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09.06.2026 | 04:40

Almonty Industries kommt nach dem Anleihe-Schock der Rebound? Deutsche Telekom schaltet auf KI, Münchner Rück kauft jetzt billig ein!

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Bildquelle: pixabay

Die Aktienmärkte im Juni 2026 zeigen sich volatil und spannend. Während die Platzhirsche wie z. B. die Deutsche Telekom mit Künstlicher Intelligenz ihr Netz pünktlich für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft aufrüstet, kämpft die Münchner Rück mit den Launen des Klimas und sinkenden Kursen. Mitten in diesem turbulenten Umfeld sorgt die strategisch immer wichtiger werdende Almonty für riesiges Aufsehen an den Märkten. Denn der Wolfram-Spezialist hat gerade eine riesige Millionen-Anleihe am Markt platziert. Die Börse reagierte am vergangenen Freitag zunächst völlig geschockt mit einem heftigen Kurssturz auf diese Nachricht. Doch genau hinter diesem vermeintlichen Rückschlag könnte sich jetzt eine sensationelle Gelegenheit für kluge Investoren auftun. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen dieser drei Werte.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII , DT.TELEKOM AG NA | DE0005557508 , MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N. | DE0008430026

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    Deutsche Telekom: Das „KI-Kraftpaket“

    Wer die Aktie der Deutschen Telekom immer noch für einen trägen, langweiligen Dividendenwert hält, verpasst die eigentliche Story. Das Papier notiert aktuell bei rund 27,50 EUR und hat im Jahresvergleich zwar Federn gelassen. Operativ braut sich hier jedoch eine echte Wachstumsdynamik zusammen. Der oft kritisierte, ruinöse Preiskampf auf dem deutschen Heimatmarkt flaut ab. Konkurrenten wie Telefonica Deutschland und 1&1 streichen massive Neukunden-Rabatte und verknappen das Datenvolumen schon in den Einstiegstarifen. Die Branche flüchtet aus der Billigfalle. Einer Spirale, die ruinös sein könnte. Der Fokus verschiebt sich hin zu hochwertigen Bündelangeboten aus Mobilfunk, Festnetz und Entertainment. Das spielt der Telekom mit ihrem bekannten Marken „Magenta EINS“-Programm in die Karten. Selbst der neue Vorstoß von Telefonica mit „o2 Mobile Plus“ (soll ab dem 10. Juni kommen) stabilisiert letztlich das Preisniveau des gesamten Marktes.
    Aber der wahre Katalysator sitzt allerdings auf der anderen Seite des Atlantiks. Die US-Tochter T-Mobile US erweist sich als Motor für die Telekom. Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft, die am 11. Juni in Nordamerika startet, zündet der Konzern die nächste Technologiestufe. Mit dem neuen System „Dynamic CX“ steuert eine Künstliche Intelligenz das Mobilfunknetz in Echtzeit. Die KI wertet Veranstaltungsdaten und Online-Aktivitäten aus, um gigantische Massenansammlungen in den Stadien vorausschauend abzufedern. Das ist ein großer Schritt nach vorn. Wirtschaftlich ist die US-Tochter ohnehin die tragende Säule. Von den insgesamt 29,9 Milliarden EUR Konzernumsatz im ersten Quartal 2026 steuerte das US-Segment stolze 19,7 Milliarden EUR bei. Auch beim bereinigten EBITDA lieferte Amerika mit 7,7 Milliarden EUR den Großteil des Gesamtergebnisses von 11,5 Milliarden EUR. Dank dieser starken Zahlen schraubt das Management die Jahresziele nach oben. Ein EBITDA-Wachstum auf 47,5 Milliarden EUR und ein Free Cashflow von über 19,8 Milliarden EUR sind geplant. Für Anleger dürfte es eine Dividendenerhöhung auf 1,13 EUR je Aktie geben. Trotz kurzfristiger Zinsängste und Tarifkonflikten im Inland bleibt die Telekom eine extrem solide Cashflow-Maschine und jetzt auch mit echter KI-Fantasie.
    Das könnte noch nicht alles eingepreist sein. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Abhängigkeit vom US-Geschäft mittlerweile sehr groß ist.

    Münchner Rück: Gibt es ein Kurs-Schnäppchen im Kurstief?

