Menü schließen




12.06.2026 | 04:35

Nel ASA kauft sich frei, Vestas Wind sammelt fleißig Aufträge und RE Royalties vor dem charttechnischen Ausbruch!

  • breakout
  • Chartanalyse
  • charttechnik
  • grüne aktien
  • grüne energie
  • Wasserstoff
  • wasserkraft
  • solarenergie
  • windkraft
  • windenergie
Bildquelle: pixabay

Der Markt für erneuerbare Energien gleicht aktuell einem wilden Ozean. Schuld daran sind natürlich auch die weltweiten Konflikte, die Auswirkungen auf den Ölpreis haben. Seit der Sperrung der Straße von Hormuz ist Öl auf einer Achterbahnfahrt unterwegs. Im Zuge dessen kamen die erneuerbaren Energien wieder auf den Tisch und Wasserstoffaktien z. B. erlebten einen zweiten Frühling. Während aber jetzt wieder bei einigen großen Playern spürbare Ernüchterung einkehrt, brodelt es bei kleineren Akteuren noch unter der Oberfläche. Genau diese Gemengelage spiegelt sich in den aktuellen Entwicklungen der drei von uns beobachteten Werten wider. Wir blicken auf einen dänischen Turbinenbauer, der förmlich im Auftragsregen steht, aber an der Börse dennoch abgestraft wird. Daneben kämpft ein norwegischer Wasserstoff-Pionier mit teuren Altlasten und einer schrumpfenden Projektpipeline. Spannend wird es fernab der lauten Schlagzeilen bei einem kanadischen Finanzierer für grüne Projekte. Hier deuten fundamentale Weichenstellungen und ein spannendes Chartbild darauf hin, dass ein Ausbruch unmittelbar bevorstehen könnte. Lesen Sie, was die Papiere jetzt antreibt und wo Sie Performance für Ihr Depot bekommen können.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: VESTAS WIND SYST. NAM.DK1 | DK0010268606 , NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , RE ROYALTIES LTD | CA75527Q1081 | TSXV: RE , OTCQX: RROYF

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

    Mehr zum Autor



    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    Vestas Wind zwischen Auftragsflut und Kursschwäche

    Der dänische Windturbinenhersteller Vestas sammelt derzeit fleißig neue Projekte ein. Kürzlich meldete das Unternehmen Neuaufträge aus Frankreich mit einem Volumen von 112 Megawatt, wobei die Auslieferung überwiegend für das Jahr 2027 geplant ist. Diese französischen Projekte sind mit langfristigen Serviceverträgen über 20 bis 25 Jahre abgesichert, was dem Konzern mittel- bis langfristig gut planbare Erlöse beschert. Auch aus Deutschland und Großbritannien kamen Aufträge über insgesamt 183 Megawatt hinzu. Parallel zu diesem operativen Rückenwind führt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni 2026 erwarb Vestas über 700.000 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von knapp 178,40 DKK zurück. Das Programm sieht bis spätestens August 2026 ein Gesamtvolumen von bis zu 747 Millionen DKK vor.
    Trotz dieser eigentlich erfreulichen Nachrichtenlage zeigt sich die Aktie an der Börse äußerst schwach und gab zuletzt bis auf rund 22 Euro nach. Der Zauber starker Zahlen scheint verflogen, da es dem Wert nicht gelang, den wichtigen Widerstandsbereich von 26 - 27 Euro zu überwinden. Ein dort entstandenes Doppeltop sieht charttechnisch nun eher unschön aus und begrenzt nun die Aufwärtsbewegung. Durch den Verlust der wichtigen Unterstützung bei 23,5 Euro hat sich das Chartbild zusätzlich eingetrübt. Aktuell wird die Marke von 22 Euro getestet. Die Analysten sind derweil gespalten. Während Kepler Cheuvreux die Einstufung auf „Kaufen“ angehoben und ein Kursziel von 200 DKK (in etwa 26,75 EUR) ausgerufen hat, bleibt das Haus Barclays mit einem Ziel von 80 DKK (10,70 EUR) extrem pessimistisch. RBC senkte das Kursziel zwar auf 210 dänische Kronen, behielt aber die Einstufung auf „Outperform“ bei.
    Ähnlich wie der dänische Windriese muss auch ein prominenter Vertreter aus dem Wasserstoffsektor derzeit beweisen, dass er den heftigen Gegenwinden trotzen kann, weshalb unser Blick nun nach Norwegen geht.

