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08.10.2026 | 05:00

Drei heiße Aktien im Check! Der Versicherungsriese Allianz, E-Auto- und Elektronik-Spezialist Xiaomi und Drohnen-Experte Volatus Aerospace!

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Bildquelle: Pixabay

Wir starten in unserem heutigen Report mit dem Münchener Versicherungsriesen Allianz, der mit seinen Milliarden-Rückkäufen und starken Zahlen glänzt, aber dennoch mit KI-Sorgen der Anleger ringt. Weiter geht die Reise nach China zum Technologiespezialisten Xiaomi, der mit seiner neuen Auto-Sparte Vollgas geben möchte und den etablierten Smartphone-Markt kräftig aufmischt, wenngleich auch Margenprobleme den Kurs belasten. Den Abschluss bildet der kanadische Drohnen-Experte Volatus Aerospace. Hier bahnt sich nach einem Großauftrag und einem charttechnischen Ausbruchsversuch möglicherweise etwas richtig Großes an. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche dieser Aktien das größte Potenzial für Ihr Portfolio bieten könnte.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023 | TSXV: FLT , OTCQB: TAKOF , ALLIANZ SE NA O.N. | DE0008404005 , XIAOMI CORP. CL.B | KYG9830T1067

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    Allianz: Der Versicherungs-Milliarden-Riese auf dem Weg zu neuen Rekorden!

    Die weltweiten Vermögen wachsen unaufhaltsam und treiben das Geschäft von einigen Finanzunternehmen spürbar an. Das globale Geldvermögen kletterte zuletzt um 8,6 % auf gewaltige 268,4 Billionen EUR, wovon auch die Allianz massiv profitiert. Trotz dieser hervorragenden Rahmenbedingungen lag die Aktie zuletzt fast 10 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch, da sich Anleger Sorgen um mögliche Risiken durch Künstliche Intelligenz im Vertrieb machen. Analysten wie Philip Kett von Jefferies halten diese KI-Sorgen jedoch für übertrieben, da digitale Kanäle die Abschlusskosten je Vertrag sogar senken könnten.
    Also ist das alles unbegründet, oder steckt doch ein Stück Wahrheit dahinter? Wir können es jetzt wohl abschließend nicht klären, aber der Kurs und das operative Geschäft sprechen wohl momentan für sich und damit eine recht eindeutige Sprache!

    Operativ läuft es bei den Münchenern wie am Schnürchen. Im ersten Halbjahr steigerte der Konzern sein operatives Ergebnis um richtig starke 9 % auf 9,4 Mrd. EUR. Alle Sparten trugen zu diesem Erfolg bei, während der Konzern mit personellen Neuerungen, wie Philipp Kroetz als neuem Chef von Allianz Partners ab dem 1. November, die Weichen für die digitale Zukunft stellt. Die Solvency-II-Quote von komfortablen 218 % unterstreicht dabei die herausragende finanzielle Stabilität des Versicherers.
    Für Anleger bleibt die Aktie ein absolut attraktives Basisinvestment, auch wenn das jüngste Aktienrückkaufprogramm in Höhe von knapp 2,5 Mrd. EUR nun ausgeschöpft ist. Mit einer starken Dividendenrendite von rund 4,1 % bei einer Ausschüttung von 17,10 EUR bleibt das Papier ein verlässlicher Ertragsbringer auch für Dividendenjäger. Während einige Analysten wie Barclays mit 353,00 EUR eher zur Vorsicht mahnen, sieht das Bankhaus Berenberg das Kursziel bei ambitionierten 684,00 EUR, was das enorme Potenzial der Aktie, bezogen auf den heutigen Börsenkurs, verdeutlicht.
    Der Übergang von der Finanz- und Versicherungswelt in Deutschland führt uns in die asiatische Technologiebranche nach China zu Xiaomi.

    Xiaomi: Vom Smartphone-König zum ambitionierten Auto-Pionier!

