03.07.2026 | 04:40
Deutsche Telekom zittert vor SpaceX und Starlink, BMW vor China, während Almonty Industries mit Wolfram glänzt!
Kiew brennt! Während die Ukraine unter einer der schwersten russischen Angriffswellen seit Kriegsbeginn erzittert und die deutsche Politik mit einem Reform-Hammer um den wirtschaftlichen Anschluss kämpft, geht es an der Börse derzeit wild zu. Doch wer in der Krise nur auf die momentanen „DAX-Sorgenkinder“ Telekom und BMW blickt, könnte dabei den möglichen wahren Gewinner des Sommers übersehen. Almonty Industries liefert exakt dann wichtige Meilensteine, wenn die Welt sie am dringendsten braucht. Wir beleuchten, warum die Dynamik bei Almonty trotz der globalen Krisenstimmung ein bullisches Signal sendet und wie Sie die aktuelle Marktphase für sich nutzen können!
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
Matthias Schomber
ISIN:
ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII , SPACE EXPLORATION TECHNOLOGIES CORP | US84615Q1031 | NASDAQ: SPCX , DT.TELEKOM AG NA | DE0005557508 , BAY.MOTOREN WERKE AG ST | DE0005190003
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Matthias Schomber
Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.
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Aktien-Cloud
Telekom vs. Starlink: US-Markt im Umbruch
Die Deutsche Telekom Aktie ist in den letzten Tagen nicht nur in einer Krise angelangt, sondern durchlebt sie gerade. Das Papier ist unlängst auf ein neues Jahrestief abgerutscht, und der Relative-Stärke-Index signalisiert mit Werten um die 27, dass die Aktie überverkauft ist. Der Hauptgrund für diese Talfahrt liegt nach allgemeinem Ermessen in den USA, wo die lukrative Tochtergesellschaft T-Mobile US den Großteil der Konzerngewinne erwirtschaftet. Genau dort baut SpaceX unter der Marke Starlink ein hybrides Mobilfunknetz aus Satelliten und Bodenstationen auf, was den Markt gehörig aufmischt. Zusätzlich sorgt die geplante Aufspaltung des US-Konzerns Comcast in ein separates Medien- und Netzgeschäft für spürbare Unruhe und Verkaufsdruck im gesamten Telekomsektor. Die Angst geht daher um, dass Starlink T-Mobile US das Geschäft abgraben könnte. Noch ist es aber nicht soweit und das Essen wird meist nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird!
Strategie gegen den Abwärtstrend
Das Management in Bonn steuert jedenfalls entschieden gegen die Krise. Die Telekom hat soeben die dritte Tranche eines gewaltigen Aktienrückkaufprogramms gestartet. Bis September 2026 sollen eigene Papiere für maximal 560 Millionen EUR über die Börse eingesammelt werden. Dieses Vorhaben ist Teil eines noch größeren Plans, der bis Ende 2026 insgesamt 2 Milliarden EUR für Rückkäufe vorsieht. Das sendet ein klares Signal der Stärke, welches durch direkte Insiderkäufe aus dem Vorstand gestützt wird. Analysten bleiben trotz der Sorgen optimistisch und sehen weiterhin deutliches Kurspotenzial für die T-Aktie.
Die meisten Kursziele liegen daher weit über 30 EUR. Aktuell müsste die Telekom die Marke bei 26 EUR zurückerobern, dann sähe das Gesamtbild wieder deutlich positiver aus. Fällt die Aktie hingegen unter 24 EUR zurück, so droht nochmals ein charttechnisches Abgleiten in Richtung 20 EUR.
BMW im Zangengriff: Gewinnwarnungen und Index-Aus
Ähnlich unruhig, wenn auch aus völlig anderen Gründen, präsentiert sich die Lage beim Münchener Premium-Autobauer BMW. Hier wiegen die fundamentalen Einschläge schwer. Der Konzern wurde zum 1. Juli 2026 aus dem S&P Europe 350 und dem FTSE All-World Index gestrichen, was die Sichtbarkeit für institutionelle Anleger deutlich senkt. Dem vorausgegangen war eine drastische Gewinnwarnung im Juni, bei der die Erwartungen für die operative Marge im Autogeschäft von 4 bis 6 % auf nur noch 1 bis 3 % zusammengestrichen wurden. Eine schnelle Abkühlung der Nachfrage in China sowie gestiegene Energiekosten zwingen das Unternehmen nun zu einem harten Sparprogramm, dem weltweit bis zu 7.700 Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten.
Hoffnung durch US-Investment
Die BMW-Aktie hat daraufhin massiv nachgegeben und liegt seit Jahresbeginn nahezu 40 % im Minus. Dennoch gibt es Lichtblicke. Ähnlich wie die Telekom stützt auch BMW seinen Kurs durch Aktienrückkäufe und setzt auf eine millionenschwere dritte Tranche um. Zudem investierte der Autobauer 1,7 Milliarden USD in sein US-Werk Spartanburg, um dort den neuen X5 extrem flexibel in fünf verschiedenen Antriebsvarianten auf einer einzigen Montagelinie zu fertigen. Analysten werten diese hohe Flexibilität und den Einsatz humanoider Roboter in der US-Fertigung als langfristig positiv. Auch hier könnte bei der BMW-Aktie schon bald ein Rebound anstehen. Die Aktie erscheint überverkauft und zu viel Pessimismus ist derzeit eingepreist, der sich, wenn die Stimmung wieder dreht, in steigenden Notierungen niederschlagen sollte.
