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20.03.2026 | 05:00

Atomkraft – ja bitte! KSB und American Atomics profitieren, Microsoft in der Warteschleife

  • Investments
Bildquelle: ChatGPT

Der deutsche Alleingang beim Atomausstieg kann nicht verhindern, dass der Rest der Welt immer stärker auf Kernenergie setzt. Davon können Anleger profitieren, wie das Beispiel KSB zeigt. Die Aktie des rheinland-pfälzischen Pumpenherstellers hebt nach einem Großauftrag aus der Atomwirtschaft ab. Der US-Tech-Gigant Microsoft hingegen wird von milliardenschweren Investitionen zur Energieversorgung der Rechenzentren gebremst. Bei American Atomics warten Aktionäre noch auf den Durchbruch, der dank guter Kontakte zur Politik kurz bevorstehen könnte.

Lesezeit: ca. 7 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: AMERICAN ATOMICS INC | CA0240301089 | CSE: NUKE , KSB SE+CO.KGAA VZO O.N. | DE0006292030 , MICROSOFT DL-_00000625 | US5949181045

Inhaltsverzeichnis:


    Deutschlands Sonderweg und die globale Gegenbewegung

    Fast genau 15 Jahre sind seit der Reaktorkatastrophe vom 11. März 2011 im japanischen Fukushima vergangen. Der kurz darauf von der damaligen Bundesregierung beschlossene Atomausstieg Deutschlands ist inzwischen Fakt. Die letzten drei Kernkraftwerke der Republik wurden im April 2023 abgeschaltet. Inzwischen scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass der seinerzeitige Schnellschuss der Merkel-Administration ein „strategischer Fehler“ war, wie es EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kürzlich formulierte. Gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron macht sie sich für eine Renaissance der Nuklearenergie in Europa stark. Die Gründe liegen auf der Hand: Da ist zum einen der Klimaschutz, denn zumindest entstehen durch die Kernspaltung keine direkten Emissionen von Treibhausgasen. Zum anderen steigt der Strombedarf durch KI-Rechenzentren und Elektromobilität in ungeahnte Höhen.

    Macron und von der Leyen befinden sich in bester Gesellschaft. Ob Alphabet, Amazon oder Nvidia, die großen Tech-Konzerne investieren allesamt in Kernenergie, um die Versorgungssicherheit ihrer Rechenzentren zu gewährleisten. Als Vordenker gilt Microsoft-Mitgründer Bill Gates, der bereits 2006 mit dem Aufbau eines eigenen Atomunternehmens namens TerraPower begann. Der Fokus liegt auf kleinen Nuklearanlagen, so genannten Small Modular Reactors, kurz SMR. Das Akronym ist so etwas wie die neue Zauberformel der Branche und einer der Gründe, warum der Uranpreis nach langer Durststrecke seit 2022 tendenziell wieder steigt.

    Wenn Großinvestitionen den Kurs bremsen

    Das heutige Microsoft-Management um CEO Satya Nadella denkt in ganz anderen Dimensionen. Zusammen mit dem US-Versorger Constellation Energy nimmt der Softwarekonzern einen Reaktorblock des 1979 havarierten Krisenkraftwerks Three Mile Island in Harrisburg/Pennsylvania wieder in Betrieb und legt dafür Berichten zufolge 1,65 Mrd. USD auf den Tisch. Die hohen Investitionen, ob nun direkt in Künstliche Intelligenz oder indirekt in Atomstrom zum Betrieb der Rechenzentren, kamen an der Börse nicht gut an. Obwohl Microsoft mit den zuletzt veröffentlichten Zahlen die Erwartungen der Wall Street einmal mehr übertraf, ging es mit der Aktie gen Süden. Seit der Vorlage des Quartalsberichts Ende Januar sackte der Kurs um mehr als 15 % ab, seit dem Rekordhoch bei 542 USD sogar um mehr als 25 %.

    Für Langfristanleger ist die Microsoft-Aktie auf dem aktuellen Niveau einen Blick wert, zumal das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 25 fürs laufende Jahr deutlich unter dem historischen Durchschnittswert liegt. Auf kurze Sicht allerdings besteht die Gefahr, dass das Management erneut die hohen Investitionen in den Vordergrund rückt und die Börsianer damit aufs Neue verstimmt (obwohl es sich der 3 Bio. USD schwere Konzern leisten kann). Der nächste Quartalsbericht am 28. April wird zeigen, wohin die Reise geht. Ob dann schon die Trendwende einsetzt, bleibt abzuwarten. Insgesamt ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis Aktien der Megakonzerne wiederentdeckt werden.

