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24.03.2024 | 08:34

Hensoldt, Renk und Rheinmetall: Wissen ist Macht!

  • Investments
  • DeGlobalisierung
Bildquelle: pixabay.com

Wir leben in einer De-Globalisierung! Nach drei Jahrzehnten der Annäherung von Ost und West, erleben wir nun tagtäglich die Umkehr des Trends der Freundschaft. Das ist nicht schön, das ist nicht gut und besonders schlimm daran ist, man kann es nicht ändern, weil die dahinterstehenden Kräfte zu mächtig sind. Jeder Marktteilnehmer hat jedoch für sich individuell die Möglichkeit, sich diesem neuen Umfeld anzupassen und persönliche Entscheidungen entsprechend zu treffen – u.a. bei Investments. Zu den Gewinnern der Aufrüstung gehören die Unternehmen Hensoldt, Renk und Rheinmetall. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren, mit Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine, steigen die Aktien der Hersteller von militärischen Produkten konstant. Rüstung ist nicht jedermanns Sache und es gibt auch weitere Profiteure dieser globalen Entwicklung, deren Aktien anfangen zu steigen. Mehr dazu im folgenden Bericht.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , RENK Group AG | DE000RENK730 , RHEINMETALL AG | DE0007030009

Inhaltsverzeichnis:


    VIP-Plätze im Wandel

    „Wissen ist Macht.“ Wer die neuesten und aktivsten Marktteilnehmer im Wandel kennt und diesen Wissensvorsprung für strategische Anlageentscheidungen nutzt, hat oftmals einen monetären Vorteil. Das weiß auch der Investment Experte Rick Rule, der seit 50 Jahren seit Vermögen mit hunderten Kredit- und Aktien-Transaktionen im Energie-, Landwirtschaft- und Rohstoff-Sektor verdient hat. Daher ist es auch nicht überraschend, dass Rick Rule einer der bekanntesten Investoren vom australischen Medienunternehmen Aspermont Limited ist.

    Wachstum passiver Einnahmen bestätigt Kurs

    Das börsennotierte Unternehmen aus Australien betreibt Publikationen mit einer Historie von mehr als 180 Jahren. Das Expertenwissen und die digitalen Formate beziehen sich auf die Sektoren Bergbau, Energie, Landwirtschaft und Technologie. Der Umsatz ist im Wandel und wächst kontinuierlich. Besonders spannend ist jedoch die Zusammensetzung der Erträge mit schwerpunktmäßig Geschäftskunden. Während der Anteil des Umsatzes in 2016 zu 65 % aus Werbung bestand, sank diese Abhängigkeit von der Werbewirtschaft bis 2023 auf 26 %. Gleichzeitig stiegen die passiven Einnahmen durch Abonnements von 35 % auf 49 %. Im Vergleichszeitraum legte der Umsatz um über 53 % zu. Besonders spannend ist laut Angaben des Unternehmens, dass die Umsätze in 2023 zu 75 % wiederkehrend waren.

    Namhaftes Klientel vertraut Informationen

    Zu den 8 Millionen Geschäftskontakten auf Entscheider-Ebene gehören u.a. Repräsentanten von amazon, BHP, Rio Tinto, Microsoft, BCG, PWC, EY, SAP, Shell, Honeywell. Laut eigenen Angaben zählt Aspermont 3 Million Nutzer aus 190 Ländern. Die meisten Kontakte des Unternehmens sitzen zu 45 % in Nordamerika, zu 28 % in Asien und jeweils 10 % in Europa und Südamerika. Im mittleren Osten und Afrika werden 7 % der Kontakte verzeichnet.

    Zeichen stehen auf Wachstumsschub

    Das Portfolio an Informationen ist also exzellent für den neuen gegenwärtigen Wandel der Gesellschaft im Zusammenhang mit der De-Globalisierung und zugleich kann das Unternehmen einen perfekten Zugang zur Zielgruppe vorweisen, der über Jahrzehnte gewachsen ist. Das Matching von Informationen und Kunden kann also online optimal vollzogen werden, was durch die wachsenden Umsätze bestätigt wird. Darüber hinaus plant das Unternehmen auch die Veranstaltungsformate nach der Corona-Pandemie wieder auszubauen. Es dürfte in diesem Zusammenhang niemanden überraschen, dass auch Rick Rule bei den Live-Events aktiv dabei sein wird. Der Senior des Kapitalmarkts hat eine Menge zu berichten.

    Woher sollen die Rohstoffe in Zeiten von ESG kommen?

    Die Expertise von Aspermont im Rohstoffsektor ist vor allem im Zusammenhang mit den Lieferketten von unschätzbarem Wert. Woher sollen die Inhaltsstoffe von Waffen und Munition in Zukunft kommen, wenn der mögliche militärische Gegner zugleich der Lieferant der Rohstoffe zur Herstellung ist? Wie sollen Apple, Volkswagen und Co. zukünftig ihre Produkte fertigstellen, wenn die Versorgung aus ESG-Sicht teilweise vollständig neu geordnet werden muss? Für diese Problemstellungen hat Aspermont ein vielfältiges Informationsangebot für Lösungen.

    Bruttomarge macht Aspermont zum Übernahmekandidat

    Die Aktien von Aspermont werden in Australien an der ASX und an zahlreichen deutschen Börsen gehandelt. Wie bei den meisten australischen Unternehmen ist die Anzahl der Aktien im Vergleich zu deutschen Gesellschaften extrem hoch. Insgesamt kann das Unternehmen 2,42 Mrd. Aktien vorweisen, die am Freitag zum Kurs von 0,017 AUD ins Wochenende gegangen sind. Die Analysten von GBC Research haben kürzlich eine Kaufempfehlung mit Kursziel 0,07 AUD veröffentlicht. Wenn der Markt erst richtig anfängt zu laufen, dann steckt in dem Geschäftsmodell mit einer Bruttomarge von über 57 % eine Menge Potenzial. Am 28. Dezember 2007 ging die Aktie sogar beim Stand von 0,315 AUD aus dem Handel. Das ist lange her, aber 38 Monate zuvor, also im Oktober 2004, notierte Aspermont noch bei 0,021 AUD.

    Aspermont Limited, Chart 20 Jahre in AUD, Stand 24.03.2024, Quelle: REFINITIV

    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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