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27.07.2026 | 05:10

Volkswagen blutet aus! Porsche AG könnte jetzt die Bremse lösen! RE Royalties kurz vor dem charttechnischen Breakout?!

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Bildquelle: pixabay

Die Welt ist momentan schon wieder, bzw. immer noch in einem Wirrwarr aus Konflikten und Kriegen und die Finanzmärkte halten wie in einer Schockstarre immer mal wieder den Atem an. Geopolitisch steuern wir auf ein Szenario zu, das noch vor Kurzem als undenkbar galt: Eskaliert der Konflikt mit dem Iran jetzt vollends? Stehen wir im Nahen Osten vor vernichtenden Flächenbombardements durch die USA, welche die B-1-Bomber vor Ort geschickt hat, oder stehen wir gar vor dem Einsatz einer taktischen Nuklearwaffe durch die USA, oder ist dieses historische Säbelrasseln am Ende nur ein eiskalt kalkulierter Bluff der Machteliten, um die Märkte erst in Panik zu versetzen und dann den nächsten gigantischen „Taco Trade“ durchzuziehen? Während die Menschen angesichts des Ungewissen den Atem anhalten, wackeln in Europa die alteingesessenen Industrien, wie die Automobilindustrie oder auch deren Zulieferer. Selbst solche großen deutschen „Mythos-Konzerne“, wie z. B. Volkswagen geraten ins Wanken und es wird längst die ungemütliche Frage laut: Wird Volkswagen in 5 Jahren überhaupt noch existieren? In diesem historischen Umfeld trennt sich wahrlich die Spreu vom Weizen. Während traditionelle Industrien und Konzerne um ihr bloßes Überleben kämpfen, wittern kleinere Nischenplayer die große Chance. Wir beleuchten und schauen wo man noch Renditen erzielen kann.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039 , PORSCHE AG | DE000PAG9113 , RE ROYALTIES LTD | CA75527Q1081 | TSXV: RE , OTCQX: RROYF

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    Volkswagen: Der Autobauer wackelt bedenklich

    Blicken wir zuerst auf ein Sorgenkind der deutschen Wirtschaft. Der Volkswagen-Konzern durchlebt momentan sehr schwere Zeiten. Der Wolfsburger Autobauer ringt mit einem drastischen Gewinneinbruch. Im 2. Quartal brach der Nettogewinn um 33 % ein. Es verbleiben nur noch rund 1,5 Milliarden EUR. Das Geschäft in China entwickelt sich zunehmend zum Fiasko. Die Auslieferungen brachen dort um satte 37 % ein. Der weltweite Umsatz stieg zwar marginal auf knapp über 82 Milliarden EUR, doch die schwache operative Marge von 4,2 % verfehlte die Erwartungen deutlich.

    Konzernchef Oliver Blume plant nun einen historischen Kahlschlag. Ein radikales Sanierungsprogramm soll die Verwaltungskosten um bis zu 11 Milliarden EUR drücken. In den Fabriken geht die pure Angst um. **Es stehen bis zu 50.000 Stellenstreichungen zur Debatte. Manche Szenarien sprechen sogar von 100.000 bedrohten Arbeitsplätzen.

    Namhafte Standorte wie Hannover, Zwickau, Emden und Neckarsulm stehen auf dem Prüfstand.** Die Umsatzprognose für das laufende Jahr wurde spürbar gesenkt. Dies setzt den Aktienkurs weiter massiv unter Druck. Aktuell notiert das Papier um die 71 EUR. Das entspricht einem Jahresverlust von über 30 %. Die goldenen Jahre scheinen in Wolfsburg vorerst vorbei zu sein. Die Frage drängt sich sogar auf, wird Volkswagen in 5 Jahren überhaupt noch existieren? Bei so hohen Personalkosten und wenn möglicherweise, anstelle eines Gewinns ein Verlust eingefahren wird, oder die Marge vollends zusammenbricht, ist nichts mehr auszuschließen.

    Porsche AG: Harter Sparkurs im Luxussegment

    Vom kriselnden Mutterkonzern VW führt der Weg zur luxuriöseren Tochtergesellschaft. Die Porsche AG bekommt den rauen Wind der Veränderung ebenfalls zu spüren. Porsche wirtschaftet deutlich profitabler als Volkswagen, denn die operative Marge liegt bei fast 9 %. Auch der Halbjahresgewinn beträgt immerhin über 1 Milliarde EUR, dennoch ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Die weltweiten Auslieferungen fielen im 1. Halbjahr um 16 %. Selbst gut betuchte Kunden halten ihr Geld in Krisenzeiten lieber zusammen.