    Bruchlandung eines Highflyers

    Noch wesentlich härter als Microsoft hat es American Atomics erwischt. Der Kurs des kanadischen Spezialisten für Uranexploration und -anreicherung sackte seit einem Hoch bei 0,58 EUR im September auf 0,16 EUR ab – ein Minus von mehr als 70 %. Der Börsenwert des kanadischen Unternehmens liegt aktuell nur noch bei etwa 15 Mio. CAD. Hintergrund war unter anderem eine Kapitalmaßnahme zur Schuldentilgung und Liquiditätsbeschaffung, die eine erhebliche Verwässerung der Altaktionäre zur Folge hatte. Auch die Korrektur des Preises für Uranoxid-Konzentrat von über 100 auf aktuell 86,50 USD pro Pfund dürfte dazu beigetragen haben, dass Anleger das Interesse an dem zuvor hochgejazzten Nebenwert verloren haben. Denn im Unterschied zu Konzernen wie Microsoft, für die der Einstieg in die Kernenergie nur Mittel zum Zweck ist, spielt der Uranpreis für das Geschäftsmodell von American Atomics eine zentrale Rolle.

    Erst vor Wochenfrist hatte das Unternehmen den Abschluss einer Optionsvereinbarung gemeldet, die ihm den Erwerb von Grundstücken und Abbaurechten im Lisbon Valley Mining District sichert. Durch dieses Tal im Südosten des US-Bundesstaats Utah verläuft der so genannte Big-Indian-Uranerzgürtel, in dem das radioaktive Material bereits in den 1950er-Jahren gefördert wurde, allerdings fast ausschließlich entlang der Westflanke. American Atomics wird sich auf die Ostseite des Uranerzgürtels konzentrieren, wo bei Öl- und Gasbohrungen in den 2000er- und 2010er Jahren teils extrem hohe Gammastrahlungswerte festgestellt wurden. Das stützt die These von Unternehmenschef David Mitchell, dass auch die geologisch spiegelbildliche Ostflanke des Tals größere Uranvorkommen beherbergt. Gewissheit wird ein Bohrprogramm bringen, das voraussichtlich im Sommer beginnt.

    Hohes Risiko, aber politischer Rückenwind

    Darüber hinaus hat American Atomics weitere Eisen im Feuer, unter anderem das Nuvemco-Projekt mit mehreren Minen in Colorado, 90 km vom Lisbon Valley entfernt. Parallel dazu baut das Unternehmen ein zweites Standbein auf. Dabei geht es um Technologien zur Konvertierung und Anreicherung des Urans. Denn bis zu 60 Prozent der Kosten für die Brennelemente entfallen auf die Verarbeitung, die im Westen seit Jahren sträflich vernachlässigt wird. Daher sind die USA – wie bei vielen anderen Rohstoffen auch – von Importen aus China abhängig. Um damit Schluss zu machen, hat die US-Regierung milliardenschwere Programme zum Aufbau einer eigenen Brennstoffkette auf den Weg gebracht.

    American Atomics, das zusammen mit Partnern wie dem Uranmühlen-Spezialisten CVMR oder dem Altlastenaufbereiter DISA Technologies an modularen, skalierbaren Lösungen für die US-Atomindustrie arbeitet, ist in die politischen Entscheidungsprozesse in Washington eingebunden. Durch die offizielle Mitgliedschaft im Fuel-Cycle-Konsortium erhält das Unternehmen direkten Zugang zu Planungsprozessen, Förderprogrammen und staatlichen Beschaffungsstellen. Für ein Unternehmen dieser Größenordnung ist das so etwas wie der Ritterschlag – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufbauphase, in der noch keine nennenswerten Umsätze erzielt wurden, in absehbarer Zeit zu Ende geht. Der Slogan „from rock to reactor“ bringt das Ziel, die komplette Wertschöpfungskette von der Uranexploration bis zum fertigen Brennstab abzudecken, auf den Punkt. Zwar ist das Risiko für Anleger – schon allein wegen des geringen Börsenwerts – hoch. Aber oft reicht in solchen Fällen eine kleine Erfolgsmeldung, um den Kurs nach oben zu katapultieren.

