10.04.2026 | 03:35
Iran-Konflikt und Chip-Boom - Almonty Industries wird zur Rohstoff-Supermacht
In einer Welt, die gefühlt täglich ein weiteres Stück aus den Fugen gerät, suchen Investoren nach Konstanten, auf die man sich noch verlassen kann und die mehr als nur ein Versprechen sind. Die geopolitische Lage spitzt sich zu, während die technologische Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen ein gefährliches Niveau erreicht hat. Almonty Industries steht genau an der Schnittstelle und bietet eine Lösung für ein Problem, das den Westen tangiert. Mit der Eröffnung einer der weltweit größten Wolfram-Minen in Südkorea hat das Unternehmen nicht nur einen operativen Meilenstein gesetzt, sondern ein politisches Ausrufezeichen. Es geht hier um weit mehr als nur Bergbau; es geht um die Unabhängigkeit ganzer Industriezweige. In diesem Bericht schauen wir uns an, warum die Aktie von Almonty Industries gerade jetzt, in Zeiten brüchiger Waffenruhen, wie z. B. im Iran, und explodierender Preise, eine recht gute, einmalige Chance sein könnte. Wer den Weitblick des Managements versteht, erkennt schnell, dass hier ein Unternehmen entstanden ist, das die Spielregeln auf dem Weltmarkt neu definieren wird. Es geht um die Geschichte von zukunftsweisender Strategie, technischer Notwendigkeit und der Leidenschaft für einen Rohstoff, ohne den die moderne Welt wohl stillstehen würde.
Lesezeit: ca. 6 Min.
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Autor:
Mario Hose
ISIN:
ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Mario Hose
In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.
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Ein Pulverfass und brüchiger Frieden
Die Welt blickt derzeit mit angehaltenem Atem auf den Nahen Osten. Der Konflikt zwischen dem Iran und seinen Widersachern, den USA und Israel hält die Märkte in Atem und sorgt für eine permanente Nervosität. Zwar wurde unter der Vermittlung von Pakistan mühsam eine Waffenruhe vereinbart, doch die Realität vor Ort zeigt uns, wie zerbrechlich dieser Frieden eigentlich ist. Berichte verdichten sich, dass die Spannungen unter der Oberfläche weiter gären und Israel nur darauf wartet, seine militärischen Operationen fortzusetzen, um strategische Ziele endgültig auszuschalten. In solch instabilen Zeiten wird eines klarer denn je, nämlich dass die Verteidigungsbereitschaft keine Option ist, sondern eine absolute Notwendigkeit. Und genau hier kommt ein Metall ins Spiel, das oft übersehen wurde und auch teilweise noch wird, aber das Rückgrat moderner Militärtechnik bildet. Wolfram ist aufgrund seiner extremen Dichte und Härte für Panzerungen, panzerbrechende Munition und Raketenteile schlichtweg unersetzlich. Jeder Konflikt, jede Drohung und jede brüchige Waffenruhe steigert das Bewusstsein für die Versorgungssicherheit dieses kritischen Metalls weltweit.
Das Monopol der Chinesen, Russland und Nordkorea und die westliche Antwort darauf
Diese globale Unsicherheit trifft auf einen Markt, der ohnehin schon unter massivem Druck steht. China, Russland und Nordkorea kontrollieren unglaubliche 95 Prozent des weltweiten Wolframangebots. Es ist ein gefährliches Monopol, das Peking im Jahr 2025 schamlos ausnutzte, indem es strikte Exportbeschränkungen verhängte. Die Folgen waren ein Paukenschlag für die gesamte Weltwirtschaft. Der Preis für Wolfram katapultierte sich innerhalb kürzester Zeit um mehrere 100 Prozent nach oben und erreichte auch kürzlich neue Rekordwerte. Westliche Unternehmen, von der Halbleiterindustrie bis hin zu Flugzeugbauern, stehen womöglich plötzlich vor leeren Lagern und bangen um ihre Produktion. Die Industrie warnte bereits eindringlich, dass die Vorräte bei den großen Chipherstellern wie Samsung nur noch bis zum Juni reichen könnten. In diesem gefährlichen Gemenge erscheint Almonty Industries wie der rettende Lieferant für eine ganze Region.
Vier Schritte im Voraus denkend
Was Almonty Industries so besonders macht, ist das geradezu phantastische Management unter der Führung von CEO Lewis Black. Während andere Unternehmen erst auf die Krise reagierten, als sie schon längst da war, plante man bei Almonty bereits Jahre im Voraus. Man hat nicht nur einen, sondern gleich drei oder vier Schritte vorausgedacht. Ein genialer Schachzug war beispielsweise die Ernennung des pensionierten Brigadegenerals Steven L. Allen zum Chief Operating Officer. Das war ein klares Signal an die Weltmächte: Wir verstehen nicht nur das Geschäft mit den Steinen, sondern wir verstehen die strategische Bedeutung für die nationale Sicherheit. Dieses kluge Management und Bewusstsein hat dafür gesorgt, dass Almonty nun da steht, wo sie stehen. Das Unternehmen ist kein bloßer Entwickler mehr, sondern hat sich mit dem operativen Start in Südkorea endgültig zum aktiven Produzenten gewandelt.