    Hinter den Kulissen bahnt sich zudem ein gewaltiger personeller Umbruch an. Der langjährige Vorstand Albrecht Reimold geht Ende August in den Ruhestand. Er übergibt das Zepter für Produktion und Logistik an Christian Friedl. Dieser Wechsel an der operativen Spitze erfolgt in einer äußerst kritischen Zeit.

    Porsche legt gerade ein eigenes Zukunftspaket zur tiefgreifenden Restrukturierung auf. Bis zum Jahr 2035 könnten bis zu 9.000 Stellen gestrichen werden. Dies betrifft laut Medienberichten vor allem die Verwaltung und Entwicklung.

    Auch der Aktienkurs der Porsche AG erlebte zuletzt eine kleine Achterbahnfahrt. Er pendelte sich zuletzt bei rund 44 EUR ein, immerhin knapp über dem 50er SMA und zuletzt konnte sogar der 50er SMA den 200er SMA von unten nach oben durchschneiden. Das ist ein bullisches Signal in der Charttechnik und es gibt weitere große Hoffnungsschimmer für die treuen Anleger. Experten vom Bankhaus Metzler sehen enormes Aufholpotenzial in der Aktie. Sie riefen zuletzt ein optimistisches Kursziel von 64 EUR aus. Porsche verteidigt seine hohe Profitabilität nun durch eiserne Kostendisziplin und exklusive Sondermodelle.

    Sieht fast so aus, als könnte Porsche die Kursbremse lösen.

    RE Royalties: „Grüne Zinsen“ und charttechnische Fantasie

    Wer den Blick von den krisengeplagten Werkshallen der Automobilindustrie abwendet, entdeckt in so mancher Nische und bei kleineren Playern ein völlig anderes Bild. Hier kommt beispielsweise RE Royalties in Frage. Das Unternehmen ist ein innovativer Vorreiter in der Projektfinanzierung für erneuerbare Energien. Das Geschäftsmodell ist absolut clever und krisenerprobt.
    Das Unternehmen vergibt kurzfristige, besicherte Kredite an Projektentwickler. Im Gegenzug erhält es langfristige Lizenzgebühren aus Solar-, Wind- und Speicherprojekten. Über 83 Millionen USD wurden bereits in weit über 100 Projekte investiert. Die interne Rendite liegt bei beeindruckenden 19 %. Nachhaltigkeit und finanzielle Stärke kommen hier nahezu in Einklang.

    https://youtu.be/5dQvcZkFR7E

    Auch in diesem Jahr wurden bereits sehr früh entscheidende Weichen gestellt. Im Februar flossen weitere 800.000 USD in ein amerikanisches Solarportfolio von Solaris Energy. Die Gesamtinvestition wächst dort zielstrebig auf bis zu 9 Millionen USD.

    Im März kündigte der Vorstand zudem eine weitreichende strategische Überprüfung an. Der langfristige Wert für die Aktionäre soll nun maximiert werden. Selbst Unternehmensverkäufe oder große Partnerschaften werden völlig offen geprüft.

    Die fundamentale Stärke spiegelt sich nun auch im Chartbild wider und es könnte spannend werden. Geduld an der Börse wird glücklicherweise oft belohnt. Die Aktie von RE Royalties könnte ihre Keilformation bei einem Kurs von 0,40 bis 0,41 CAD jetzt nach oben verlassen. Nach unten ist das Papier durch eine horizontale Unterstützung bei 0,35 bis 0,40 CAD weitestgehend solide abgesichert. Die Aktie könnte dann tatsächlich wieder Fahrt aufnehmen.

    Ein erstes Kursziel läge laut der Charttechnik dann in der Region um 0,50 CAD. Bei einem starken Ausbruch rückt sogar der Bereich von 0,60 CAD ins Visier. Die Projekt-Pipeline ist gut gefüllt und höchstwahrscheinlich kann das Unternehmen den massiven Kapitalbedarf der Branche weiter gewinnbringend bedienen.

    Steht der charttechnische Breakout kurz bevor?

    Fazit

    Zusammenfassend durchlaufen die 3 betrachteten Werte völlig unterschiedliche Marktphasen. Volkswagen kämpft mit einem harten strukturellen Umbruch und massiven Absatzeinbrüchen. Tiefe und schmerzhafte Einschnitte sind dort völlig unausweichlich.

    Die Porsche AG steht da schon besser da. Sie muss jedoch ebenfalls kräftig an der Kostenschraube drehen und das Management neu aufstellen. Von Seiten der Charttechnik und auch von Analysten gibt es aber positive Impulse.