    Der Hidden Champion aus Frankenthal

    Beim deutschen SDAX-Wert KSB ist das bereits passiert – wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es bei einem Microcap zu erwarten ist. Trotz der aktuellen Börsenschwäche stieg der Kurs der im SDAX notierten Vorzugsaktie innerhalb weniger Tage von unter 1.000 auf zeitweise mehr als 1.200 EUR, nachdem das Unternehmen den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte gemeldet hatte. Er hat ein Volumen von mehr als 150 Mio. EUR und umfasst acht Hauptkühlmittelpumpen für ein Kernkraftwerk in Osteuropa. Jede davon ist mehr als 100 Tonnen schwer und verfügt über eine Antriebsleistung von 8 Megawatt. Neben der Fertigung des schweren Geräts im KSB-Stammwerk im rheinland-pfälzischen Frankenthal wird das Unternehmen auch die sicherheitsrelevanten Tests für den Betrieb im Primärkreislauf des Reaktors durchführen. Denn Hauptkühlmittelpumpen sind zentrale Komponenten in Kernkraftwerken: Sie sorgen dafür, dass das Kühlmittel kontinuierlich durch den Reaktorkern strömt und die entstehende Wärme abführt – eine Voraussetzung für stabile Stromerzeugung und Reaktorsicherheit. Bereits im Januar hatte KSB-Manager Dieter Pott, der für den Dialog mit den Investoren verantwortlich ist, durchblicken lassen, dass er in der Atomenergie einen der Hauptwachstumstreiber des Unternehmens sieht. Damals war allerdings eher von Kleinkraftwerken, den SMR, die Rede gewesen. Dass nun ein Auftrag in einer ganz anderen Größenordnung den Kurs auf ein neues Allzeithoch hievt, ist eine kleine Überraschung.

    Zumindest dürfte es dazu beitragen, dass der lange Zeit vernachlässigte Hidden Champion in Investorenkreisen wieder mehr Aufmerksamkeit erhält. Die Bewertung mit einer Marktkapitalisierung von 2,2 Mrd. EUR und einem KGV zwischen 13 und 14 ist trotz des Kursanstiegs immer noch günstig, zumal das Unternehmen mittlerweile seit vielen Jahren mit soliden Zahlen überzeugt. Neben Pumpen liefert KSB auch Armaturen und Ventile für Schlüsselindustrien wie Industrie und Bergbau, Gebäudetechnik und Wasserwirtschaft. Für steigende Umsätze und Gewinne sorgte in den vergangenen Jahren vor allem der konsequente Ausbau des Service-Geschäfts, das Wartung, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung umfasst. Zusätzliche Kursfantasie liegt in einem möglichen Aktiensplit, denn das Papier ist optisch eines der teuersten auf dem deutschen Kurszettel. Für den Gegenwert einer einzigen KSB-Aktie erhalten Anleger mehr als 7.000 Papiere von American Atomics. Bislang hält sich das Management um CEO Stephan Timmermann allerdings bedeckt, ob und wann es zu einem Split kommen könnte.

    Fazit: Drei Wege ins Atomzeitalter

    Mit KSB setzen Anleger auf ein solides mittelgroßes Unternehmen, das von der Renaissance der Kernenergie profitiert und keinerlei Abhängigkeit vom Uranmarkt zeigt. American Atomics hingegen ist eine Art Hebel auf den Preis des radioaktiven Elements, dem Rohstoffanalysten eine langanhaltende Rally voraussagen. Die Nachfrage soll nach Schätzungen der World Nuclear Association (WNA) bis 2030 um fast 30 % steigen. Bis dahin droht eine Angebotslücke von 30 - 50 Mio. Pfund Uran pro Jahr. Microsoft wird von der Börse – wie auch der Rest der Magnificent Seven – wegen der hohen Investitionen in Rechenzentren und deren Energieversorgung derzeit zum Verlierer gestempelt, bleibt aber auf dem aktuellen Bewertungsniveau ein grundsolides Basisinvestment. Drei Unternehmen, drei völlig unterschiedliche Größenordnungen, drei verschiedene Wege ins Atomzeitalter – interessant sind sie alle.


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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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