    Nel ASA erkauft sich rechtliche Ruhe teuer

    Beim norwegischen Wasserstoff-Spezialisten Nel ASA klaffen Anspruch und Marktrealität auseinander. Immerhin konnte das Unternehmen einen langwierigen Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Iwatani Corporation of America durch einen offiziellen Vergleich beilegen. Der Preis für diese Einigung, die Differenzen bei der gelieferten Tankstellenausrüstung klären sollte, ist jedoch recht hoch. Die Muttergesellschaft zahlt 7,5 Millionen USD, während die ehemalige Konzerntochter Cavendish Hydrogen weitere 3 Millionen USD beisteuert. Dieser Barmittelabfluss bindet Teile des Kapital, was normalerweise gebraucht würde, aber auf der anderen Seite ist eine Unsicherheit weniger da. Dies befreit das Management von unvorhersehbaren und manchmal extrem kostenintensiven Gerichtsprozessen in den USA.
    Die Aktie ist aber dennoch unter Druck und hat in den vergangenen Wochen über 30 % an Wert verloren. Das Handelsvolumen ist zurückgekommen, was die Kursrückgänge noch beschleunigt und manchmal überproportional verstärkt.
    Auch operativ fehlen frische Impulse, denn der Auftragsbestand schrumpfte im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um stattliche 24 %. Zudem belastet die Schließung von Wasserstofftankstellen durch einen Schweizer Energieversorger bis Ende 2026 die Fantasie im PKW-Sektor. Hoffnungsträger bleiben groß angelegte Offshore-Projekte und eine neue Druck-Alkali-Elektrolyseur-Plattform, die Investitionskosten für Kunden deutlich senken soll. Charttechnisch sieht es eher mau aus, da der Wert unter wichtige Unterstützungslinien und auch unter wichtige SMAs gefallen ist.
    Wenn große Namen wie Vestas oder Nel mit operativen Hürden und hohen Kostenstrukturen kämpfen, lohnt sich oftmals ein Blick auf kleinere, zunächst unscheinbare Unternehmen. Dort gibt es z. B. eines im Hintergrund das dringend benötigtes Kapital für den grünen Wandel für andere Projekte bereitstellt.

    RE Royalties – der Finanzierungs-Pionier

    Das kanadische Unternehmen RE Royalties wählt als Pionier der Finanzierung erneuerbarer Energien einen anderen Ansatz. Mit dem Eintritt in das elfte Jahr seines Bestehens hat das Management kürzlich eine formelle strategische Überprüfung eingeleitet. Was sich hochtrabend anhört, könnte aber richtig gut für die Aktionäre sein, denn gemeinsam mit dem Finanzberater PwC CF evaluiert der Vorstand einen breiten Fächer an Möglichkeiten, der von strategischen Partnerschaften über Kapitalstrukturoptimierungen bis hin zu einem potenziellen Verkauf des Unternehmens reicht, um den langfristigen Wert für die Aktionäre zu maximieren. Das Fundament für solche Schritte ist äußerst gut. Aktuell prüft das Unternehmen potenzielle Investitionen im Wert von 200 Millionen CAD und hat bereits unverbindliche Absichtserklärungen über rund 20 Millionen CAD vorliegen.

    Das Geschäftsmodell ist lukrativ aber gleichzeitig risikoavers aufgebaut. RE Royalties vergibt kurzfristige, besicherte Kredite zu Zinssätzen von 12 bis 13 % und sichert sich gleichzeitig langfristige Lizenzgebühren, die eine durchschnittliche interne Rendite von 18 % generieren. Mit mehr als 83 Millionen investierten USD in über 135 Projekten und 27 erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen ist das Portfolio über Bereiche wie Solar, Wind und Batteriespeicher breit diversifiziert. Bemerkenswert ist auch das annualisierte Umsatzwachstum von satten 63 % zwischen den Jahren 2019 und 2023. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von lediglich 17 Millionen CAD und einem Kurs von 0,39 CAD ist der Wert ein spannender Kandidat für Investoren.

    https://youtu.be/5dQvcZkFR7E

    Besonders die Charttechnik weckt derzeit große Fantasien. Die Aktie von RE Royalties hat eine markante Wimpelformation ausgebildet, die sie genau jetzt bei 0,41 bis 0,42 CAD nach oben hin verlassen könnte. Nach unten hin existiert eine stabile, horizontale Unterstützung im Bereich zwischen 0,35 und 0,40 CAD, die das Risiko überschaubar hält. Wenn das Papier nun tatsächlich nachhaltig über die Marke von 0,42 CAD steigt, dürfte die Aktie wieder ordentlich Fahrt aufnehmen. Ein erstes und logisches Kursziel läge laut Charttechnik in der Region um 0,50 CAD. Sollte auch diese Hürde mit dem entsprechenden Volumen genommen werden, wird schnell der Weg bis zur Marke von 0,60 CAD frei. Die charttechnischen Signale gepaart mit dem fundamentalen Rückenwind machen die Aktie zu einer Art Geheimtipp.

    Der Ausbruch über die 0,42 CAD dürfte die Aktie beflügeln und hoch in Richtung 0,50 – 0,60 CAD tragen

    Fazit:

    Zusammenfassend zeigt sich auf dem Markt der erneuerbaren Energien derzeit ein äußerst gemischtes Bild. Vestas Wind kann zwar auf pralle Auftragsbücher verweisen, muss aber charttechnisch und in der Wahrnehmung der Investoren dringend wieder festen Boden unter die Füße bekommen. Nel ASA hat sich mit ein paar Millionen rechtliche Ruhe im amerikanischen Markt erkauft, steht nun aber vor der Herausforderung, operativ den Schwund im Orderbuch zu stoppen. RE Royalties positioniert sich clever in einer stark wachsenden Nische der Projektfinanzierung. Mit der laufenden strategischen Überprüfung und dem breit gestreuten Portfolio im Rücken, ist das Unternehmen gut aufgestellt. Die fundamentale Basis wirkt verlässlich. Falls der skizzierte charttechnische Ausbruch nun tatsächlich gelingt, stehen die Chancen für eine positive Entwicklung gut.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf zukunftsbilanzen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 11.06.2026 | 04:40

    Marktschock und Absturz bei Ballard Power und ITM Power! Bietet HPQ Silicon nach neuen Deals die bessere Chance?

