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27.05.2026 | 03:55

Chinas Antimon-Embargo trifft die US-Rüstung ins Mark: Lockheed Martin, General Dynamics & Co. müssen umdenken! Antimony Resources könnte die Lösung sein!

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Bildquelle: pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

Es klingt nach einer Story für einen Kinofilm. Ein kaum bekanntes Metall, bzw. Halbmetall, das über die Schlagkraft ganzer Armeen und Kriege entscheidet. Doch Antimon, so heißt das Metall, ist real. Und es wird knapp. China, Russland und Tadschikistan kontrollieren den Großteil der weltweiten Förderung. Im September 2024 drehte Peking den Lieferhahn zu, im Dezember folgte ein explizites Exportverbot für die USA. Für Rüstungsriesen wie Lockheed Martin und General Dynamics bedeutet es sehr viel, denn es muss der Einkaufszettel neu geplant und gedacht werden. Antimon steckt in panzerbrechender Munition, hitzebeständigen Kabeln für Kampfjets und den empfindlichen Infrarotsensoren der F-35. Die Verwundbarkeit der Lieferketten ist längst kein Geheimnis mehr, sondern ein sicherheitspolitisches Risiko geworden. Vor diesem Hintergrund rückt auch immer mehr ein kleines kanadisches Unternehmen ins Blickfeld: Antimony Resources. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Antimon. Was noch zur Zeit wie ein spekulatives Explorationsprojekt klingt, könnte der strategische Joker im geopolitischen Poker sein. Die Frage der Zukunft wird daher sein: Wer liefert das Metall an die Rüstungsfirmen?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , LOCKHEED MARTIN DL 1 | US5398301094 , GENERAL DYNAMICS CORPORATION | US3695501086 | NYSE: GD

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Waffen, Jets und U-Boote

    Noch dominieren Lockheed Martin und General Dynamics an den Börsen, wenn es um Rüstung geht. Als Hauptauftragnehmer für die F-35 und die hochmodernen U-Boote profitieren sie von den riesigen Verteidigungsbudgets des Westens. Doch die Analysten der Investmentbanken sind sich keineswegs einig, ob die Kurse noch Luft nach oben haben.

    Lockheed Martin, der größte Rüstungskonzern der USA, notiert mit einer durchschnittlichen Kursprognose von etwa 630 USD. Die Spanne reicht von verhalten optimistisch bis ausgesprochen skeptisch. Es wird zwar immer wieder die beeindruckende Auftragslage und der Vorstoß in Raumfahrtprojekte hervorgehoben, doch die Mehrheit der Analysten votiert mit „Halten“. Manche senken gar schon ihre Bewertungen, weil sie die zuvor angenommenen Margen und Umsatzsteigerungen für zu optimistisch halten. Die Enttäuschung im ersten Quartal 2026 mit einem Gewinn von nur 6,44 USD je Aktie spricht daher auch für diese mögliche Annahme, dass die ganz große Euphorie verflogen sein könnte.

    General Dynamics präsentiert sich da schon ein klein wenig dynamischer – dies könnte man fast schon aus dem Namen ableiten. Der Konsens der Analysten ist hier ein „Kauf“-Votum mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 392 USD. Dank des Auftragsbestands von 131 Milliarden USD und auch einer starken Nachfrage nach Geschäftsreiseflugzeugen läuft das Geschäft ordentlich. Allerdings nagt auch hier inzwischen die Realität, denn die Citigroup senkte im Mai 2026 ihr Kursziel von 380 auf 364 USD. Die Begründung ist ebenfalls sehr aufschlussreich, denn selbst nach den jüngsten Kursverlusten erwartet man keine schnelle Erholung, solange die geopolitischen Konflikte ungelöst bleiben.

    Für beide Unternehmen gilt: Die Abhängigkeit von strategischen Rohstoffen wie Antimon ist ein Risiko, das kaum eine der Standardanalysen im Detail berücksichtigt. Zwar weisen ein paar auf die Lieferkettenproblematik hin oder deuten zumindest chinesische Exportverbote an, jedoch kann man die Konsequenzen daraus kaum greifbar machen oder korrekt ableiten. Es bleibt gewissermaßen eine „Blackbox“, die aber real existiert und die möglicherweise ganze westliche Nationen unter Druck setzen könnte. Ebenso könnte man die Verteidigungsfähigkeit damit einschränken.

    Antimon könnte über Krieg und Frieden mitentscheiden

    Die Brisanz lässt sich kaum überzeichnen: Antimon ist kein Nebenprodukt eines anderen Abbaus, sondern ein eigenständiger, strategischer Werkstoff. Seine Bedeutung für die Waffentechnik ist vielfältig, so z. B. für die Härtung von Bleilegierungen: Panzerbrechende Geschosse bestehen nicht aus reinem Weichblei. Erst ein kleiner Anteil Antimon macht die Projektile formstabil und verhindert, dass sie im Lauf eines Kampfpanzers oder einer Bordkanone verkleben, dies wäre eine Katastrophe im Gefecht. Antimon wird im Brandschutz in High-Tech-Kampfsystemen eingesetzt. Die endlosen Kabelstränge und Elektronikplatinen eines F-35-Kampfjets stehen unter Dauerstrom. Ein Brand nach einem Treffer wäre fatal. Antimontrioxid verzögert die Flammenausbreitung und gibt den Piloten wertvolle Sekunden. Und auch zur Nachtsicht und Zielerfassung wird das Metall benötigt. Infrarotsensoren in modernen Raketen und Zieloptiken nutzen Antimonverbindungen wie Indiumantimonid, um Wärmestrahlung selbst kleinster Temperaturunterschiede zu orten. Ohne sie könnte vielleicht ein Marschflugkörper sein Ziel nicht mehr von einem heißen Stein unterscheiden.

