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27.08.2026 | 05:00

Große Trendwenden und gute Renditemöglichkeiten: Die Chancen bei thyssenkrupp, Live Nation Entertainment und Lahontan Gold!

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Bildquelle: Pixabay

Immer noch toben die zwei Kriege im Iran und der Ukraine und dazu ein wackliger Ölpreis und eine Weltwirtschaft, die trotzdem nicht in die Knie geht. Aber wie lange kann das noch gutgehen? Während Russland mit gezielten Angriffen die ukrainische Wirtschaft hart trifft und Getreide- sowie Stahlexporte über das Schwarze Meer fast zum Erliegen kommen, sorgt im Nahen Osten die monatelange Blockade der Straße von Hormus für Nervosität an den Energiemärkten. Und doch bleibt der IWF in Bezug auf die Weltwirtschaft überraschend gelassen. Der befürchtete Energieschock sei bislang glimpflicher ausgefallen als erwartet, heißt es aus Washington. Der Grund dafür könnte auch der KI-Investitionsboom sein, der als Gegengewicht zur Krise wirkt. Doch IWF-Chefin Georgieva warnt zugleich, dass die Gefahr noch lange nicht vorbei ist. Wie fragil dieses Gleichgewicht ist, und was das für Anleger bedeutet, lesen Sie hier. Ebenso welche 3 Aktien aus den unterschiedlichsten Gründen interessant sein dürften!

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF , THYSSENKRUPP AG O.N. | DE0007500001 , LIVE NATION ENTMT.DL -_01 | US5380341090

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    thyssenkrupp: Traditionelle Industrie im Schatten des grünen Wandels!

    Einer der Traditionskonzerne der deutschen Industrie steht seit Jahren „im stürmischen Fahrwasser" eines grünen Wandels. Die Essener versuchen, den Spagat zwischen klassischer Schwerindustrie und zukunftsfähiger Dekarbonisierung zu meistern. Während der globale Wettbewerbsdruck auf die europäische Stahlsparte drückt, bietet die Neuausrichtung hin zu grünem Stahl auch langfristige Fantasie für Investoren. Genau an dieser Stahlsparte entzündet sich aktuell besonderes Interesse, denn der indische Unternehmer Naveen Jindal hat ein unverbindliches Angebot für 60 % an Steel Europe vorgelegt, eine Due-Diligence-Prüfung läuft bis Jahresende, ein möglicher Abschluss wäre frühestens ab Januar 2027 denkbar. Zusätzliche Klarheit soll ein für September angesetzter Kapitalmarkttag bringen, auf dem der Konzern seine Strategie zur Eigenständigkeit der Stahlsparte vorstellen will.
    Das operative Geschäft gliedert sich in mehrere Kernsegmente, wozu neben dem Werkstoffhandel vor allem Steel Europe sowie die Marine-Sparte gehören. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von rund 37,5 Mrd. EUR, wobei die bereinigte EBIT-Marge mit mageren 1,8 % die anhaltenden strukturellen Herausforderungen widerspiegelt. Besonders die hohen Energiekosten und die schwankende Nachfrage der Automobilindustrie belasten die operative Ertragskraft. Ein Lichtblick zeigt sich dagegen bei der Marinesparte TKMS, denn sie hat ihre Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von zuvor 2 bis 5 % auf nun 10 bis 12 % kräftig angehoben, getrieben von einer stark gestiegenen Nachfrage im Rüstungssektor. Ein Milliardendeal über sechs U-Boote für die indische Marine im Volumen von rund 7,3 Mrd. USD steht zudem kurz vor der finalen Genehmigung.
    Auch bei den Konzernzahlen mehren sich die positiven Signale: Für die ersten neun Monate meldete Thyssenkrupp ein bereinigtes EBIT von 591 Mio. EUR, ein Plus von 226 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr, bei einer Nettocashposition von 2,6 Mrd. EUR. Die Jahresprognose für das bereinigte EBIT wurde auf 600 bis 900 Mio. EUR angehoben. Mit der kürzlich von der Hauptversammlung gebilligten Abspaltung der Werkstoffhandelssparte unter dem Namen „tk accelis" setzt der Konzern zudem einen weiteren zentralen Baustein seines Umbaus um.
    Für langfristig orientierte Anleger bietet die Aktie immer noch Aufwärtspotenzial, aber das Verlustrisiko bleibt angesichts zyklischer Gegenwinde jedoch allgegenwärtig.

    Live Nation Entertainment: Der emotionale Erlebnishunger als verlässlicher Renditetreiber!

