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30.04.2026 | 04:15

Volltreffer bei Almonty-Aktie: Kauftipp bringt 40 % Gewinn in 3 Wochen. Rally dürfte sich fortsetzen – Kursziel: 30 EUR

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Bildquelle: KI

Die Aktie von Almonty Industries hat nach dem Abverkauf im März schnell wieder Tritt gefasst und sich deutlich erholt. Unsere Einstiegsempfehlung Anfang April erwies sich als Volltreffer. Neueinsteiger mit Mut, die in die Kursschwäche hinein kauften, wurden mit hohen Gewinnen belohnt. Die Investmentstory des Wolfram-Spezialisten bleibt spannend und dürfte in den kommenden Monaten noch richtig Fahrt aufnehmen. Anleger sollten unbedingt an Bord bleiben.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII

Inhaltsverzeichnis:


    Buy-the-Dip

    Auf und ab und wieder auf, so ging es in den vergangenen Wochen mit der Aktie von Almonty Industries. Klassischer könnte eine „Buy-the-Dip“-Situation kaum laufen. Erst gab es eine Übertreibung nach oben, dann folgte eine scharfe Kurskorrektur und anschließend die prompte Gegenbewegung. Genau in solchen Momenten werden oft die besten Renditen gemacht. Die Aktie von Almonty Industries hat nach unserer Kaufempfehlung Anfang April rund 40 % zugelegt und erwies sich damit als Volltreffer. Wer investiert ist, sollte jetzt unbedingt dabeibleiben, denn die Investmentstory des Wolfram-Spezialisten bleibt spannend und dürfte in den kommenden Monaten noch richtig Fahrt aufnehmen.

    Fundamental hat sich an der aussichtsreichen Situation ohnehin nichts geändert. Wolfram bleibt einer der strategisch wichtigsten Rohstoffe der nächsten Jahre. Das extrem harte Metall mit einem Schmelzpunkt jenseits von 3.400 Grad ist in zahlreichen Schlüsselbranchen unverzichtbar geworden. Wolfram steckt in Werkzeugen, Maschinen, Elektronik und in vielen Hightech-Anwendungen. Vor allem aber wird es von der Rüstungsindustrie gebraucht, etwa für panzerbrechende Munition. Da sich die geopolitischen Spannungen in der Ukraine oder im Nahen Osten in den vergangenen Wochen nicht gelegt haben, die Lieferketten weiterhin fragil sind und die Abhängigkeit des Westens von China unverändert hoch ist, rücken unabhängige Produzenten wie Almonty Industries immer stärker in den Fokus.

    Buy-the-Dip war bislang immer gut!

    Sangdong: Der Gamechanger nimmt Fahrt auf

    Die entscheidende Stellschraube für das zukünftige Wachstum im operativen Geschäft von Almonty bleibt die Sangdong-Mine in Südkorea. Dort schreitet der Produktionshochlauf weiter planmäßig voran. Marktteilnehmer berichten, dass die ersten Output-Zahlen die Erwartungen erfüllen – ein wichtiges Signal auch für Börsianer, die darauf setzen, dass die Story Fahrt aufnimmt und sich Sangdong für Almonty absehbar zur Cashflow-Maschine entwickeln wird. Im laufenden Jahr ist dort eine Produktion von 310.000 Metric Ton Units (MTU) zu Gesamtförderkosten von 204 USD/MTU geplant. 1 MTU entspricht 10 Kilogramm Wolframtrioxid. 2027 soll sich die Produktion in Sangdong mit der zweiten Ausbaustufe verdoppeln – bei Förderkosten von deutlich unter 200 USD/MTU.

    Da es aktuell kaum neue Projekte außerhalb Chinas gibt, die kurzfristig für Entlastung auf der Angebotsseite sorgen könnten, bleibt das strukturelle Defizit bestehen. Das spielt Almonty in die Karten. Denn eine steigende Produktion trifft auf stabile bis feste Preise und treibt die Margen nach oben. Die Wolframpreise zeigen sich aktuell weiterhin robust. Zwar gab es zuletzt keine erneute Explosion wie im Frühjahr, aber das Niveau bleibt hoch und lag zuletzt mit über 3.000 USD/MTU deutlich über den langfristigen Durchschnittswerten. Angesichts dieser Marktpreise ist die zu erwartende Gewinnspanne des größten Wolframprojekts außerhalb Chinas auf jeden Fall spektakulär. Mit der Produktionsaufnahme wird die Mine über zehn Prozent der globalen Wolfram-Nachfrage decken können – perspektivisch könnte Almonty sogar bis zu 40 Prozent der nicht-chinesischen Produktion kontrollieren.