    Xiaomi befindet sich in einer Art Transformation, die an der Börse momentan jedoch noch für erhebliche Reibungsverluste sorgt. Zumindest ist dies am Aktienkurs ablesbar. Obwohl die Xiaomi-Aktie seit Jahresbeginn schon deutlich über 30 % an Wert verloren hat, stemmt sich das Management nun mit massiven Aktienrückkäufen gegen diesen Trend. So wurden zuletzt über den offenen Markt Millionen eigene B-Aktien erworben, um das Angebot zu verknappen und weiter Vertrauen zu schaffen und natürlich auch um den Kurs zu stützen. Die gedämpfte Stimmung der Investoren resultiert aber auch vor allem aus Bedenken hinsichtlich der kurzfristigen Profitabilität des Konzerns in einem schwierigen Umfeld.
    Allerdings sprechen die operativen Zahlen eine äußerst „dynamische Sprache“, besonders im hart umkämpften Automobilsektor. Allein im September 2026 lieferte die Xiaomi-Auto-Sparte mehr als 40.000 Fahrzeuge aus, womit die Gesamtauslieferungen in den ersten neun Monaten auf über 286.000 Einheiten kletterten. Auch das Kerngeschäft mit Mobilfunkgeräten floriert, denn die neue Xiaomi-18-Serie verzeichnete in der ersten Woche rund 203.000 Geräteaktivierungen und schlug damit die heimischen Konkurrenten Oppo und vivo um Längen. Dennoch drücken gestiegene Kosten für Speicherchips merklich auf die Margen im Smartphone-Bereich. Das ist das, was man kaum berechnen kann. Wie verhalten sich die Speicherchippreise zukünftig?
    Langfristig könnte sich diese Strategie und dieser Kraftakt jedoch auszahlen, sobald die neuen Fabriken ihre volle Auslastung erreichen und Skaleneffekte greifen. Dann dürfte auch die Marge besser werden. Analysten der HSBC stufen das aktuelle Jahr noch als Übergangsphase ein, starten aber dennoch mit einer klaren Kaufempfehlung für die Aktie. Wer das aktuelle Kursniveau als attraktiv ansieht und auch toleriert, kurzfristige Schwankungen in Kauf zu nehmen, findet hier sicherlich einen hochspannenden Technologiewert, der sich gerade vom reinen Elektronikhersteller zu einem umfassenden Ökosystem-Anbieter, quasi einem chinesischen „Tante-Emma-Laden“ für Autos und Elektronik wandelt.
    Von Xiaomi richten wir unseren Blick nun auf den nordamerikanischen Kontinent, wo Volatus im Bereich der zukunftsweisenden Drohnen-Luftfahrt auftrumpft!

    Volatus Aerospace: Der Aufstieg eines Drohnen-Champions!

    In der Welt der unbemannten Luftfahrt, quasi der Drohnen, hat sich die kanadische Volatus Aerospace eindrucksvoll in eine gute Ausgangsposition geschoben. Die Eröffnung einer großen Produktionsanlage im kanadischen Mirabel Ende September markiert einen entscheidenden Meilenstein für die Skalierung der Fertigungskapazitäten.

    Diese Expansion kommt genau zur richtigen Zeit, denn erst am 10. September sicherte sich das Unternehmen einen massiven Rahmenvertrag der kanadischen Streitkräfte über bis zu 5.000 taktische Drohnensysteme mit einem potenziellen Volumen von 25,0 Mio. CAD.

