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22.06.2026 | 05:15

Kurs-Katastrophe und Verzweiflung bei SAP und BYD! Almonty Industries hingegen kurz vor dem charttechnischen Durchbruch!

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Bildquelle: pixabay

Der Aktienmarkt zeigt sich aktuell von einer herausfordernden Seite, denn auf der einen Seite stehen SAP und BYD sinnbildlich für die Konzerne, die aktuell mit massiven internen sowie externen Widerständen zu kämpfen haben. Anleger ringen beim Softwareriesen SAP um Fassung, nachdem negative Branchennachrichten den Kurs auf ein mehrjähriges Tief gedrückt haben. Auch beim chinesischen Autobauer BYD herrscht Krisenstimmung, denn sinkende Absatzzahlen und drohende EU-Strafzölle belasten das operative Geschäft massiv. Ganz anders präsentiert sich jedoch das Bild abseits dieser beiden Werte im Bereich der kritischen Rohstoffe. Hier gibt sich Almonty Industries als verlässlicher und aufstrebender Wert in einer geopolitisch unsicheren Welt aus. Mit Weitblick, frischem Kapital und einem immensen Ressourcenpotenzial bietet das Unternehmen eine äußerst spannende Alternative als Anlageform. Lesen Sie weiter, um im Detail zu erfahren, warum gerade sich jetzt ein genauer Blick auf diese drei Werte lohnen könnte.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: SAP SE O.N. | DE0007164600 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    SAP: Zwischen Margensorgen und Oracle-Schock

    Beim Softwareriesen SAP klaffen Erwartung und harte Realität derzeit weit auseinander. Die Aktie ist auf ein für viele Investoren schmerzhaftes Niveau von rund 134 EUR abgerutscht. Dieser Rückgang von über 30 % seit Jahresbeginn ist kein Zufall, sondern das Resultat einer nervösen Marktstimmung. Den Stein ins Rollen brachte ein Schock des Wettbewerbers Oracle. Als dort Investitionen von bis zu 95 Milliarden USD verkündet wurden, schrillten im gesamten Cloud-Sektor die Alarmglocken. Die Sorge war eine ausufernde Kostenspirale, die den Druck auf die Gewinnmargen massiv erhöht.

    Das Kuriose dabei ist die unterschiedliche Wahrnehmung, denn während sich Oracle in der Gunst der Anleger bereits wieder stabilisiert, steht SAP unter permanentem Verkaufsdruck. Goldman Sachs hat sein übriges mit der Senkung der Margenprognose für die zweite Jahreshälfte dazu beigetragen, dass der Kurs gen Süden durchrutschte. Hauptgrund sind wohl die gestiegenen Hardwarekosten und auch wer gehofft hatte, dass baldige Zinssenkungen für Entspannung sorgen, sieht sich enttäuscht. Analysten gehen davon aus, dass wir mit billigem Geld erst 2027 wieder rechnen können. Auch ein milliardenschweres Rückkaufprogramm, bei dem SAP bereits massig Aktien einsammelte, konnte die Talfahrt bisher nicht stoppen. Die charttechnische Lage ist nicht nur kritisch, sondern katastrophal. Die letzte Unterstützung ist schon gebrochen und jetzt dürfte der Kurs die Marke von 125 EUR ansteuern. Das bedeutet, dass der Kurs weiter unter Druck gerät. Erst Kurse oberhalb von 145 EUR würden wieder für Entspannung sorgen. Aktie daher noch meiden, bevor der Boden endgültig gefunden ist.

    BYD: Preisdruck und globale Hürden

    In der Automobilwelt sieht es kaum entspannter aus. Der chinesische Elektroautobauer BYD steckt mitten in einem Transformationsprozess, der den Konzern bis auf die Knochen durchzieht. Konzernchef Wang Chuanfu hat die Entscheidung getroffen, die gewaltige Forschungsabteilung aufzubrechen. Aus dem zentralen Automotive Engineering Research Institute sind nun fünf eigenständige Markeninstitute entstanden. Das soll Kosten senken und die Autonomie der Marken wie Dynasty, Ocean, Denza, Fang Cheng Bao und Yangwang stärken.
    Die Maßnahme kommt aber zu einem äußerst schwierigen Zeitpunkt, da die Verkaufszahlen von Januar bis Mai um 20 % gegenüber dem Vorjahr eingebrochen sind.

    Zudem zwingt ein brutaler Preiskampf im Heimatmarkt das Unternehmen zu einer permanenten Flucht nach vorn. Zwar sorgt das neue Flaggschiff „Great Tang“ mit seiner hochmodernen 1.000-Volt-Architektur für technologische Begeisterung und hohe Vorbestellungszahlen, doch das löst nicht das fundamentale Problem der schrumpfenden Margen.

    Auch international ziehen zudem dunkle Wolken auf. Die EU plant die Ausweitung von Strafzöllen, was den bisherigen Preisvorteil in Europa gefährdet. Auch der Produktionsstart im ungarischen Szeged stockt nach tragischen Arbeitsunfällen. Mit knapp unter 9 EUR notiert die Aktie gefährlich nah an ihrem 52-Wochen-Tief. Die UBS hofft zwar auf 135 HKD (ca. 15 EUR), doch das erscheint momentan eher wie ein Blick ins Blaue hinein, während das operative Geschäft unter massiven externen Handelsproblemen leidet.