    • Wasserstoff
    • hype
    • crash
    • nelasa
    • plugpower
    • ballardpower
    • itmpower
    • hpqsilicon

    Die Aktien des Technologiesektors und insbesondere die Aktien der Wasserstoffbranche durchleben derzeit heftige Aufs und Abs. Selbst bei eigentlich positiven Nachrichten oder guten Hauptversammlungen schicken danach oftmals massive Gewinnmitnahmen die Kurse in den Keller. Prominente Beispiele dafür sind die aktuellen Entwicklungen bei den Branchengrößen ITM Power und Ballard Power. Beide haben zuletzt nach ihren starken Anstiegen, herbe Kursverluste einstecken müssen. Doch während die zwei Aktien unter den Verkäufern derzeit „leiden“ müssen, bringt sich in der zweiten Reihe ein spannender Technologiewert in Position. HPQ Silicon macht mit neuen Kooperationen in Asien und auf europäischen Rüstungsmessen auf sich aufmerksam. Charttechnisch ist er nach unten derzeit gut gestützt durch einen horizontale Unterstützungszone. Kann HPQ vielleicht sogar besser als Ballard und ITM in den kommenden Wochen performen? Wir werfen einen genauen Blick auf die Chancen und Entwicklungen dieser drei Unternehmen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Matthias Schomber vom 01.06.2026 | 04:30

    Russell-Index-Aufnahme - Steht Almonty vor dem ultimativen Kursausbruch?

    • kursexplosion
    • kursrakete
    • kursbeben
    • kursausbruch
    • charttechnik
    • Chartanalyse
    • Almonty

    Am Rohstoffmarkt stehen die Zeichen gut für Unternehmen, die für die Rüstung „zuständig“ sind. Almonty Industries ist eines davon und steht mittendrin. Die Aktie notiert aktuell bei 27,30 CAD und holt nach dem April-Hoch von 33,35 CAD erst einmal Luft. Doch im Hintergrund tickt die Uhr – aber für Almonty im positiven Sinne, denn der Iran-Krieg eskaliert weiter, trotz den Friedensbemühungen. US-Raketenangriffe im Golf von Oman und eine Seeblockade zeigen: Globale Lieferketten sind leicht zerbrechlich und anfällig. Dazu kommt ein geplanter Pentagon-Bann, der den Zugang zu Wolfram aus autokratischen Staaten abschneidet. Das treibt und trieb den Preis des wichtigen Metalls bereits stark nach oben. Almonty Industries ist ein Nutznießer davon - als einer der wenigen westlichen Wolfram-Produzenten. Fällt das alte Kurshoch, ist nach oben noch einiges an Luft. Warum jetzt eine seltene Einstiegschance vorliegen könnte, lesen Sie hier.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Matthias Schomber vom 26.05.2026 | 05:45

    Mal was anderes als Nel ASA und Plug Power - Was Nordex, Ballard Power und RE Royalties im Depot wirklich taugen! Sind diese Aktien bereit für den großen Ausbruch?

    • Wasserstoff
    • grüne aktien
    • grüne energie
    • windkraft
    • windenergie
    • solar
    • solarenergie
    • wasserkraft
    • blue energy

    Die globalen Energiemärkte befinden sich in einer sich gefühlt immer schneller drehenden Welt in einem ebenso schnellen Wandel, manche würden das auch „neudeutsch“ Transformation nennen. Während der von vielen Investoren lang ersehnte Wasserstoff-Hype durch neue Rahmenverträge und das Erreichen neuer Mehrjahreshochs bei den Branchenpionieren Nel und Plug in der kommerziellen Realität anzukommen scheint, zeigen sich aber Analysten aufgrund der jetzt noch höher wirkenden astronomischen Bewertungen oftmals weiterhin skeptisch. Parallel dazu zeigen etablierte alternative Energieformen wie Wind, Solar und Batterietechnologien eine enorme Reife auf und allein in Nordamerika wuchs der Markt für saubere Energiefinanzierungen im Jahr 2025 auf 120 Milliarden USD. Doch teils trotz guter Fundamentaldaten und prall gefüllter Auftragsbücher bei Windkraft- und Wasserstoffwerten zeigt der jüngste Markttrend, dass Anleger nach einer monatelangen Rally teilweise schon vermehrt zu Gewinnmitnahmen neigen. Wie viel Luft ist noch in den Trend-Aktien wie z. B. denen von Ballard Power und Nordex? Und was macht z. B. RE Royalties?

    Zum Kommentar