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25.05.2026 | 03:45

Oreschnik-Schock! Neue Eskalation könnte die Märkte treffen! Dennoch könnte es auch Gewinner geben! Der Check für D-Wave Quantum, SAP und Aspermont.

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Bildquelle: pixabay

Die jüngste Eskalation im Ukraine-Krieg könnte für Unruhe an den Börsen sorgen. Nach schweren russischen Angriffen auf Kiew und dem Einsatz der neuen, gefährlichen Oreschnik-Mittelstreckenrakete wächst die Angst vor einer Ausweitung des Konflikts. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer „rücksichtslosen Eskalation“, während Nachbarländer wie Polen bereits ihre Luftabwehr aktivieren mussten. Dieses Spiel mit dem Feuer könnte auch an den Finanzmärkten Spuren hinterlassen. Daher könnte Anleger weiter, bzw. vermehrt in sichere Häfen wie Gold oder andere Werte flüchten. Meist reagieren besonders die Rohstoffmärkte extrem sensibel auf die neuen Bedrohungen. In solch unsicheren Zeiten suchen Investoren nach Geschäftsmodellen, die unabhängig von Krisen wachsen können. Das anhaltende Wachstum des Medienhauses Aspermont im Rohstoffsektor zieht daher aktuell ebenso die Blicke auf sich wie die neuesten Entwicklungen bei den Tech-Riesen D-Wave Quantum und SAP, die wir für Sie im Artikel genauer untersuchen.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: SAP SE O.N. | DE0007164600 , D-WAVE QUANTUM INC | US26740W1099 , ASPERMONT LTD. | AU000000ASP3 | ASX: ASP

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    D-Wave Quantum – mehr als nur Science-Fiction?

    Quantencomputer klingen für viele immer noch nach Science-Fiction. Doch für das Unternehmen D-Wave Quantum wird diese Technik immer mehr zur Realität, denn Fiktion. Kürzlich gab es Nachrichten, die Beachtung fanden und auch zu Kursanstiegen führten.

    Das US-Handelsministerium investiert rund 100 Millionen USD, um diese Technologie schneller auf den Markt zu bringen. Die Börse feierte diese Nachricht sofort mit einem deutlichen Kurssprung. Die Aktie zeigte in den letzten Wochen eine neue Dynamik und schoss regelrecht von unter 15 USD auf knapp über 25 USD nach oben mit einer gesunden Konsolidierungsbewegung dazwischen. Wenn die Stimmung gut bleibt und die Technologie überzeugt, könnte dieser Lauf sogar noch weitergehen in Richtung 35 oder gar bis 40 USD.
    Allerdings zeigen die letzten Unternehmenszahlen ein gemischtes Bild. Der Verlust war zwar kleiner als befürchtet, aber der Umsatz lag mit knapp 3 Millionen USD hinter den Erwartungen zurück. Der echte Lichtblick sind jedoch die Auftragsbücher. Die Buchungen sind durch einen gewaltigen Auftragsboom auf über 33 Millionen USD nahezu explodiert, was das schwache Quartal komplett überstrahlt. Zudem steht am 1. Juni der erste große Investorentag an, bei dem das Management neue Details zur kommerziellen Zukunft und zu Systemen mit über 1.000 Qubits verraten möchte. Mit einer prall gefüllten Kasse von fast 600 Millionen USD ist das Unternehmen für die nächsten Jahre gut gerüstet. D-Wave Quantum gibt aktuell zwar noch viel Geld für Forschung aus, doch die Zeichen für die nächste große Rally stehen schon bereit. Und das recht unabhängig von kriegerischen Auseinandersetzungen.

    Deutscher Software-Riese SAP mit tragfähigem Rebound?

    Vom Quantenmarkt wechseln wir zu SAP. Der deutsche Software-Riese hat sich nach einem deutlichen Kursrückgang bei circa 140 EUR vorläufig einen Boden erarbeitet und notiert mittlerweile wieder bei knapp über 150 EUR. Wenn die allgemeinen KI-Sorgen rund um Anthropic im Softwaresektor verfliegen, war es das womöglich schon mit der Korrektur und die Aktie tendiert zurück in Richtung 180 bis 200 EUR. Auch die Deutsche Bank hält trotz des jüngsten Rücksetzers an ihrem optimistischen Kursziel von 200 EUR und ihrer Kaufempfehlung fest. Sie begründet dies mit der starken KI-Strategie, die SAP jüngst auf seiner „Sapphire“-Konferenz vorgestellt hat. Sollte die Aktie allerdings nochmals schwach werden und durch die wichtige Unterstützung knapp unter 140 EUR krachen, könnte es schnell weiter abwärts in Richtung 125 EUR gehen.