    China hat diese Verwundbarkeit erkannt und nutzt sie bewusst aus. Die Folge davon ist, dass der Antimonpreis auf ein Rekordhoch von fast 60.000 USD pro Tonne Mitte letzten Jahres nach oben geschossen ist. Zwar sind die Preise seitdem etwas zurückgegangen, doch das strukturelle Problem bleibt, denn die USA haben aktuell keine eigene Primärproduktion. Und genau hier könnte Antimony Resources ins Spiel kommen.

    Antimony Resources - Der Hoffnungsträger

    Das Unternehmen besitzt mit dem Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick die wahrscheinlich aussichtsreichste Antimonlagerstätte Nordamerikas. Nach den NI-43-101-Standards beläuft sich das potenzielle Vorkommen auf etwa 2,7 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Antimongehalt von 3 bis 4 %. Zum Vergleich: Das ist die höchste bekannte Durchschnittsqualität auf dem gesamten Kontinent.

    Die jüngsten Bohrergebnisse der vergangenen Tage lesen sich vielversprechend und positiv. Am 13. Mai 2026 meldete ATMY Abschnitte mit bis zu 26,9 % Antimon in einem Bohrloch, das die Ausdehnung der Hauptzone in die Tiefe bestätigt. Die Mächtigkeiten erreichen bis zu 15 Meter, und die tiefste bestätigte Mineralisierung liegt bereits 495 Meter unter der Erdoberfläche. Ein zweites Bohrloch kurz zuvor lieferte sogar 13,9 % Antimon über mehr als sechs Meter Breite. Diese Werte liegen weit über den ohnehin schon hohen Durchschnittsgehalten und untermauern das Bild einer geologisch außergewöhnlichen Struktur.

    Noch wichtiger als die hohen Einzelgehalte ist die strategische Erweiterung des Projekts. Das Unternehmen hat inzwischen Claims über 37 Quadratkilometer zusammengelegt. Im Süden und Westen wurden mit der Marcus Zone und Bald Hill South weitere mineralisierte Zonen entdeckt, deren Potenzial das Gesamtvorkommen fast verdoppeln könnte. Ein im Frühjahr 2026 abgeschlossenes 10.000-Meter-Bohrprogramm war voll finanziert und die nächste Phase mit geplanten 18.000 Metern Bohrungen ist bereits angelaufen.

    Das Managementteam weiß, wovon es spricht. CEO James Atkinson war leitender Geologe in der Lake-George-Mine, der letzten produzierenden Antimonmine Nordamerikas. Er kennt die Genehmigungsverfahren, die Logistik und vor allem die Abnehmer aus der Rüstungsindustrie persönlich.

    Die Aktie notiert aktuell bei um die 0,81 CAD, nach einem mehrwöchigen Abwärtstrend, der den Kurs nahe an die horizontale Unterstützung bei 0,80 CAD geführt hatte. Mit den neuen Bohrergebnissen ist zwar noch kein Ausbruch aus dieser Konsolidierung gelungen, aber es fehlt charttechnisch nicht viel für einen Ausbruch. Sollte die Aktie über 0,83 CAD steigen, läge das nächste Kursziel bei der psychologisch wichtigen Marke von 1,00 CAD, von dort aus wäre sogar ein Anstieg Richtung der alten Höchststände von über 1,60 CAD denkbar.

    Der Ausbruch könnte bei einem Bruch der 0,83 CAD erfolgen!

    Die Researchhäuser zeigen sich optimistisch. Das Analysehaus GBC ermittelte in einer Studie einen fairen Wert von 3,00 CAD je Aktie, das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber dem aktuellen Niveau. BMO äußerte sich zwar skeptischer bezüglich kurzfristiger Angebotsengpässe, sieht aber dennoch den überragenden strategischen Wert für den Westen bei Antimony Resources.

    Fazit – Drei Aktien für die Rüstungsindustrie

    Lockheed Martin und General Dynamics bleiben die großen Werte der westlichen Verteidigung. Ihre Geschäftsmodelle sind solide und die Auftragsbücher voll. Dennoch ist die Luft erstmal abgelassen und auch die Begeisterung der Analysten aktuell eher begrenzt. Zu groß sind die Unsicherheiten durch politische Einflüsse. Anleger sollten bei den beiden eine abwartende Haltung einnehmen und keine überstürzten Kursanstiege erwarten.

    Etwas anders könnte es bei Antimony Resources gelagert sein. Das Unternehmen ist keine etablierte Größe, sondern ein kleines Unternehmen mit einer großen Wette auf die Zukunft der Rüstungsindustrie. Eine Wette darauf, dass der Westen seine strategischen Schwachstellen erkennt und heimische Quellen für kritische Rohstoffe erschließt. Die bisherigen Bohrdaten sind vielversprechend, das Management erfahren und die Finanzierung für die nächsten zwölf Monate „gesichert“. Das Risiko kann zwar höher sein, als bei den Rüstungsriesen, aber das Potenzial eben entsprechend auch. Wer sich die derzeitige geopolitische Realität vor Augen führt, kommt wohl oder übel an solchen Firmen wie Antimony Resources nur schwer vorbei. Und dies bedeutet, man legt sich die Aktie auf die Watchlist oder kauft beim Ausbruch ein paar erste Stücke ins Depot.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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