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11.05.2026 | 03:40

Börsen- und Kurs-Beben! Intel explodiert, Rheinmetall stürzt – Rettet Globex Mining jetzt die westliche Verteidigung?

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Bildquelle: pixabay

Die Welt steht Kopf, und an der Börse werden gerade die Karten für ein neues Zeitalter gemischt. Während Politiker noch über Souveränität debattieren, schaffen drei Konzerne bereits vollendete Tatsachen. Es geht um mehr als nur Kurse. Es geht um die Vorherrschaft in einer Welt, die sich radikal vom Osten abwendet. Intel, als Halbleiter-Riese, feiert ein historisches Comeback durch einen Mega-Deal. Rheinmetall, der Rüstungskonzern, kämpft trotz voller Auftragsbücher mit einem Kurs-Drama. Und mittendrin agiert ein kleinerer Player, der die lebensnotwendigen Rohstoffe für beide kontrolliert. Intel, Rheinmetall und Globex Mining bilden möglicherweise eine Schicksalsgemeinschaft, die so bisher kaum jemand auf dem Schirm hatte. Wer diese Zusammenhänge versteht, blickt in die Zukunft der westlichen Industriemacht. Es ist ein hochgefährliches, aber auch hochprofitables Spiel zwischen Rüstung, Technologie und den Schätzen der Erde. Lesen Sie jetzt, warum diese drei Werte Ihr Depot entweder sprengen oder vergolden könnten.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: RHEINMETALL AG | DE0007030009 , INTEL CORP. DL-_001 | US4581401001 , GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093 | TSX: GMX. OTCQX: GLBXF

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    Intel und das Comeback des Jahres und der Fall von Rheinmetall

    Die Tech-Welt hält den Atem an und schaut gebannt auf die Kurstafel. Die Intel-Aktie, die lange Zeit als angeschlagener „Dino-Wert“ der Chip-Branche galt, hat in den letzten mehr als nur ein Ausrufezeichen gesetzt, das sogar die gesamte Nasdaq erzittern ließ! Mit einem riesigen Kurssprung katapultierte sich die Aktie zuletzt nochmals weit über die 100 USD-Marke. Und das nachdem der Kurs sich schon die Wochen zuvor wie eine aufgerichtete Kobra aufbaute. Was ist passiert? Es brodelt in der Gerüchteküche, und die Suppe riecht nach Erfolg und Kurssteigerungen, denn Apple und Intel sollen sich vorläufig geeinigt haben. Intel könnte bald die Chips für die nächste Generation von iPhones und Macs fertigen. Das wäre wohl der Ritterschlag für Intels Foundry-Sparte. Plötzlich ist Intel nicht mehr nur ein normaler Chiphersteller, sondern wird als ein verlängerter Arm des Apple-Imperiums gesehen und demnach auch anders bewertet. Der Börsenwert ist auf astronomische 630 Milliarden USD angeschwollen. Anleger, die mutig genug waren, bei 20 USD einzusteigen, und vor allem noch dabei sind, freuen sich wohl riesig, aber Vorsicht! Es ist gefährlich hier oben auf diesem Niveau, denn der Markt hat hier eine riesige Hoffnung eingepreist. Die kleinste Enttäuschung dürfte den Kurs zum Einsturz bringen, da die operative Umsetzung erst noch folgen muss. Es zeigt aber, dass die Gier bei den Investoren zurück ist. Aber Intel muss jetzt liefern, um das neue Allzeithoch zu rechtfertigen. Das KGV ist in aberwitzig hohe Regionen mittlerweile geklettert. Gefährlich hoch und damit auch leicht zerbrechlich!

