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13.07.2026 | 05:05

Neue Milliarden für TKMS, KI-Rally bei Alibaba und Power Metallic Mines mit Chart-Potenzial

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Bildquelle: pixabay

Geopolitische Krisen wirken auch für die Börse wie eine tickende Zeitbombe. Am Wochenende eskalierte die Situation an der Straße von Hormus erneut dramatisch. Iran sperrte eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt, Containerschiffe wurden beschossen, und die USA antworteten mit Luftangriffen. Was für viele nur eine weitere Schlagzeile ist, bedeutet für Anleger aber eine völlig neue Marktdynamik. Denn diese Eskalation im Nahen Osten setzt die Energiepreise unter Druck und schafft damit Gewinner und Verlierer an ganz unerwarteten Ecken und Enden. Genau jetzt zeigt sich, wenn der Gesamtmarkt wieder unter Druck gerät, wo echte Chancen lauern. Der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba z. B. befindet sich in einem faszinierenden Comeback, während die deutsche Rüstungsschmiede TKMS von Milliarden-Aufträgen eigentlich profitieren sollte. Und dann gibt es da noch die Profiteure bei kritischen Rohstoffen. Unternehmen wie Power Metallic Mines arbeiten mit ihren im Boden schlummernden Rohstoffen auch an der Zukunft der Elektromobilität, eine Industrie, die vor einer Neubewertung steht. Drei völlig unterschiedliche Unternehmen, drei völlig unterschiedliche Branchen, aber alle direkt oder indirekt beeinflusst von dem, was gerade am Persischen Golf passiert. Die Frage lautet: Wer profitiert wirklich von dieser Krise oder welcher Einstieg bietet ein gutes Setup? Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie von den jetzigen geopolitischen Spannungen profitieren können.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , TKMS AG & CO KGAA | DE000TKMS001 , ALIBABA GROUP HLDG LTD | KYG017191142

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    Alibaba: Der asiatische Drache ist erwacht

    Monatelang galt Alibaba bei vielen Anlegern als absolutes Sorgenkind, doch nun weht der Wind von der anderen Seite. Der Konzern hat sich mit dem US-Justizministerium auf einen Vergleich geeinigt. 600 Millionen USD nimmt das Unternehmen in die Hand, um einen langjährigen Rechtsstreit beizulegen. Das nimmt extrem viel Druck vom Kessel und aus Sicht der Investoren ist endlich dieses leidige juristische Kapitel damit ein für alle Mal geschlossen. Auch das US-Verteidigungsministerium gewährt Alibaba eine wichtige Ausnahme von restriktiven Lobby-Regeln. Das klingt wie ein politischer Befreiungsschlag auf ganzer Linie.
    Operativ läuft der Motor ebenfalls wieder spürbar besser. Das wichtige Cloud-Geschäft wächst um stolze 38 %. Die Verluste im margenschwachen Bereich der schnellen Lieferungen schrumpfen deutlich. Großinvestoren schichten derzeit zudem massiv Kapital aus überbewerteten Chip-Aktien in die günstigeren chinesischen Tech-Werte um. Davon profitiert unter anderem Alibaba. Zwar haben einige Analysten ihre Kursziele im Vorfeld leicht nach unten angepasst, dennoch raten sie fast ausnahmslos durchweg zum Kauf der Aktie. Diese nähert sich mit großen Schritten wieder der charttechnisch wichtigen Marke von 120 USD, die 100 USD Marke wurde nur kurz unterschritten, hat aber dann standgehalten als Unterstützung. Wer mutig ist, findet hier eine fundamental günstige Bewertung vor. Das Chance-Risiko-Verhältnis wirkt aktuell deutlich attraktiver als noch vor einigen Wochen.
    Wer gewillt ist, könnte einen Longtrade z. B. um die 110 USD eingehen und Kursziel 145 USD. Der 200er SMA ist derzeit bei 145,90 USD. Bis dahin könnte der Rebound laufen, da die Aktie Nachholpotenzial aufweist und das Damoklesschwert des Rechtsstreits endgültig beigelegt ist.