Almonty Industries: Der stille Gewinner im Rohstoff-Sektor
Während die deutschen Schwergewichte also mit einigen, auch hausgemachten, Hindernissen und ökonomischem Gegenwind kämpfen, entfaltet, bzw. wird über dem großen Teich eine etwas andere, überaus dynamische Erfolgsgeschichte, fortgeschrieben. Der Blick richtet sich auf Almonty Industries, einen führenden globalen Produzenten von strategisch wichtigem Wolfram. Das Unternehmen liefert nahezu Woche für Woche einen beeindruckenden Newsflow ab, der die konsequente Umsetzung der eigenen Unternehmensstrategie unterstreicht.
Operative Meilensteine: Von der Mine zum Umsatz
Am 16. Juni 2026 gab Almonty ein Update zu seinem groß angelegten Bohrprogramm auf dem Sangdong Molybdän-Projekt in Südkorea bekannt. Rund 37 % des geplanten 12.000-Meter-Programms sind bereits absolviert, wobei die bisherigen Ergebnisse die hohen historischen Grade eindrucksvoll bestätigen. Almonty beschleunigt diese Arbeiten gezielt, da Südkorea aktuell mit einer akuten Molybdän-Versorgungskrise konfrontiert ist und die Regierung private Unternehmen eindringlich um die Sicherung von Reserven bittet.
Wenige Tage später, am 29. Juni, folgte der nächste Newsflow für den Konzern. Almonty wurde offiziell in den renommierten Russell 1000 und den breit gefassten Russell 3000 Index aufgenommen. Diese Aufnahme basierte rein auf harten Marktkapitalisierungskriterien und öffnet der Aktie die Tür zu einem großen Universum von indexgebundenen Fonds, was für eine dauerhaft höhere Handelsliquidität sorgen dürfte.
Der letzte Höhepunkt der positiven Unternehmensnachrichten kam vorgestern, am 1. Juli 2026. Almonty verkündete den offiziellen Beginn der Verarbeitungsbetriebe in der neu in Betrieb genommenen Anlage der Sangdong Mine. Das Unternehmen „füttert die Anlage“ nun mit einem gewaltigen Haldenbestand von fast 140.000 Tonnen Erz, um verkaufsfähiges Wolframkonzentrat zu produzieren. Dies markiert den entscheidenden und historischen Übergang von der Minenentwicklung hin zu aktiven, umsatzgenerierenden Operationen. Angesichts der geopolitischen Spannungen und anstehenden US-Beschränkungen für chinesisches Wolfram ab 2027 dürfte diese neue, konfliktfreie Produktionsquelle für die USA, aber auch für den gesamten Westen immens wichtig sein.
Charttechnischer Ausblick: Bereit für den nächsten Sprung?
Die Aktie von Almonty Industries befindet sich derzeit in einer gesunden Konsolidierung, nachdem sie ihr Hoch bei knapp über 24 USD erreicht hat. Aktuell liegt das Papier in einem Konsolidierungskanal, dessen obere Begrenzung derzeit bei knapp 18 USD verläuft. Geht die Aktie mit Schwung darüber in Richtung oder auf 18,50 – 19,00 USD, sollte der charttechnische Ausbruch aus der Konsolidierung endgültig geglückt sein. Es könnte sich dann unmittelbar eine weitere Aufwärtswelle anschließen, die abgeleitet vom Chartbild ein wirklich starkes Potenzial bis hin zu 30 USD hat. Das wäre dann ein überaus deutliches Upside und ergäbe mit einem entsprechend eng gesetzten Stoppkurs ein attraktives C/R-Verhältnis. Gleichzeitig ist das Papier nach unten hin derzeit recht gut unterstützt. Bei aktuell knapp 16 USD sehen wir ein starkes Fundament, und auch direkt darunter ist der Wert durch mehrere horizontale Unterstützungslinien sowie die untere Konsolidierungskanallinie mehrfach „abgefedert“.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Anleger derzeit genau selektieren müssen. Die Deutsche Telekom muss beweisen, dass sie ihre dominierende Stellung in den USA gegen neue, aus dem Weltall gestützte Konkurrenten verteidigen kann. Das Unternehmen federt die Unsicherheit aber durch beherzte Aktienrückkäufe ab.
BMW steht vor der Mammutaufgabe, den Schwund im wichtigen chinesischen Markt durch höchste Fertigungsflexibilität und ein hartes Kostenmanagement auszugleichen.
Almonty Industries agiert derzeit und wohl auch künftig aus einer Position der Stärke heraus. Das Unternehmen reitet geschickt auf der Welle der strategischen Rohstoffsicherung, liefert operative Meilensteine wie den Produktionsstart punktgenau ab und rückt immer stärker in den Fokus großer Investoren. Wer ein spannendes Investment sucht, findet bei diesem Produzenten derzeit – nach dem Ausbruch - ein äußerst attraktives Chance-Risiko-Verhältnis vor.
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