zwei Booster pro Jahr hieße, der Impfstoff ist nicht gut“.

    Fragwürdige Zahlen für politische Entscheidungen

    Wie die 'WELT' bereits am 23.12.2021 berichtete, wurde nach den Fällen in Hamburg und Bayern auch bekannt, dass die Aufschlüsselung der Inzidenzwerte von Geimpften und Ungeimpften in Sachsen höchst unpräzise waren. Trotzdem schafften es die Daten sogar in einen Gesetzesentwurf, so der Autor des Berichtes.

    Darüber hinaus ist es weiterhin zutiefst bedenklich, dass das zuständige DIVI-Intensivregister bis zum 27.12.2021 mit 1.269 meldenden Krankenhaus-Standorten den Impfstatus der intensivmedizinisch versorgten Patienten mit Covid-19 noch immer nicht veröffentlicht. Es werden zwar seit dem 14.12.2021 der Impfstatus auf den Intensivstationen erhoben, aber die Zahlen können erst nach einer ‚Eindeutigkeit und Routine‘ veröffentlicht werden und das wird nicht vor Januar 2022 geschehen, so die Experten vom DIVI. Es ist dramatisch, dass in Deutschland seit über 50 Wochen geimpft wird, aber der Impferfolg auf den Intensivstationen in keinerlei Relation gesetzt bzw. überhaupt ermittelt wurde.

    Ob die in diesem Zusammenhang bisher kommunizierten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) repräsentativ sind, das wird sich zeigen. Das RKI hatte bereits mit der Erhebung des Impfstatus von Ärzten und Pflegern eine zweifelhafte Methode angewandt, denn die freiwillige Online-Befragung hatte ein Gewinnspiel als Anreiz. Ob wirklich 91% der Ärzte und Pfleger geimpft sind, so war schließlich das Ergebnis dieser freiwilligen Befragung, das werden wir mit der Umsetzung der Impfpflicht sehen. Sollten es vielleicht nur 70% sein und 10% des aktuellen Personals wird sich nicht beugen, sondern kündigen, dann haben wir ein weiteres Problem durch eine Unterversorgung.

    Der ein oder andere Bürger fragt sich bestimmt, warum sich Ärzte und Pfleger nicht impfen lassen möchten, wenn es doch die Menschen sind, die täglich mit den Auswirkungen von Covid-19 zu tun haben? Ebenso verwunderlich ist, dass die Politik es zulässt, dass während dieser Zeit die Kapazitäten bei Intensivbetten um mehrere Tausend Einheiten abgebaut werden, wenn diese oftmals doch die letzte Chance für die Rettung von Menschenleben sind?

    Panik aus Prinzip?

    Die britische 'DailyMail' hat kürzlich veröffentlicht, dass in England zwei von drei Covid-19-Krankenhaus-Patienten aufgrund eines anderen ursprünglichen Grundes hospitalisiert sind. Zudem bestätigen sich auch im Königreich die Angaben aus Südafrika von November 2021, dass Omikron einen milden Verlauf bei den infizierten Menschen hat.

    Die Politik in Deutschland verschärft hingegen wieder in verschiedenen Bundesländern die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Situation. Die Experten vom ‚Kap der Guten Hoffnung‘ haben schon vor Wochen ihr Unverständnis über den Hype um die neue Corona Variante zum Ausdruck gebracht - darunter zählen Dr. Richard Friedland, CEO des Klinikbetreibers Netcare Ltd., und Dr. Angelique Coetzee, die Entdeckerin Omikron.

    Menschen gehen mittlerweile auf die Straßen

    Ungeachtet der politischen Entscheidungen, sind die Menschen in Deutschland und in vielen anderen Teilen der Welt zunehmend verunsichert und gehen mit steigendem politischen Impfdruck vermehrt auf die Straße. In vielen Städten des Bundesgebietes treffen sich Bürger aus allen Gesellschaftsschichten, um ein Zeichen gegen die aktuelle Entwicklung zu setzen.

    Die Fragen der Menschen, die aus ihrer Sicht kein Gehör finden, sind oftmals berechtigt. Warum werden Verträge der Pharmaunternehmen nicht vollständig veröffentlicht? Warum wird nicht ordentlich Buch über die Impfnebenwirkungen und -schäden geführt? Warum erhöht die Politik den Druck auf die Gesellschaft durch diskriminierende Maßnahmen wie 2G?

