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26.06.2026 | 05:10

SAP sucht den Boden, BYD greift an, MustGrow Biologics tankt frisches Geld! Kommt jetzt der Rebound?!

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Bildquelle: pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Der Wind an den weltweiten Aktienmärkten weht derzeit spürbar rauer, es gibt teils heftige Bewegungen nach oben und nach unten. Gerade erfolgsverwöhnte Technologie- und Automobilgiganten bekommen diese raue Brise derzeit schonungslos zu spüren und Investoren suchen angesichts fallender Kurse und geopolitischer Unsicherheiten zunehmend nach neuen Ideen abseits des ausgetretenen Mainstreams. Während große Namen wie SAP und BYD mit dem Erhalt ihrer großen Marktkapitalisierungen kämpfen, bringen sich in der zweiten Reihe interessante Nischenplayer in Stellung. Es stellt sich die berechtigte Frage, ob man sein Kapital aktuell in gefallene Engel (z. B. SAP und BYD) investieren oder lieber den Blick auf unentdeckte Wachstumsstorys richten sollte. Wir beleuchten für Sie die aktuelle Gemengelage und werfen einen genauen Blick auf drei unterschiedliche Unternehmen. Erfahren Sie, warum die Software-Schmiede SAP und der E-Auto-Pionier BYD gerade schwer zu kämpfen haben und lesen Sie auch, weshalb ein kanadisches Agrartechnologie-Unternehmen namens MustGrow Biologics womöglich vor einem Ausbruch stehen könnte. Die Vorzeichen für einen spannenden Sommer sind jedenfalls gesetzt.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: SAP SE O.N. | DE0007164600 , MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    SAP sucht verzweifelt nach dem Boden

    Werfen wir zunächst einen Blick auf das europäische Software-Aushängeschild SAP. Einst unangefochten an der Spitze, hat die Aktie in den vergangenen Monaten massiv eingebüßt. Vom stolzen Rekordhoch bei 283,50 EUR im Februar 2025 ist der Kurs inzwischen auf knapp nur noch über 130 EUR abgerutscht. Das entspricht einem heftigen Wertverlust von über 50 %. Die Gründe für diesen Ausverkauf sind vielfältig, aber nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht schon ein wenig übertrieben, aber es kann auch noch weiter übertrieben werden in den kommenden Wochen, wer weiß das schon. Zum einen sorgt die unsichere Entwicklung der Chip-Preise für nervöse Anleger. Hardware-Kosten für Cloud-Infrastrukturen könnten steigen, da Auftragsfertiger wie TSMC Preiserhöhungen angekündigt haben.
    Zusätzlich belasten Zukunftsängste rund um die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz den gesamten Software-Sektor. Viele Anleger fürchten schlichtweg, dass etablierte Lösungen durch neue KI-Tools verdrängt werden könnten.
    Operativ herrscht derweil absolute Funkstille. Der Konzern befindet sich vor den Quartalszahlen am 23. Juli in der sogenannten Quiet Period. Immerhin sehen Analysten auf dem ermäßigten Niveau wieder deutliches Potenzial. Das Analysehaus Jefferies senkte das Kursziel zwar auf 210 EUR, belässt die Einstufung aber klar auf „Kaufen“. Auch langfristige Hoffnungsschimmer wie eine geplante EU-Steuerreform könnten dem komplex strukturierten Konzern künftig Milliarden einsparen. Dennoch bleibt das technische Bild vorerst stark angeschlagen. Es ist von der Charttechnik her sogar möglich, dass die Aktie in Richtung 120 EUR rutscht. In einer Übertreibung sogar in Richtung 100 EUR. Auszuschließen ist bei einer solchen Börsenphase nichts. Anleger, die an die Zukunft von SAP, auch trotz KI, glauben, könnten gestaffelt einsteigen, bei weiter fallenden Notierungen. Hochspannend!

    BYD greift in Europa an, doch die Börse reagiert verschnupft darauf

    Von der virtuellen Datenwolke bei SAP wechseln wir nun auf die reale Straße zu den Autos, denn auch der chinesische Elektromobilitätskonzern BYD hat an der Börse derzeit einen schweren Stand. Die Notierungen dümpeln an europäischen Handelsplätzen in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs um die Marke von 8,50 EUR herum. Bis zum Verlaufstief aus August 2024 bei 7,62 ist es tatsächlich auch nicht mehr weit. Dabei liefert das Unternehmen eher beeindruckende operative Zahlen. Im Mai 2026 konnte BYD über 160.000 Fahrzeuge außerhalb Chinas absetzen, was einem absoluten Rekord entspricht.
    Trotzdem bremst die drohende Zollpolitik der europäischen Union auf Plug-in-Hybride die Kauflaune der Investoren erheblich. Der Autobauer lässt sich davon jedoch nicht sonderlich beirren und plant eine riesige Modelloffensive. Beim britischen Goodwood Festival of Speed fährt BYD gewaltig auf und präsentiert gleich acht neue Modelle für den europäischen Markt. Darunter befinden sich nicht nur Fahrzeuge für den Massenmarkt, sondern auch die Premiummarke Denza sowie das Luxussegment Yangwang. Zudem schließt der Shark-Pickup eine wichtige Lücke in Europa. Strategisch macht BYD fast alles richtig, doch der erhebliche Gewinnrückgang aus dem ersten Quartal und der gnadenlose Preiskampf auf dem chinesischen Heimatmarkt zwingen die Börsianer weiterhin zur Vorsicht. Ein klarer Befreiungsschlag lässt hier noch auf sich warten. Dennoch wird die Aktie auf dem Niveau um 8 – 8,50 EUR interessant für einen Reboundtrade. Der RSI ist bei 20 angelangt und deutet auch schon darauf hin, dass es bald zu einer Gegenbewegung nach oben in Richtung 10 EUR kommen könnte.