    Flankiert werden diese Erfolge auch durch technologische Durchbrüche vom Unternehmen selbst. Am 22. September demonstrierte Volatus erfolgreich, dass ihre KI-Plattform V-Cortex auch in Gebieten ohne GPS-Signal zuverlässig navigieren kann. Das ist eine essenzielle Fähigkeit für moderne Verteidigungs- und Sicherheitsmissionen.
    Finanziell steht der Konzern auf einem stabilen Fundament, das weiteres Wachstum aus eigener Kraft problemlos ermöglichen sollte. Mit einem beachtlichen Kassenbestand von 61,0 Mio. CAD und einem Vorjahresumsatz von 34,2 Mio. CAD bei einer sehr guten Bruttomarge von 32 % ist das Unternehmen bisweilen top finanziert. Die klare Fokussierung auf den profitablen Verteidigungssektor, der künftig bis zu 65 % der Umsätze ausmachen soll, verspricht eine Margenverbesserung. Volatus zeigt damit, dass man nicht nur Visionen hat, sondern diese auch in Verträge umwandeln kann.
    Auch auf dem Kurszettel könnte die Musik künftig lauter werden. Unter erhöhtem Handelsvolumen konnte die Aktie zuletzt einen Ausbruch aus einer längeren Keilformation vollziehen und schoss von knapp 0,50 CAD direkt auf 0,67 CAD nach oben. Dass der Kurs sich in den vergangenen Tagen wieder bei etwa 0,55 CAD eingependelt hat, ist keineswegs ein Grund zur Sorge, sondern war eine absolut notwendige Konsolidierung. Vielmehr wurde dabei auf ganz natürliche und gesunde Weise das offene Gap bei exakt 0,54 CAD wieder geschlossen. Mit diesem Manöver notiert das Papier nun wieder oberhalb der Unterstützungszone, die sich zwischen 0,50 CAD und 0,54 CAD erstreckt.

    **Es ist gut möglich, dass die Aktie von diesem Level aus direkt ihre Reise weiter nach oben antritt. Sobald der entscheidende Widerstand bei 0,70 CAD fällt, ist der Weg aus charttechnischer Sicht nahezu frei in Richtung der alten Verlaufshochs bei 0,80 CAD oder gar 0,90 CAD.

    Werden auch diese Hürden mit der aktuellen Dynamik überwunden, rückt sogar die magische Marke von 1,00 CAD schnell in greifbare Nähe.**

    Längerfristig könnte ein Kursziel für Volatus bei 1 CAD winken!

    Fazit: Die Allianz bleibt ein fundamental starker Basiswert, der trotz leichter KI-Bedenken mit herausragenden Milliardengewinnen und einer attraktiven Dividende besticht.

    Xiaomi stellt sich künftig noch breiter auch als Autobauer auf. Dies könnte der richtige Schritt sein, um künftig wieder steigende Notierungen an der Börse zu generieren.
    Volatus Aerospace präsentiert sich als aussichtsreicher Profiteur im Drohnen- und Rüstungssektor, der durch neue charttechnische Stärke, neue Großaufträge und neue technologische Meilensteine eine positive Perspektive bietet.


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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Allgemein gesagt, ist der Aktienmarkt in Deutschland, aber auch Europa und der Welt gerade eher angespannt. Da sind die beiden Kriege im Iran und der Ukraine und da ist die Unzufriedenheit in Deutschland mit der derzeitigen Regierung. Man kann sagen, der Aktienmarkt steht mächtig unter Strom. Die großen Indizes stehen an Kipppunkten oder zumindest in der Nähe dieser. Puma z. B. kämpft derzeit hart mit den Margen, Analysten-Kurszielsenkungen und ein anstehender Wechsel im Vertriebsvorstand erhöhen den Druck. Novo Nordisk hingegen sieht sich trotz rasant wachsender Zukunftsmärkte im Adipositas-Segment regulatorischem Gegenwind und US-Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dagegen weckt Volatus Aerospace mit neuen Regierungsaufträgen für taktische Aufklärungsdrohnen Hoffnung auf den Rebound. Ein charttechnischer Ausbruch macht den Titel zum spannenden Anwärter auf einen Highflyer. Lesen Sie weiter und erfahren Sie nachfolgend, warum Puma noch jede Menge an Geduld erfordert, welche Milliarden-Investments Novo Nordisks Pipeline stützen und wie Anleger bei Volatus jetzt eine Einstiegschance nutzen können.

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