    Almonty Industries: Strategische Stärke und der Weg weiter nach oben

    Während SAP und BYD mit den täglichen Krisen kämpfen, nutzt Almonty Industries die geopolitische Situation geschickt aus und entwickelt sich zu einem wahren Big Player mit einer wichtigen strategischen Ressource. Wolfram ist nicht bloß irgendein Metall. Es ist das Rückgrat der modernen Verteidigungs- und High-Tech-Industrie. Wer Wolfram kontrolliert, kontrolliert einen entscheidenden Teil der industriellen Souveränität. Was sich nach einer Wortphrase anhört, entspricht aber der Realität, denn ohne Wolfram geht kaum etwas in der Verteidigung, oder selbst bei der Forcierung der KI.

    Almonty hat sich hier als einer der wenigen transparenten, konfliktfreien Produzenten außerhalb Chinas positioniert. Das Unternehmen ist kein Start-up mehr, das nur von Visionen lebt. Mit der Sangdong-Mine in Südkorea hat Almonty ein Projekt, das bereits in der ersten Phase überzeugt. Der kommerzielle Abbau läuft, und die Expansion zur Kapazitätserhöhung auf 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr ist in vollem Gange. Finanziell ist das Unternehmen durch Abnahmeverträge mit Partnern wie GTP und die Unterstützung der staatlichen deutschen KfW-Bank exzellent abgesichert. Und das beruht auch nicht auf Zufall, sondern auf harter Arbeit, einem guten Plan und jahrelanger, detaillierter Vorbereitung. Klar gehört auch immer ein wenig Glück dazu, aber bei Almonty ist es nicht nur eben Glück, sondern das gewollte Arbeiten auf ein Ziel hin.

    https://youtu.be/D39rKLK2MN0

    News-Update: Sangdong als verlässliche Stütze

    Die Nachrichten der letzten Wochen zeigen, dass Almonty Wort hält. Die Platzierung einer Wandelanleihe über 800 Millionen USD war ein echter Hammer am Markt. Die Anleihe war überzeichnet und das dürfte als ein Vertrauensbeweis, der in der aktuellen Marktlage eher selten ist, interpretiert werden. Zumal die Konditionen für Almonty nicht schlecht sind. Dieses frische Kapital füllt die Kassen für die weitere Entwicklung. Parallel dazu liefern die Bohrungen am Molybdän-Projekt bei Sangdong gute Daten. Dass die Gehalte nahezu exakt zu den historischen Erwartungen passen, ist ein Signal für die Zuverlässigkeit der Ressourcenschätzung.
    Auch die Unternehmensführung strahlt Beständigkeit aus. Die Bestätigung des Vorstands und die Wahl hochkarätiger Experten wie General Gustave Perna in den Verwaltungsrat zeigen, dass Almonty auch bei der Unternehmensführung in der obersten Liga mitspielt. Man bereitet sich hier ganz offensichtlich auf eine Rolle als globaler Branchenführer vor, während andere Konzerne noch weit hinterherhinken und mit dem eigenen Strukturen oder den Ressourcen kämpfen.

    Chart-Analyse: Der Ausbruch steht möglicherweise bevor

    Die Aktie hat sich nach der Ankündigung der Anleiheplatzierung zunächst einmal auf Talfahrt begeben, ist aber dann wie ein Phönix aus der Asche nach oben empor gestiegen. Das ursprüngliche Tief ist schon wieder vergessen, die Käufer sind zurück. Die Kritiker wieder verstummt. Aktuell sehen wir, wie der Kurs mit einer beeindruckenden Ruhe in Richtung des Breakout-Niveaus bei 27,50 CAD läuft. Dieses Niveau ist die psychologische und charttechnische Hürde (siehe Chart unten). Sollte der Ausbruch über diese Marke gelingen, ist der Weg nach oben fast gänzlich frei. Dann könnte die Reise charttechnisch gesehen in Richtung 35 CAD gehen, da das operative Momentum durch die erfolgreiche Finanzierung und die fortschreitende Erschließung der Mine unterstützt wird.

    Über 27,50 CAD sollte der Ausbruch gelingen!

    Fazit: Ein Blick auf die Marktchancen

    Der Markt verzeiht aktuell kaum oder gar keine Fehler. SAP leidet unter einem unklaren Cloud-Wachstum, ist unter Druck wegen der KI, die den ganzen Software-Sektor unter ad absurdum führen könnte. BYD steckt im brutalen Preiskampf fest und kämpft mit internationalen Handelsbarrieren und möglichen Zöllen.

    In diesem Umfeld präsentiert sich Almonty Industries als eine Option. Das Unternehmen liefert nicht nur zuletzt beständig gute Nachrichten, sondern besetzt eine strategisch unverzichtbare Position, die von politischen Entscheidungen, wie dem US-Importverbot für chinesisches Wolfram, massiv profitieren sollte.
    Wer als Investor nach einem greifbaren Wachstumsszenario sucht, findet in Almonty derzeit ein attraktives Investment. Es gibt bei Almonty keine Versprechungen ins Blaue, sondern eine klare Strategie, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Während BYD und SAP noch ihren Boden suchen, hat Almonty den Fuß bereits fest auf dem Gaspedal. Eine mehr als nur interessante Abwechslung in dem aktuellen Marktumfeld, die man definitiv auf dem Radar behalten sollte.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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