    Etwas anders sieht das Bild bei Rheinmetall aus. Hier herrscht momentan ein fast schon gespenstischer Unterschied zwischen der politischen Realität und dem aktuellen Aktienkurs. Während die NATO-Staaten aufrüsten, als gäbe es kein Morgen, schlitterte die Rheinmetall-Aktie auf ein neues 52-Wochen-Tief. Eine Herabstufung durch J.P. Morgan hat dem Kurs massiv zugesetzt. Es ist paradox. Der Konzern will bis 2030 im Marinebereich satte 5 Milliarden EUR umsetzen und bietet aktuell für die German Naval Yards in Kiel. Man will so den Schiffbau revolutionieren und ein Gegengewicht zu thyssenkrupps Marinesparte bilden. Aber die Börse straft das Papier ab. Vielleicht ist es die Angst vor dem schnellen Wachstum oder die Skepsis gegenüber der Profitabilität im neuen Segment. Fakt ist: Rheinmetall baut das physische Schutzschild Europas. Ohne ihre Panzer und Schiffe gibt es keine Sicherheit. Der aktuelle Kurssturz könnte für Langzeit-Investoren eine Chance sein. So sieht es wohl auch der Rheinmetall-CEO Armin Papperger. Denn dieser hat am 7. Mai 2026 eigene Aktien im Wert von über 500.000 EUR gekauft. Der Kurs lag bei um die 1.405 EUR pro Aktie. Dennoch: Das Momentum der Rheinmetall Aktie ist momentan so abgekühlt und kalt wie der Stahl der Geschütze, die Rheinmetall herstellt.

    Die Lieferkettenwichtigkeit: Chips brauchen Metalle und Panzer brauchen intelligente Steuerung!

    Intel, Rheinmetall und Globex Mining: Man könnte sich jetzt fragen, was diese drei Unternehmen eigentlich verbindet?! Die Antwort ist einfach und liegt in der Architektur der modernen Verteidigung. Schauen wir uns die Fakten mal an. Intel produziert die Halbleiter für die Militärelektronik. Rheinmetall baut die Waffensysteme, in denen diese Chips verbaut werden. Doch beide stehen vor einer riesigen Mauer, wenn sie nicht an die richtigen Materialien kommen. Hier tritt unter anderem auch Globex Mining auf den Plan. Wir erleben gerade eine globale Re-Industrialisierung. Der Westen will und muss unabhängig von China werden. Das treibt Investitionen in heimische Rohstoffe massiv voran. Globex Mining hat eben genau die strategischen Metalle wie Lithium, Kobalt und Kupfer auf den Liegenschaften, die für die Batterien in militärischen Fahrzeugen und die Chips von Intel unverzichtbar sind. Es ist ein geopolitisches Schachspiel. Der US CHIPS Act unterstützt Intel, die NATO-Aufrüstung befeuert Rheinmetall, und der Hunger nach kritischen Mineralien macht Globex Mining zum heimlichen Favoriten. Es ist ein 3er Portfolio für eine Investition in eine Kette, die die technologische Autonomie des Westens befürwortet. Alle drei profitieren vom gleichen Makrotrend: Die alte Globalisierung geht dem Ende entgegen und die neue, sicherheitsbetonte Industrie wird zum Leben erweckt.

    Globex Mining: Der stille Experte im Hintergrund des Rohstoff-Booms

    Globex Mining ist kein gewöhnlicher Bergbau-Betrieb, wie alle anderen, sondern cleverer. Als Projektgenerator und Royalty-Inhaber lassen sie andere die schwere Arbeit machen und behalten selbst die lukrativen Beteiligungen. Die jüngsten Nachrichten aus dem Hause Globex lesen sich gut: Am 7. Mai 2026 kam die Nachricht über enorme Fortschritte beim Bald Hill Antimon-Projekt in New Brunswick. Antimon ist ein absolut kritisches Material für die Rüstungsindustrie. Es härtet Geschosse und ist für Infrarotsensoren unverzichtbar. Die Partner von Globex haben dort bereits 25.000 Meter gebohrt und eine Zone identifiziert, die vor Mineralisierung nur so strotzt. Mit Gehalten von bis zu 4 % Antimon sitzt man hier auf einem strategischen Schatz, den der Westen dringend braucht.