    Die Bundestagsabgeordnete Saskia Weishaupt (GRÜNE) forderte sogar am 22.12.2021 via Twitter von der Polizei den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die demonstrierenden Menschen. Man fragt sich woher dieser Hass gegen Menschen mit anderer Meinung kommt? Was läuft hier schief?

    Worum geht es eigentlich?

    Während zu Beginn der Pandemie noch der Schutz der Risikogruppen im Vordergrund stand, dreht es sich mittlerweile zunehmend um die Impf-Taktung. Dass der Weltärztepräsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery von „kleinen Richterlein“ gesprochen hat, die 2G-Corona-Maßnahmen aufheben, erweckt bei vielen Menschen den Eindruck, dass es nur noch ums Geld geht. Mittlerweile lassen auch die Impfungen bei Kindern die Kassen der Ärzte und Hersteller klingeln, obwohl der Nutzen in dieser Altersgruppe umstritten ist.

    Den meisten Menschen, die sich impfen lassen, ist wahrscheinlich auch nicht bewusst, dass sie weniger Rechte haben, als die Teilnehmer einer klinischen Studie. Vielen geimpften Personen, so erfährt man in Gesprächen, ist auch nicht bewusst, dass sie sich und andere weiterhin infizieren können. Sie finden sich offensichtlich mit dem Versprechen ab, dass sie einen milden Verlauf haben werden.

    Über den Tellerrand hinausgeblickt

    In den armen Ländern dieser Welt mussten die Menschen die Corona Situation mit einfachen Mitteln meistern. In besonders schwachen Regionen teilten sich mehrere Menschen eine Maske, um Besorgungen zu erledigen. In manchen Regionen wurden Vitamine und andere Präparate verteilt, um die Auswirkungen einer Ansteckung zu mildern. Die Herdenimmunität ist in vielen ärmeren Ländern bereits eingetreten, während wir in Deutschland und anderen hochentwickelten Industrieländern noch mit der neuesten Biotechnologie versuchen die Situation in den Griff zu bekommen.

    Ob geimpft oder ungeimpft, im Geiste sind sich sicherlich alle Menschen einig, Covid-19 soll so schnell wie möglich wieder verschwinden und nicht noch mehr Leben nehmen. Ob es sich lohnt, die Aktien von BioNTech, Novavax oder Valneva zu besitzen, das wird sich zeigen. Zahlreiche Medikamente, die das Leid der Betroffenen lindern, werden früher oder später auf den Markt kommen und Impfungen können hinfällig werden. Die Letzten beißen bekanntlich die Hunde.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf zukunftsbilanzen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Mario Hose vom 24.01.2022 | 05:00

    Pfizer, GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson: Profitgier und Strafen gehören zum Geschäft

    • Covid-19

    Die Pharmaindustrie erlebt momentan eine Sonderkonjunktur. Die reichen Staaten verimpfen im Kampf gegen einen mutierenden Virus das Geld ihrer Bürger. In der Hoffnung, dass Leid und Tot gelindert werden können, werden in Deutschland die Impfintervalle erhöht und Maßnahmen verabschiedet, die das Impfinteresse der Bevölkerung steigern sollen. Als das Robert-Koch-Institut (RKI) in den vergangenen Tagen den Genesenen-Status von sechs auf drei Monate verkürzte, wurden die Weichen für noch mehr Umsätze und Gewinne gestellt. Der Name einer Person fällt auf und zeigt die mutmaßlichen Schwächen des Gesundheitssystems und seinen Interessenkonflikten.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Mario Hose vom 21.01.2022 | 06:38

    BioNTech, Cardiol, Moderna: der Kampf gegen Covid-19 wurde offiziell beendet

    • Covid-19

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat alle Corona Maßnahmen für das Vereinigte Königreich ab der kommenden Woche, dem 26. Januar 2022, offiziell beendet. Symbolisch ist es ein erster wichtiger Dominostein der gefallen ist, andere werden folgen, weil die Entscheidung richtig ist und wir uns als Gesellschaft eingestehen müssen, dass in den vergangenen zwei Jahren keine Maßnahme dazu geführt hat, dass Covid-19 gestoppt werden konnte. Der Auslöser für die Entscheidung von Johnson wurde bereits Dezember 2021 bekannt.

    Zum Kommentar