    RE Royalties präsentiert sich in diesem unruhigen Fahrwasser als ein alternativer Baustein. Das Unternehmen wächst beständig und profitiert vom grünen Wandel. Es bietet fundamental und charttechnisch eine nüchterne, aber durchaus recht positive Perspektive für die kommenden Monate.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 07.07.2026 | 05:00

    Auto- und Verbrenner-Krise trifft auf Kernkraft: Volkswagen und BMW im Stress! American Atomics vor dem Ausbruch?

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    In Deutschland ist die Krise bei der Automobilindustrie an einem weiteren Tiefpunkt angelangt. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Wir haben die Technologieführerschaft längst an die Chinesen abgegeben. Die Politik hat längst den Sargnagel platziert und die Kiste ist schon in der Erde halb versenkt. Bekanntlich stirbt aber die Hoffnung zuletzt. Vielleicht können VW und BMW und auch die anderen deutschen Auto-Hersteller das Ruder noch einmal versuchen herumzureißen und quasi von den Toten auferstehen, oder aber die Erde wird darüber geschaufelt und das wars für lange Zeit oder gar für immer. Volkswagen und BMW kämpfen mit internen Strukturproblemen, sinkenden Margen und schwächelnden Auslandsmärkten. Anleger sollten ihr Investitionskapital zunehmend neu überdenken. Alte Sicherheiten greifen nicht mehr, und der Blick richtet sich unweigerlich auf völlig andere, politisch gestützte Sektoren. Genau hier könnte sich die amerikanische Uranindustrie in Position bringen und damit auch ein kleiner Akteur (American Atomics), um die riesige globale Energienachfrage versuchen zu bedienen. Es ist ein Paradigmenwechsel, der zwar enorme Risiken birgt, aber auch greifbare Chancen bietet.

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    Kommentar von Matthias Schomber vom 01.07.2026 | 05:10

    Volkswagen in der Krise, Rheinmetall stürzt ab, könnte Volatus Aerospace der lachende Dritte sein?

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    Die Drohne hat das Gesicht der modernen Kriegsführung für immer verändert und zwingt Nationen rund um den Globus zu rigorosen Anpassungen. Getrieben von den teilweise harten Lektionen aus dem Ukraine-Krieg, plant Südkorea nun auch eine radikale Militärreform. Künftig soll dort jeder der 500.000 aktiven Soldaten zum Drohnen-Piloten ausgebildet werden, um der stetig wachsenden Bedrohung aus dem Norden (Nordkorea) zu begegnen. Aber auch in Europa dreht sich die militärische Spirale rasant weiter. Während die ukrainische Marine mit wendigen Kampfbooten auf dem Schwarzen Meer Jagd auf russische Drohnen macht, um die lebenswichtigen Häfen Odessas zu schützen, wächst in Moskau die Nervosität. Aus Angst vor ukrainischen Gegenschlägen zieht der Kreml einen immer engeren Abwehrring um sich und installiert neue S-400-Luftabwehrsysteme, offenbar sogar auf dem Gelände der Stiftung von Wladimir Putins Tochter. Lesen Sie in unserem aktuellen Bericht, wie der Aufstieg der unbemannten Waffensysteme ein weltweites Wettrüsten entfesselt und wie es mit den Aktien von Volkswagen, Rheinmetall und Volatus weitergehen könnte.

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    Kommentar von Mario Hose vom 27.11.2023 | 13:10

    BMW, dynaCERT, Mercedes, Volkswagen – Wasserstofftechnologie zur Nachrüstung vor Durchbruch

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    Die Zukunft der Elektromobilität in Deutschland scheint unsicherer als je zu vor zu sein, da die Mittel für die Förderung von Elektroautos aufgrund der Haushaltskrise fehlen könnten. Die Bundesregierung hatte ursprünglich das ambitionierte Ziel bis 2030 rund 15 Mio. Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, aber die Autoindustrie rechnet mittlerweile nur mit maximal neun Mio. Infolgedessen fordern laut Handelsblatt Automanager einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Verlängerung der Steuervergünstigungen für elektrische Dienstwagen. Autohersteller wie Volkswagen und Mercedes verschieben bereits Investitionen oder setzen nicht alles auf eine Karte. BMW-Chef Oliver Zipse hat kritisiert, dass sich alles nur auf Elektroautos konzentriert und lehnt ein Ausstiegsdatum für Verbrenner ab. Für die Markteinführung einer Brückentechnologie zu Nachrüstung von Dieselmotoren erhielt der kanadische Wasserstoffpionier dynaCERT nun von Earthood einen unabhängigen Bewertungsbericht. Welche Potenziale sich daraus ergeben, dass erfahren Sie im vollständigen Bericht.

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