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    Nur zwei Tage zuvor, am 5. Mai, gab es eine weitere gute News. Auf dem Kewagama-Goldprojekt, an dem Globex eine 2%ige Umsatzbeteiligung hält, stieß der Partner Radisson Mining in fast zwei Kilometern Tiefe auf sensationelle Goldwerte. Über 4,5 Gramm pro Tonne bei einer Breite von 12 Metern sind Ergebnisse, die man in dieser Tiefe eher selten findet. Das zeigt das Potenzial der Tiefe, das direkt auf die Claims von Globex zuläuft. Und als wäre das nicht genug, lieferte der 30. April ein Update zur Eagle Gold Mine. Dort werden künftig 2,5 % der gesamten Metallproduktion direkt an Globex fließen. **Mit einer Ressource von über 450.000 Unzen Gold wird hier ein massiver Wert geschaffen.

    Das tolle ist, dass Globex quasi keine Schulden hat, aber über 260 Projekte besitzt und von einem Management geführt wird, das man getrost als solide bezeichnen kann.**

    Werfen wir einen Blick auf den Chart, denn hier könnte sich etwas Interessantes zusammenbrauen. Die Aktie von Globex Mining hat sich über Wochen in einer engen Keilformation sagen wir einmal „ausgeruht“. Das macht das Ganze dann auch explosiv, denn es ist wie ein Vulkan, der erstmal lange Zeit ruhig war und kurz vor dem Ausbruch stehen könnte. Das Volumen in der Aktie zieht wieder an und die Spannung steigt. Sollte die Aktie den Ausbruch über die Marke von 2,40 CAD schaffen, wird wohl die Feder gelöst, bzw. der Deckel weggesprengt. Aus charttechnischer Sicht wäre dann der Weg frei bis in den Bereich von 3,20 bis 3,40 CAD. Das wäre ein satter Sprung. Globex Mining wirkt wie ein Unternehmen, das seine Hausaufgaben erledigt hat und jetzt darauf wartet, dass der Markt den wahren Wert der Lizenzen erkennt, die Globex hat und an andere vergibt. Während die Großen, auch in der Minen-Branche oft mit ihrer schieren Masse kämpfen, ist Globex kleiner und damit wendiger. Globex ist liquide und sitzt auf den Claims und damit auf den Rohstoffen der Zukunft. In einer Welt, die nach Rohstoffen hungert, ist das eine Positionierung, die man nur als äußerst positiv und weitsichtig bezeichnen kann.

    Gelingt der Ausbruch aus der Keilformation schon bald?

    Das Fazit:

    Was nehmen wir aus dieser Analyse mit? Intel ist der Highflyer, getrieben von Apple-Phantasien und der Hoffnung auf eine Chip-Renaissance. Aber gefährlich hoch gestiegen und mit viel Zukunftslorbeeren ausgestattet. Der Chart wirkt wie eine Fahnenstange und könnte jederzeit zerbrechen und den Kurs nach unten befördern. Rheinmetall ist der Rüstungsriese im Wartemodus, dessen fundamentale Bedeutung durch kurzfristige Börsen-Turbulenzen verschleiert wird. Hier kaufte zuletzt ein Insider Aktien. Dennoch könnte die Bodenbildung noch nicht abgeschlossen sein. Erst wenn dies im Chart erkennbar ist, könnte Rheinmetall eine gute Longwette sein. Und Globex Mining? Globex Mining ist die Antwort auf die Rohstofffragen unserer Zeit. Das Unternehmen steht solide da, profitiert von steigenden Goldpreisen und dem strategischen Wert von Antimon. Die Stimmung ist gut. Globex muss niemanden etwas beweisen, und die Bohrergebnisse der Partner sprechen für sich. Wenn der charttechnische Ausbruch über die 2,40 CAD gelingt, könnten hier eine völlig neue Bewertung anstehen. Alle drei Aktien sind auf ihre Weise unverzichtbare Puzzleteile in einem globalen Machtkampf. Wer die Verbindung aus Chips, Stahl und seltenen Erden versteht, hat den Schlüssel zum Markt von morgen in der Hand. Die Ära der strategischen Investments hat gerade erst begonnen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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