    USA-Fantasie: Nächster Kurstreiber in Sicht

    Für die weitere Kursentwicklung dürfte der Newsflow entscheidend bleiben. Im Fokus stehen dabei weitere Updates zum Produktionshochlauf in Sangdong und konkrete Offtake-Deals mit Großkunden, die auch im Zusammenhang mit den Erfolgen beim wichtigsten US-Projekt stehen werden. Almonty will sich in den kommenden Jahren zu einem der führenden US-amerikanischen Wolframproduzenten entwickeln und treibt unter anderem in Montana, wo jüngst das Gentung-Tungsten-Projekt erworben wurde, die Geschäfte voran. Der Auf- und Ausbau einer eigenen Wolframproduktion in den USA ist im Hinblick auf eine zukünftige Versorgungssicherheit fürs Pentagon politisch extrem spannend und könnte zum nächsten Kurstreiber werden.

    Mitte April hat Almonty verkündet, die Unternehmenszentrale von Toronto in Kanada nach Montana in die USA verlagert zu haben. Der Umzug in die Vereinigten Staaten ist vor allem aus strategischer Sicht sinnvoll. Almonty ist bereits an der Nasdaq gelistet und positioniert sich so noch näher an wichtigen US-Großkunden, etwa aus Regierungsbehörden oder der amerikanischen Rüstungsindustrie. Das Management von Almonty stärkt auch seine Kontakte zum Pentagon. Jüngst wurde eine strategische Partnerschaft mit American Defense International geschlossen. Das Management nahm zudem am vom Verteidigungsministerium geförderten Critical Minerals Forum teil. Obendrein wurden in den vergangenen Monaten ehemalige hochrangige Generäle der US-Armee zu Direktoren ernannt, die ihre Kontakte in die Branche für die Akquise von Aufträgen nutzen sollen. Momentan verdichten sich die Hinweise, dass wichtige Abnahmeverträge mit Industriekunden konkretisiert werden. Gerade aus dem Rüstungs- und Hightech-Bereich wächst das Interesse an gesicherten Lieferketten.

    https://youtu.be/yKWEA8oMgKQ

    Operativ: Wachstum beschleunigt sich

    Auch bilanziell sieht es inzwischen deutlich besser aus. Im Schlussquartal beschleunigte sich das Wachstum spürbar. Almonty verdient operativ zwar noch kein Geld, befindet sich aber klar in der Aufbauphase. Der Großteil des Verlusts aus dem Vorjahr resultierte zudem aus der Neubewertung von Wandelanleihen und Derivaten, die aufgrund des starken Kursanstiegs deutlich höher bewertet werden mussten. Dieser Effekt ist eher ein Nebenprodukt der Kursrally als ein operatives Problem. Nach den bilanziellen Verzerrungen durch Derivate und Wandelanleihen richtet sich der Fokus nun stärker auf die operative Entwicklung. Investoren schauen zunehmend auf Cashflow, Produktionskosten und Skalierung. Mit jedem weiteren Schritt Richtung Vollauslastung dürfte sich das Zahlenwerk deutlich verbessern. Zudem bleibt die Kapitalbasis solide. Nach dem Börsengang und mehreren Kapitalmaßnahmen verfügt Almonty über ein solides Cashpolster. Laut Geschäftsbericht 2025 lag der Bestand an liquiden Mitteln bei rund 268,4 Millionen USD. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Monaten bewusst Luft verschafft, um den Hochlauf ohne finanziellen Stress zu stemmen. Börsengang, Kapitalmaßnahmen und der Aufbau der Minen haben in den vergangenen Monaten zunächst hohe Kosten verursacht, dürften sich perspektivisch jedoch auszahlen.

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    Fazit: Hotstock mit Verdopplungspotenzial

    Nach der schnellen Kurserholung ist die Aktie aus Bewertungssicht kein Schnäppchen mehr. Aber mit Blick auf das langfristige Gewinnpotenzial ist die Bewertung und das Kursziel längst noch nicht ausgereizt. Wenn die Produktionsziele erreicht werden und die Preise stabil bleiben, dürfte der Markt die Ertragskraft erst nach und nach einpreisen. Almonty liefert eine aussichtsreiche Börsenstory für spekulative Anleger. Das Unternehmen macht operative Fortschritte, gewinnt an strategischer Relevanz und befindet sich in einem intakten Megatrend. Wenn die Story in den kommenden Monaten von der Fantasiephase in die Umsetzungsphase wechselt, dürfte die Aktie weiter Fahrt aufnehmen. Rücksetzer bleiben möglich und eine hohe Volatilität gehört weiterhin dazu, dafür winken überproportional hohe Gewinnchancen, mittelfristig sind bei dem Hotstock Kurse von über 30 EUR möglich.


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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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