    Weg von den digitalen Datenströmen der Telekom, hin zur Versicherung bzw. Absicherung der realen Welt mit der Münchner Rück. Diese sorgt dafür, dass globale Katastrophen das Wirtschaftssystem nicht ins Wanken bringen. Dennoch ist die Börse nicht immer logisch, sondern manchmal auch unlogisch und paradox, denn der weltgrößte Rückversicherer verdient sich dumm und dämlich. Im ersten Quartal schoss der Gewinn um sagenhafte 57 % auf 1,71 Milliarden EUR nach oben und das Management nutzt die Gelegenheit für ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 2,25 Milliarden EUR. Insgesamt hat der Konzern schon über 750.000 Aktien vom Markt genommen. Zusammen mit einer geplanten Rekordausschüttung von 24,00 EUR je Aktie kommt einiges den Aktionäre zugute.
    Aber trotz dieser Stärke dümpelt der Kurs bei 448 EUR herum und zwar gefährlich nah am Jahrestief von 437,50 EUR. Der Markt schaut eben nicht nur auf die guten News in der Vergangenheit und dem hier und jetzt, sondern blickt eher mit Sorge nach vorn. Bei den Erneuerungsrunden im April gaben die Preise im Schaden- und Unfallgeschäft um 3,1 % nach. Die absolute Preismacht scheint leichte Kratzer zu bekommen. Zudem wirft ein einsetzender El-Nino-Zyklus die globalen Risikokarten komplett durcheinander. Während die Hurrikansaison im Atlantik wohl glimpflicher verläuft, verlagert sich die Gefahr in den Nordwestpazifik. Die Experten der Münchner Rück rechnen mit bis zu 27 benannten Stürmen und 11 schweren Taifunen in Asien. Betroffen sind extrem dicht besiedelte Wirtschaftsräume in Japan, China und Südkorea. Diese geografische Verschiebung der Risiken sorgt für kurzzeitige Nervosität. Wer jedoch auf die riesige Kapitaldecke blickt, erkennt im aktuellen Kursniveau eine möglicherweise attraktive Einstiegschance.

    Almonty Industries: Vor der Gegenreaktion!

    Während die Münchner Rück die Risiken des Klimas berechnet und absichert, sorgt Almonty für Wolfram für die westlichen High-Tech- und Rüstungsindustrie. Ohne kritische Metalle gibt es weder moderne Rechenzentren noch hochentwickelte Verteidigungssysteme. Am vergangenen Freitag erlebte die Aktie an der Börse allerdings einen herben Dämpfer und verlor deutlich an Wert. Viele Kleinanleger reagierten panisch auf die jüngsten Nachrichten. Doch wer die Mechanismen des Marktes versteht, könnte in diesem Rücksetzer eine klassische Überreaktion sehen, auf die sehr bald eine kräftige Gegenbewegung nach oben folgen dürfte.

    Nach dem Kurssturz könnte es schon bald die Gegenreaktion nach oben geben!

    Was war überhaupt passiert? Almonty hat am 4. Juni eine Platzierung von Wandelanleihen angekündigt. Die Emission war massiv überzeichnet und wurde mit einem Volumen von 700 Millionen USD bepreist. Der Zinssatz ist mit 2,25 % für das aktuelle Marktumfeld extrem günstig. Das Geld fließt in die Refinanzierung und das weitere Wachstum. Um eine Verwässerung für bestehende Aktionäre zu verhindern, wurden zeitgleich Absicherungsgeschäfte abgeschlossen. Der Kurssturz am Freitag könnte daher ein rein technisches Phänomen gewesen sein in einer ersten Reaktion. Institutionelle Investoren, die solche Wandelanleihen kaufen, sichern ihre Positionen oftmals standardmäßig durch Leerverkäufe der Aktie ab. Dieser mechanische Druck hat nichts mit dem fundamentalen Wert des Unternehmens zu tun. Hierdurch kommt es dann zu dem nach unten gerichteten Kursdruck. Dies ist aber oftmals nur am ersten oder in den ersten Tagen zu beobachten.