    MustGrow Biologics: Frisches Kapital und bereit für den Ausbruch

    Während die milliardenschweren Werte wie SAP und BYD mit teilweise starkem Gegenwind kämpfen, bahnt sich in der kanadischen Provinz Saskatchewan eine interessante Entwicklung an. MustGrow Biologics hat sich auf nachhaltige Agrartechnologie spezialisiert. Das ist ein Feld, das aufgrund der stetig wachsenden Erdbevölkerung und des damit zunehmenden Ernährungsbedarfs ein absolutes Zukunftsthema ist. Das Unternehmen nutzt patentierte Technologien, um aus der Senfpflanze natürliche Biopestizide und organische Düngemittel zu gewinnen. In einer Zeit, in der synthetische Agrarchemikalien und Düngemittel zunehmend unter regulatorischem Druck stehen, entsprechen die Kernprodukte von MustGrow – TerraSante und das vorregistrierte TerraMG – voll und ganz dem Zeitgeist.
    Die jüngsten Nachrichten unterstreichen die gute fundamentale Entwicklung. Im Mai 2026 erhielt das Biofertilitätsprodukt TerraSante die Registrierung in den wichtigen US-Agrarstaaten Texas, Utah und Montana. Damit öffnet sich der Zugang zu den großen Märkten für hochwertige Nutzpflanzen. Flankiert wird diese Expansion durch starke Partner. Im wichtigen Markt für Biokontrolle (EMEA-Region) arbeitet MustGrow exklusiv mit dem Branchenriesen Bayer zusammen, der Schätzungen zufolge 35 bis 40 Millionen USD in die Kommerzialisierung investieren könnte.

    https://youtu.be/Y0CvferI6Cs

    Im Juni 2026 setzte das Management dann ein weiteres „Ausrufezeichen“. Das Unternehmen schloss eine nicht vermittelte Privatplatzierung äußerst erfolgreich ab. Dabei wurden rund 7,48 Millionen Aktien zu einem Preis von 0,50 CAD verkauft. Das spülte brutto satte 3,74 Millionen CAD in die Firmenkasse. Diese Einheiten beinhalten neben der Stammaktie auch einen Optionsschein, der die Käufer berechtigt, in den nächsten fünf Jahren eine weitere Aktie für 0,70 CAD zu erwerben. Dieses frische Geld soll nun in den Ausbau der TerraSante-Produktion und das allgemeine Betriebskapital fließen. Die Kapitalstruktur bleibt dabei mit rund 70,4 Millionen ausstehenden Aktien erfreulich schlank. Die Marktkapitalisierung von rund 30 Millionen CAD bietet noch reichlich Luft nach oben.

    Charttechnisch sieht die Situation bei MustGrow Biologics nun verlockend aus, da die Aktie auf der unteren Begrenzung der Trendlinie bei etwa 0,40 bis 0,41 CAD angekommen ist (siehe Chartbild unten). Genau hier liegt eine massive Unterstützung. Jetzt könnte die Aktie Fahrt nach oben aufnehmen. Nach dem erfolgreichen Placement und mit dem frischen Geld im Rücken, könnte der Wert zum zügigen Rebound nach oben ansetzen. Ziele von 0,50 oder gar 0,60 CAD rücken damit wieder in den Fokus. Gelingt dieser erste Befreiungsschlag, könnte die Aktie charttechnisch sogar bis in die Region um 0,75 bis 0,80 CAD laufen. Genau dort wartet das letzte markante Verlaufshoch. Das Chance-Risiko-Verhältnis erscheint auf diesem Niveau für einen Einstieg interessant.

    Nach dem erfolgreichen Placement könnte die Aktie die Unterstützung der Trendline für die Einleitung eines Rebounds nutzen!

    Fazit:

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Markt aktuell wenig, bzw. keine großen Fehler verzeiht. SAP muss Ende Juli mit operativen Zahlen beweisen, dass die Margen halten und die Cloud-Story intakt bleibt. Bis dahin ist vieles möglich. Nach unten hin könnte man gestaffelt bei Schwäche einen Einstieg in Erwägung ziehen, sofern man an die Zukunft des Softwareriesen glaubt.
    Bei BYD stehen die globalen Expansionspläne dem harten heimischen Preiskampf und den regulatorischen Hürden in Europa gegenüber. Das Unternehmen wächst, aber die Börse verlangt nach deutlich mehr Profitabilität. Bei 8 – 8,50 EUR könnten Mutige für einen Reboundtrade die Aktie kaufen mit Kursziel 10 EUR.
    Positiv präsentiert sich derzeit aufgrund des gesunkenen Kursniveaus die Lage bei MustGrow Biologics. Das Unternehmen agiert in einem Zukunftsmarkt, sichert sich wichtige staatliche Zulassungen und hat die Finanzierung erfolgreich gesichert. Mit Bayer als mächtigem Partner an der Seite und dem Chartbild am unteren Trendkanal, hat MustGrow Biologics eine interessante Ausgangslage geschaffen. Für informierte und mutige Anleger könnte sich hier ein Blick in die zweite Reihe aktuell sogar richtig lohnen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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