    Grundsätzlich lieferten die Zahlen zum ersten Quartal mit einem Umsatzplus von 6 % auf 9,56 Milliarden EUR eine solide fundamentale Basis. Der ganz große Test wartet am 23. Juli: Dann legt SAP die Zahlen für das zweite Quartal vor. Hier wird sich zeigen müssen, ob die neuen KI-Ankündigungen bereits zu echten Cloud-Vertragsabschlüssen führen. Wächst das Auftragsvolumen spürbar, steht dem Weg zu den alten Höchstständen deutlich weniger im Wege.

    Aspermont und die unentdeckte Transformation der Rohstoff-Intelligenz

    Während die zuvor besprochene SAP ein globaler Weltkonzern made in Germany ist, lohnt sich oftmals auch der Blick in andere Regionen des Marktes, wo sich oft spannende Turnaround-Geschichten verbergen können. Die Aktie von Aspermont befindet sich seit geraumer Zeit in einer ausgeprägten charttechnischen Seitwärtsbewegung, was bei oberflächlicher Betrachtung an eine Phase des Desinteresses erinnern könnte. Doch dies könnte eine falsche Annahme sein, denn hinter den Kulissen dieses führenden Medien- und Datenanbieters für die globale Rohstoffindustrie vollzieht sich eine fundamentale Transformation, die von der breiten Masse der Anleger noch komplett übersehen wird!
    Das Unternehmen wandelt sein traditionsreiches Medienerbe in eine hochskalierbare Plattform für digitale Abonnements und datenbasierte Intelligenz um. Ein Blick auf die Fakten verdeutlicht die operative Stärke: Aspermont blickt mittlerweile auf stolze 37 Quartale in Folge mit kontinuierlichem Wachstum im Bereich der wiederkehrenden Abonnement-Einnahmen zurück.

    Diese bemerkenswerte Serie zeigt, dass die angebotenen Inhalte und Datenanalysen für Entscheider im Bergbau- und Energiesektor unverzichtbar sein könnten. Mit der erfolgreichen Einführung der neuen Datenplattform Mining-IQ hat das Management zudem „ein Werkzeug geschaffen“, um aus historischen Datenbeständen Analysen zu generieren und somit neue Umsatzströme zu erschließen.

    Die Analysten der GBC AG bestätigen diesen positiven Kurs in ihrer Research-Studie und halten an ihrer Kaufempfehlung fest.

    Wann erfolgt der Ausbruch aus der Seitwärtsphase?

    Das Netzwerk von Perth: Ausblick auf das wegweisende Sommer-Event

    Die Dynamik des Unternehmens wird in den kommenden Monaten auch auf internationaler Bühne möglicherweise neue sichtbare Impulse erhalten. Ein zentrales Highlight im Kalender des globalen Ressourcen-Ökosystems ist das bevorstehende Mining-News Select Event, das vom 16. bis 17. Juni 2026 im renommierten Crown Perth stattfinden wird. Solche großen Live-Veranstaltungen sind für Aspermont eventuell mehr als nur ein Event, denn sie fungieren als gute Netzwerk-Plattformen, auf denen die neuesten digitalen Produkte direkt an die Entscheidungsträger der Branche herangetragen werden. Dass diese Strategie Früchte tragen könnte, belegen auch die jüngsten strategischen Partnerschaften wie das Großabkommen mit Rio Tinto über die Digitalisierung historischer Printarchive. Durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz und großen Sprachmodellen verwandelt Aspermont ungenutzte historische Daten in Marktberichte. Die finanzielle Basis sollte durch eine erfolgte Kapitalerhöhung abgesichert sein. Wenn die Erlöse aus den neuen Datenprodukten wie Mining-IQ in den kommenden Quartalen voll zum Tragen kommen, könnte die aktuelle charttechnische Lethargie schnell der Vergangenheit angehören und der Weg für eine dynamische Neubewertung geebnet sein. Dies gab es in der Vergangenheit schon einmal. Vor einigen Jahren vervielfachte sich die Aktie dann, als Investoren das Potenzial erkannten.

    Fazit für Investoren

    Zusammenfassend bieten diese drei Aktien für jeden Geschmack etwas. D-Wave Quantum bleibt eine hochspannende Wette auf die Zukunft, die nach dem Sprung von 15 USD auf 25 USD nun vielleicht sogar die Marke von 40 USD ins Visier nehmen könnte. SAP liefert nach der Bodenbildung bei 140 EUR wieder neue Zuversicht und blickt dank starker KI-Pläne in Richtung der 180 - 200-EUR-Marke, sofern die wichtige Unterstützung bei 140 EUR hält. Aspermont rundet das Bild als interessanter Turnaround-Kandidat ab. Die Zahlen verbessern sich, die Abonnements sind stabil und neue Events bringen möglicherweise frischen Schwung. Die Aktie schläft zwar noch in ihrer Seitwärtsbewegung, doch die Zeichen könnten schon bald auf „grün“ drehen und für einen baldigen Ausbruch nach oben sorgen.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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