    https://youtu.be/D39rKLK2MN0
    Die fundamentale Story ist im Gegenteil so stark wie nie zuvor. Das zeigen die Nachrichten der letzten zwei Wochen. Am 28. Mai gab das Unternehmen bekannt, dass es per Ende Juni in die renommierten US-Indizes Russell 1000 und Russell 3000 aufsteigt. Das dürfte unzählige ETFs und Fonds dazu „zwingen“, die Aktie zu kaufen. Am 1. Juni erinnerte Konzernchef Lewis Black an die bevorstehende Hauptversammlung am 9. Juni und zog Bilanz. Die Flaggschiff-Mine Sangdong in Südkorea hat den aktiven Minenbetrieb aufgenommen. Sie wird eine der größten Wolfram-Minen außerhalb Chinas sein. Zudem wurde ein Großbohrprojekt in Portugal gestartet, der Hauptsitz in die USA verlegt und das Gentung-Projekt in Montana gekauft. Ein Blick in die aktuelle Präsentation von Almonty zeigt, dass die Phase Eins in Sangdong komplett durchfinanziert ist. Das Unternehmen erwartet dort große Bruttomargen zwischen 50 und 60 %. Wolfram ist in der aktuellen welt- und geopolitischen Lage das strategische Gold. Der kurzfristige Kursknick vom Freitag könnte sich daher bei genauerem Hinsehen als ein klares Geschenk für weitsichtige Anleger entpuppen.

    Fazit

    Drei Aktien mit unterschiedlichen Möglichkeiten im Juni. Die Deutsche Telekom überzeugt durch ihren KI-Einsatz im US-Geschäft und ein stabileres Preisumfeld in Europa. Die Münchner Rück trotzt den Klima-Risiken, wie z. B. El Nino mit Aktienrückkäufen und könnte auf dem aktuellen Niveau ein Schnäppchen sein. Bei Almonty Industries wiederum hat der Schock der Wandelanleihe am vergangenen Freitag das Bild kurzfristig verzerrt. Die Substanz des Wolfram-Produzenten bleibt davon völlig unberührt und angesichts des anstehenden Index-Aufstiegs und der profitablen Minenprojekte könnte es schon recht zügig zu einer Gegenreaktion nach oben kommen.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Lahontan Gold: Das 13-Kilometer-Geheimnis hinter Santa Fe

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    Am Rohstoffmarkt stehen die Zeichen gut für Unternehmen, die für die Rüstung „zuständig“ sind. Almonty Industries ist eines davon und steht mittendrin. Die Aktie notiert aktuell bei 27,30 CAD und holt nach dem April-Hoch von 33,35 CAD erst einmal Luft. Doch im Hintergrund tickt die Uhr – aber für Almonty im positiven Sinne, denn der Iran-Krieg eskaliert weiter, trotz den Friedensbemühungen. US-Raketenangriffe im Golf von Oman und eine Seeblockade zeigen: Globale Lieferketten sind leicht zerbrechlich und anfällig. Dazu kommt ein geplanter Pentagon-Bann, der den Zugang zu Wolfram aus autokratischen Staaten abschneidet. Das treibt und trieb den Preis des wichtigen Metalls bereits stark nach oben. Almonty Industries ist ein Nutznießer davon - als einer der wenigen westlichen Wolfram-Produzenten. Fällt das alte Kurshoch, ist nach oben noch einiges an Luft. Warum jetzt eine seltene Einstiegschance vorliegen könnte, lesen Sie hier.

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    Ein extrem seltenes Metall rückt in den Fokus der Großmächte, da die Kriege zunehmen und es um Angriff und Verteidigung geht. Ohne Wolfram können weder moderne Verteidigungssysteme noch zukunftsweisende Industriezweige heutzutage existieren. Das Rohstoffunternehmen Almonty Industries hat sich in diesem Umfeld als der einzige echte Lieferant des Westens außerhalb Chinas positioniert. Dieser Status wird durch die jüngsten Zahlen untermauert. Ein Umsatzwachstum von über zweihundert Prozent lässt aufhorchen. Während der Aktienkurs nach einer gesunden charttechnischen Korrektur auf einem mittlerweile wieder interessanten und attraktiven Ausbruchsniveau verharrt, breitet sich im Hintergrund die große Wachstumsstory weiter aus. Führende Analysten stufen das Unternehmen längst nicht mehr als spekulatives Projekt, sondern als operativen Produzenten mit klarer Zukunft ein. Wer wissen will, warum dieses strategische Schwergewicht im Wolframbereich an der Börse gerade jetzt vor einem weiteren Anstieg stehen könnte, findet in dem nachfolgenden Artikel die vielleicht entscheidenden Antworten.

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