    In einer zunehmend digitalisierten Welt wächst die Sehnsucht nach echten, gemeinsamen Erlebnissen spürbar. In Deutschland gibt es CTS Eventim, in den USA die Live Nation Entertainment. Diese nutzt diesen ungestillten Welthunger nach Konzerten, Shows und Events. Der Markt für Live-Unterhaltung verzeichnet historische Rekordwerte bei den Ticketverkäufen, was dem Unternehmen Rückenwind gibt.
    Das Geschäftsmodell basiert auf der Organisation von Großveranstaltungen, dem weltweiten Ticketvertrieb sowie lukrativen Sponsoringverträgen. Zuletzt erwirtschaftete die Gruppe einen Jahresumsatz von etwa 22,7 Mrd. USD, was einem zweistelligen Prozentwachstum gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das bereinigte EBIT stieg parallel dazu auf rund 1,1 Mrd. USD. Dies zeigt, dass das Veranstaltungsgeschäft skalierbar ist. Höhere Ticketpreise und eine konsequente Auslastung der Veranstaltungsorte sichern dabei die Ertragsbasis.
    Die Bewertung der Aktie gemessen am KGV ist zwar nicht mehr ganz so günstig, aber Live Group ist eben der Marktführer und nimmt daher auch eine besondere Marktstellung beim Ticketing ein. Dafür wird dann auch mal mehr bezahlt. Eine Dividende wird vom Unternehmen derzeit nicht ausgeschüttet, da freie Mittel direkt in die globale Expansion investiert werden. Aufgrund der dominanten Marktstellung und der ungebrochenen Nachfrage nach Live-Events ist der Wert ein attraktiver Wachstumstitel für dynamische Depots. Der Chart verdeutlicht dies, denn die Aktie klettert wie an der Schnur gezogen von einem Hoch zum Nächsten.
    Vom Ticketing führt uns der Weg jetzt nach Nevada, wo ein Gold-Explorer zum einen durch News und zum andern durch die Charttechnik auf sich aufmerksam macht.

    Lahontan Gold: Charttechnischer Ausbruch voraus!

    Die Aktie von Lahontan Gold zeigt an der Börse deutliche Anzeichen einer neuen Dynamik. Zuletzt ist der Kurs erfolgreich aus einer übergeordneten Keilformation nach oben ausgebrochen und hat einen intakten Aufwärtstrend ausgebildet. Aktuell notiert das Papier bei 0,41 CAD und befindet sich damit mitten in einer prägnanten Widerstandszone. Aber kommen wir doch zuerst mal zum Unternehmen an sich:
    Das kanadische Explorationstagebau-Unternehmen konzentriert sich auf das Santa-Fe-Projekt im Walker-Lane-Trend in Nevada. Die jüngst vorgelegte vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) unterstreicht das Potenzial, denn bei einem angenommenen Goldpreis von 2.025 USD per Unze errechnet sich ein Wert nach Steuern (NPV bei 5 % Diskontsatz) von 56,5 Mio. USD sowie ein interner Zinsfuß (IRR) von 14,0 %. Mit einer Indicated-Ressource von 1,5 Mio. Unzen Goldäquivalent und moderaten Initial-Kapitalkosten von 135,1 Mio. USD steht das Projekt auf einem soliden Fundament. Das geplante Haufenlaugungsverfahren bei 12.500 Tonnen Tagesdurchsatz verspricht zudem kostengünstige Betriebsabläufe.

    Bemerkenswert dabei ist, dass die PEA-Rechnung noch auf einem Goldpreis von 2.025 USD je Unze basiert. Aktuell notiert Gold jedoch bei rund 4.620 USD und damit mehr als doppelt so hoch. Würde man die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit dem heutigen Preisniveau neu aufsetzen, dürften sich NPV und IRR des Santa-Fe-Projekts deutlich verbessern. Das aktuelle Zahlenwerk spiegelt damit eher ein mehr als konservatives Basisszenario wider als das tatsächliche Ertragspotenzial im laufenden Goldpreisumfeld.
    Aus charttechnischer Sicht wird es jetzt extrem spannend, wie schon eingangs angedeutet, für spekulativ orientierte Anleger, denn gelingt der Aktie der nachhaltige Sprung über die Marke von 0,43 CAD, wäre die aktuelle Widerstandszone wohl durchbrochen und der Weg in Richtung 0,50 CAD bis 0,55 CAD frei. Aus der ersten historischen, charttechnischen Wellenbewegung von 0,12 CAD bis 0,50 CAD lässt sich mittelfristig sogar ein rechnerisches Kursziel von 0,75 CAD ableiten. Derzeit scheint es so, als könnte die Aktie von Lahontan Gold ihren Schwung bei weiter steigendem Goldpreis zügig fortsetzen.

    Die Lahontan-Aktie hat Fahrt nach oben aufgenommen!