Vom Wunsch zur Realität: Sangdong in Südkorea erwacht
Das Herzstück dieser Erfolgsgeschichte ist die Sangdong-Mine in der südkoreanischen Provinz Gangwon. Am 17. März 2026 fand dort eine feierliche Zeremonie statt, die den Beginn einer neuen Ära markierte. Nach fast drei Jahren intensiver Arbeit wurde das erste Erz gefördert. Sangdong gilt als eine der weltweit größten und am höchsten gradierten Wolfram-Lagerstätten außerhalb Chinas. Die Zahlen, die in der letzten Präsentation vom Februar 2026 gezeigt wurden, sind beeindruckend. Die Experten rechnen damit, dass der Umsatz von Almonty von 32,5 Millionen CAD im Jahr 2025 auf atemberaubende 747,7 Millionen CAD im Jahr 2026 ansteigen wird. Die Produktion soll sich vervielfachen und gleichzeitig die Kosten pro Einheit deutlich sinken. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, das Almonty in eine Liga katapultiert, in der Konkurrenten nur mühsam versuchen, überhaupt erst Fuß zu fassen.
Die nackten Zahlen
Die finanzielle Stärke, die das Unternehmen im letzten Jahr aufgebaut hat, ist ein weiteres Fundament für das Vertrauen der Anleger. Durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung Ende 2025 flossen dem Unternehmen über 268 Millionen CAD zu. Dieses Geld wird nicht nur für den Hochlauf in Südkorea genutzt, sondern fließt auch in die Expansion in den USA. Mit dem Projekt in Montana sichert sich Almonty einen strategisch wichtigen Standpunkt direkt im Herzen Nordamerikas. Die Produktion dort soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten. Damit diversifiziert das Management das Risiko und bietet gleichzeitig eine heimische Quelle für das Pentagon und die US-Industrie an. Ab 2027 werden chinesische Rohstoffe in der US-Verteidigungspolitik verbannt, was Almonty in eine Pole-Position bringt, die man kaum überschätzen darf.
Institutionelles Vertrauen und Marktchancen
Wer einen Blick auf die aktuelle Aktienanalyse wirft, sieht, dass auch die großen Namen an der Börse das enorme Potenzial erkannt haben. Die Zahl der institutionellen Investoren ist im letzten Quartal um mehr als die Hälfte gestiegen. Namen wie VanEck halten mittlerweile riesige Pakete im Wert von mehreren Millionen USD und auch Encompass Capital Advisors sowie Next Century Growth Investors sind zuletzt mit mehreren Millionen USD eingestiegen. Die Analysten von GBC haben ihre Kursziele drastisch auf 28,60 CAD angehoben. Auch wenn die Aktie nach einer monatelangen Rally zuletzt eine gesunde Korrektur durchlief, sehen Marktbeobachter darin eher eine notwendige Konsolidierung vor dem nächsten großen Sprung. Wenn die Sangdong-Mine in den nächsten Quartalen ihre anvisierten Ziele erreicht, könnte die aktuelle Phase die perfekte Einstiegschance für Anleger sein, die nicht erst beim nächsten Kurshoch aufspringen wollen.

Wachstum mit Weitblick
Natürlich gibt es bei jedem Bergbauprojekt auch Herausforderungen. Der Nettoverlust von 161,9 Millionen CAD im Jahr 2025 mag auf den ersten Blick nicht schön anzusehen sein, doch er ist fast vollständig auf buchhalterische Effekte zurückzuführen. Da der eigene Aktienkurs so stark gestiegen ist, mussten Verbindlichkeiten neu bewertet werden, was aber absolut keinen Einfluss auf das operative Cash hat. Im Gegenteil, das Unternehmen steht finanziell so stabil da wie nie zuvor. Man spürt förmlich das Engagement des Teams, mit dem an jedem Standort gearbeitet wird. Es geht nicht nur darum, Steine aus dem Boden zu holen, sondern es geht darum, die technologische Zukunft des Westens abzusichern. Ob in Mikrochips, Elektroautos oder in der harten Verteidigung - ohne Wolfram von Almonty wird es in Zukunft schlichtweg nicht gehen.
Bank of America hat Almonty neu bewertet: Lewis Black packt alles aus
https://youtu.be/yKWEA8oMgKQ
Fazit: Der stabile Fels in der Brandung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Almonty Industries eine selten zu findende Aktie im Rohstoffsektor ist. Das Unternehmen vereint eine systemkritische Ressource mit einer geografisch sicheren Produktion und einem Management, das mehrere Schritte auf einmal im Voraus denkt. Die aktuelle Unsicherheit der Weltpolitik und die brüchigen Friedensabkommen im Nahen Osten unterstreichen nur noch einmal mehr, wie wichtig das ist, was Almonty tut. Man ist hier nicht mehr nur ein kleiner Player am Rande, sondern ein strategischer Partner für Regierungen und Weltkonzerne. Almonty Industries hat bewiesen, dass man mit kluger Planung und operativer Präzision auch in schwierigsten Zeiten wachsen kann. Der Übergang vom Entwickler zum Produzenten scheint geglückt. Wer an die Bedeutung der langfristigen Nachfrage nach Wolfram glaubt, findet in Almonty ein Unternehmen, das bestens aufgestellt ist. Es ist eine Aktie, die man nicht nur im Auge behalten sollte, denn die Reise könnte gerade erst so richtig begonnen haben. Die Zeichen stehen weiterhin, trotz des Anstiegs, auf Wachstum, und das Fundament könnte kaum besser sein. Das Unternehmen präsentiert sich heute als ein stabiler Baustein für jedes zukunftsorientierte Depot. Bei Schwäche dürfte sich akkumulieren auszahlen.
Interessenskonflikt
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