    TKMS: Milliarden-Regen für die deutsche Rüstungsschmiede

    Von der „digitalen Glitzerwelt Chinas" geht unsere Reise nun in die raue Realität der deutschen Rüstungsindustrie. Hier machte TKMS zuletzt mächtig von sich reden und das im positiven Sinne. Die Thyssenkrupp Marine Systems hat nicht nur einen gigantischen Auftrag an Land gezogen, sondern gleich mehrere auf einmal.
    Beginnen wir mit den Fakten, die auf dem Tisch liegen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat grünes Licht für die Beschaffung von vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU gegeben. Das ist eine Investition von 6,3 Milliarden EUR. Das Besondere daran ist, dass es sogar die Option auf vier weitere Schiffe zu rund 5,3 Milliarden EUR gibt. Die erste Fregatte soll bereits 2029 fertig werden.
    Dann aber kam die Nachrichten-Bombe: Kanada hat sich dazu entschlossen, bis zu zwölf U-Boote des Typs 212CD bei TKMS zu bestellen. Das ist der größte U-Boot-Auftrag in der gesamten Unternehmensgeschichte. Die Rechnung sieht so aus: Allein für die U-Boote plus Service rechnet man mit rund 20 Milliarden EUR. Wenn man die Wartung und den Betrieb über die kommenden Jahrzehnte einrechnet, sprechen wir von einem Gesamtvolumen von etwa 100 Milliarden CAD, was umgerechnet ungefähr 62 Milliarden EUR sind.
    Mit einem Auftragsbestand von 20,6 Milliarden EUR war TKMS bereits vor dem kanadischen Auftrag bis in die 2040er Jahre hinein ausgelastet. Jetzt dann eben noch deutlicher. Das Unternehmen rückt damit noch stärker in den Fokus der weltweiten Rüstungsanleger. Solche enormen Milliardenverträge sichern nicht nur die Auslastung der Docks, sondern sie spülen auch verlässlich und stetig frisches Geld in die Kassen, Jahr um Jahr, Generation um Generation.
    In einer ohnehin geopolitisch extrem unruhigen Zeit, denken Sie nur an die aktuelle Eskalation an der Straße von Hormus, dienen Aktien wie die von TKMS als Stabilitätsanker. Das Unternehmen hat sich in einem rauen, hart umkämpften Wettbewerbsumfeld eindrucksvoll behauptet.
    Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings auch, denn Aufträge müssen sich auch erst in Umsätze und dann in Gewinne verwandeln. Gerade in Zeiten steigender Rohstoffpreise muss dies berücksichtigt werden. Ebenso können Aufträge auch wieder „auf Eis“ gelegt oder gänzlich zurückgezogen werden.
    Die Aktie hat zuletzt den Test der 100 EUR-Marke nicht bestanden. Verkäufer nutzten dieses Niveau, trotz der positiven News, zum Ausstieg. Dies führte die Aktie zurück auf das Niveau von zuletzt 81,20 EUR. Knapp darunter verläuft der 50er SMA und sollte unterstützend wirken. Wer jetzt einsteigt, mit relativ engem Stopp und Kursziel z. B. bei 110 – 120 EUR findet hier ein interessantes Setup vor, das auch fundamental untermauert ist.

    Power Metallic Mines: Polymetall-Turbo

    Wir verlassen nun die raue Zone der Rüstung und tauchen in die felsige kanadische Erde und die Rohstoffe darin ein. Hier arbeitet Power Metallic Mines an der Rohstoffversorgung von morgen. Das Unternehmen legt den Fokus auf Polymetalle. Es geht um Kupfer, Nickel, Palladium und Platin. Genau jene begehrten Stoffe, die unsere moderne Welt unter anderem für die Energiewende zwingend braucht. Kürzlich gab es gleich zwei hochspannende Nachrichtenmeldungen, die wir uns genauer ansehen.

    Am 10. Juni verkündete das Management den erfolgreichen Abschluss einer großen Finanzierungsrunde. Stolze 28,2 Millionen CAD wurden dabei eingenommen.
    Das ist ein deutlicher Vertrauensbeweis und das Besondere dabei ist sicherlich der Einstieg der kanadischen Investorenlegende Eric Sprott. Er allein nahm von den neuen Aktien im Gegenwert von 2 Millionen CAD. Mit dieser jetzt gut gefüllten Kasse wird nun das prestigeträchtige Nisk-Projekt in Quebec weiter massiv vorangetrieben. Auch das aussichtsreiche Jabul Baudan Explorationsprojekt in Saudi-Arabien dürfte stark von diesen Geldern profitieren.

    Nur knapp zwei Wochen später, am 23. Juni, lieferte Power Metallic Mines dann bereits spektakuläre Bohrergebnisse aus dem laufenden Winterprogramm. Im Lion-Zielgebiet stieß das Team auf hervorragende Kupferäquivalent-Werte.

    https://youtu.be/FxN8s8xFC2o

    Wir sprechen hier von oberflächennahen Abschnitten mit 13,3 Metern bei fantastischen 3,98 %. Etwas tiefer fand man sogar 5,26 Meter mit absolut starken 8,45 %. Das sind beeindruckende Zahlen, die auch unter Geologen besonders und nicht alltäglich sind. Diese hervorragenden Daten fließen nun direkt in die erste offizielle Ressourcenschätzung ein. Diese wird für Ende Juli erwartet und bildet den Grundstein für die kommende wirtschaftliche Vorabbewertung des Projekts.