    Fazit:

    thyssenkrupp bleibt ein klassischer Turnaround-Kandidat, der geduldige Anleger bei erfolgreicher Restrukturierung belohnen könnte. Live Nation Entertainment überzeugt als wachstumsstarker Branchenführer und profitiert vom anhaltenden Boom bei Live-Events. Lahontan Gold präsentiert sich als chancenreicher Rohstoffwert, dessen Projektkennzahlen in Nevada durch ein frisches charttechnisches Kaufsignal gestützt werden.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 26.08.2026 | 05:00

    Nervenkitzel und Chancen an den Märkten: Warum Infineon, Xpeng und Desert Gold jetzt für Furore sorgen könnten!

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    Futuristische Zukunftsfantasien und fundamentale Sicherheit treffen an einem Ort, nämlich der Börse, aufeinander. Der globale KI-Boom verlangt nach immer mächtigeren Rechenkapazitäten und Halbleiterunternehmen wie Infineon liefern quasi das Silizium-Gehirn dieser technologischen Revolution. Bei Elektroautobauern wie Xpeng wird bereits die nächste Stufe eingeläutet und auch gezündet: Das Unternehmen trotzt dem harten Preiskampf und möchte mit spektakulären Milliarden-Coups in der Robotik die Ära der humanoiden Roboter eintreten. Doch je schneller sich die ganze High-Tech-Spirale dreht, desto drängender wird die Frage nach dem richtigen Schutzschild für das eigene Depot, wenn etwas schief gehen sollte auf dieser Welt. Wie fragil diese ist, wissen wir nicht erst seit der Hypothekenkrise, sondern Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre oder Jahrzehnte erneut. Genau hier kommt Gold als ultimative Krisenwährung und zeitlose Absicherung ins Spiel. Im Wüstensand Westafrikas kündigt sich mit Desert Gold vielleicht eine kleine Sensation an. Der Explorer steht unmittelbar vor dem Durchbruch zum aktiven Goldproduzenten. Erfahren Sie in diesem exklusiven Bericht, wie die hochexplosive Mischung aus Künstlicher Intelligenz, humanoidem Roboter-Hype und greifbarem Vermögensschutz Ihr Portfolio nicht nur „sturmfest“ macht, sondern auch mit enormem Ausbruchspotenzial ausstattet.

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    Kommentar von Lars Winter vom 12.08.2026 | 05:00

    Lahontan Gold, Deutsche Telekom und Berkshire Hathaway: Drei Aktien mit frischem Rückenwind

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    • Berkshire Hathaway
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    Gold hat sich nach dem jüngsten Rücksetzer wieder deutlich erholt. Das spielt auch Lahontan Gold in die Karten. Der kanadische Gold-Explorer steht zudem vor Wochen, die für die weitere Entwicklung des Unternehmens besonders wichtig werden könnten. Neue Bohrergebnisse könnten zusätzliche Hinweise auf das Potenzial der Santa-Fe-Mine in Nevada liefern, obendrein sollen eine aktualisierte Ressourcenschätzung und eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie folgen. Die Deutsche Telekom verwöhnt ihre Aktionäre indes mit einem milliardenschweren Rückkaufprogramm und bei Berkshire Hathaway beginnt nach Warren Buffett eine neue Ära. Drei Aktien mit völlig unterschiedlichen Risikoprofilen – aber jeweils frischen Kurstreibern. Wir stellen das Trio im Aktiencheck näher vor.

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    Kommentar von Matthias Schomber vom 11.08.2026 | 05:00

    Adidas mit 200 EUR-Reboundmöglichkeit - Puma stolpert kurz und sprintet weiter - Desert Gold steht vor dem Ausbruch!

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    Die großen deutschen Sportartikelhersteller kämpfen jeder für sich in einem zunehmend schwierigen Konsumumfeld um Marktanteile, Margen und die Gunst der Käufer und Investoren. Während das eine Unternehmen mit den drei Streifen aus Herzogenaurach aktuell mit beeindruckenden Rekordumsätzen glänzt, muss sein direkter Nachbar, ebenfalls auch Herzogenaurach, der mit der Raubkatze im Sprung, schmerzhafte Rückgänge verdauen und sich versuchen, neu zu erfinden. Doch fernab dieser beiden deutschen Unternehmen gibt es noch eine interessante Geschichte über einen noch kleinen, aber überaus ambitionierter Gold-Explorer in Westafrika, denn dieser könnte vor spannenden Neuigkeiten zum Beginn der Produktion stehen und möglicherweise kurz vor einem entscheidenden charttechnischen Ausbruch. Wer jetzt nur auf den Kampf der Turnschuh-Giganten starrt, verpasst vielleicht den Ausbruch des kleinen Explorers. Kommen Sie mit uns auf die Reise von den fränkischen Sportschuhen hin zu den Goldadern Malis, um zu sehen, wo aktuell die Chancen im Markt sind. Lesen Sie unbedingt weiter!

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