    Wenn wir abschließend noch auf die Aktie selbst und das Chartbild schauen, sehen wir, dass die Aktie von Power Metallic Mines aus der zuletzt eher hartnäckigen Abwärtsbewegung ausgebrochen ist. Nun testet das Papier sich wieder Stück für Stück an die obere Begrenzungslinie der Keilformation bei 1,40 CAD heran. Aktuell notiert der Wert bei etwa 1,12 CAD. Die Aktie konsolidiert damit ganz gesund den schnellen letzten Anstieg, der kürzlich von etwas unter 1 CAD auf knapp 1,18 CAD führte, aus. Das bietet jetzt eine interessante Möglichkeit für alle interessierten Anleger für einen Rebound-Einstieg, zumal bei 1,10 bis 1,12 CAD eine starke horizontale Unterstützung da ist, die den Kurs nach unten absichert. Das Potenzial nach oben ist jedenfalls vorhanden und zwar nicht nur bis 1,40 CAD. Erwähnen wir an dieser Stelle auch das aktuelle Kursziel der Analysten von GBC. Dieses liegt bei stattlichen 3 CAD.

    Wenn Investoren wie Eric Sprott oder auch andere Milliardäre, die bei Power Metallic Mines bereits eingestiegen sind, ein großes Potenzial für die Aktie sehen, sollte man sich die Aktie zumindest auf die Watchlist setzen.

    Läuft die Aktie jetzt an die obere Begrenzung der Keilformation?

    Fazit

    Alle drei beleuchteten Werte haben ihren ganz eigenen, speziellen Reiz für ein gut gemischtes Portfolio. Alibaba lockt als fundamental günstiger Turnaround-Kandidat im hart umkämpften Tech-Sektor. Das Schlimmste, vor allem rechtlich gesehen, scheint hier definitiv überstanden zu sein.

    TKMS brilliert währenddessen mit übervollen Auftragsbüchern und milliardenschweren Garantien in der Rüstungsindustrie. Hier existiert eine fast perfekte Planungssicherheit.
    Power Metallic Mines wiederum ist eine Aktie für mutige und weitsichtige Rohstoff-Investoren. Das Unternehmen ist gut finanziert und liefert starke Bohrergebnisse ab. Die charttechnische Lage bei Power Metallic bietet aktuell eine interessante Ausgangsbasis für einen Einstieg.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Wer an der aktuellen Börse nach den treibenden Kräften sucht, die die Kurse bewegen, kommt an den Megatrends KI sowie strategische Rohstoffsicherung nicht vorbei. Wir schauen uns daher heute auf Seiten der KI Palantir und der dazu benötigten Serverkühlung Super Micro an. Auf der Seite der Rohstoffe Desert Gold. Bei allen 3 Aktien eröffnen sich für Investoren unterschiedliche Chance-Risiko-Profile. Ein genauer Blick auf die Bilanzen, Kursziele und operativen Meilensteine von Palantir, Super Micro Computer und Desert Gold zeigt, wo echtes oder noch verstecktes Potenzial schlummert und welche Risiken Sie jetzt kennen sollten. Es wird spannend! Lesen Sie weiter!

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    Rüstung und Autos straucheln: Mercedes-Benz und Renk Group suchen Halt, während Lahontan Gold glänzende Fantasien weckt!

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    Muss man sich als Anleger aktuell ernsthaft Sorgen um die Vorzeige-Industrien machen? Der Blick auf die Kurse der letzten Wochen spricht jedenfalls Bände. Während sich dunkle Wolken über dem Stuttgarter Autohimmel zusammenbrauen und selbst Hollywood-Stars die Talfahrt kaum bremsen können, kämpft auch die erfolgsverwöhnte Rüstungsbranche plötzlich mit unerwartetem Gegenwind. Doch in jedem volatilen Markt verbergen sich aber auch tolle Chancen, die oft eher abseits des Mainstreams sind. Wir schauen uns nachfolgend drei Unternehmen an, die aktuell oder aber künftig, jeder auf seine eigene Art, interessant sein könnten. Dabei geht unser Blick zuerst zu den kriselnden automobilen Werkshallen bei Mercedes, dann hinüber zu Renk, wo die Rüstungsmargen entscheidend werden könnten. Abschließend schauen wir uns noch im meist sonnigen Nevada einen vielversprechenden Rohstoff-Player an, der künftig noch für Furore sorgen könnte. Lesen Sie weiter! Es erwartet Sie eine Aktien-Analyse, die interessante Fakten liefert und Perspektiven für interessante Depotwerte aufzeigt!

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