13.04.2026 | 03:35
100 % Gewinn-Potenzial im Blick: Die Verdopplungschance bei Vidac Pharma im Vergleich zu Bayer und Evotec
Auch im Frühjahr 2026 ist die Spannung bei den Aktien groß. Die Verwerfungen durch die geopolitischen Krisen waren und sind immer noch groß und weiterhin präsent. Während Schwergewichte wie Bayer mühsam versuchen, ihre juristischen Altlasten abzuschütteln, und Evotec in ruhigeres Fahrwasser steuert, rückt ein Wert aus der hinteren Reihe plötzlich ins Rampenlicht. Vidac Pharma hat ebenfalls schon ein paar bewegte Monate hinter sich und genau hier wittern erfahrene Investoren jetzt eine Gelegenheit. Bei einem aktuellen Kurs von 0,56 EUR steht das Unternehmen vor einem möglichen Erholung, einem Anstieg, vielleicht sogar vor einer kompletten, möglichen Neubewertung. Wenn die Strategie aufgeht, könnte die Marke von 1 EUR erreicht werden. Das wäre eine Verdopplungschance für mutige Investoren. Doch was steckt hinter diesem Optimismus? In diesem Bericht blicken wir auf die Großen der Branche und analysieren, aber auch darauf, warum ausgerechnet der von der Marktkapitalisierung her kleinste dieser drei Werte die größte Dynamik entwickeln könnte. Es geht um mögliche Durchbrüche in der Krebsforschung und ein Management, das vieles für den Erfolg optimiert.
Lesezeit: ca. 6 Min.
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Autor:
Mario Hose
ISIN:
BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , VIDAC PHARMA HOLDING PLC | GB00BM9XQ619 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Mario Hose
In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.
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Bayer mit Rebound – steht dieser bei Evotec noch bevor?
Bayer hat turbulente Jahre hinter sich, das ist kein Geheimnis. Wer in Leverkusen investiert war, brauchte starke Nerven und auch Geduld. Doch der Wind scheint sich gedreht zu haben. Auch die DZ Bank hat kürzlich ein Signal gesetzt. Sie hob ihre Empfehlung für die Bayer-Aktie auf „Halten“ an. Das neue Kursziel liegt nun bei 44 EUR. Zuvor waren die Analysten deutlich skeptischer. Was hat sich geändert? Vor allem die Kalkulierbarkeit der Glyphosat-Risiken. Lange Zeit war das Thema ein schwarzes Loch für Investoren. Nun blicken alle auf Ende April 2026. Dann stehen wichtige Anhörungen vor dem US Supreme Court an. Sollten die Richter die Haftungsrisiken endgültig begrenzen, wäre das Damoklesschwert entschärft.
Operativ liefert Bayer derweil beeindruckende Zahlen. Besonders das Medikament Kerendia glänzt. Es wird zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt. In diesem Markt gibt es allein in der EU rund 7,5 Millionen Patienten. Die Umsätze schossen im vierten Quartal 2025 um fast 93 % in die Höhe. Das sind 264 Millionen EUR in nur drei Monaten. Das Management träumt bereits von Spitzenumsätzen von 3 Milliarden EUR pro Jahr. Auch das Ziel für das operative Ergebnis (EBITDA) bleibt mit rund 10 Milliarden EUR für das laufende Jahr fest im Blick. Die Aktie hat darauf bereits reagiert und in den letzten zwölf Monaten um über 100 % zugelegt. Sie notiert aktuell stabil über 40 EUR.
Gleichzeitig zeigt sich auch Evotec in einer deutlich besseren Verfassung. Die Stimmung im Sektor der Wirkstoffforschung hellt sich ein wenig auf. Evotec profitiert von dieser freundlicheren Tendenz. Das Unternehmen gilt als wichtiger Partner für die großen Pharma-Konzerne. Wenn z. B. die Großen wie Bayer operativ wieder Gas geben, zieht das Dienstleister wie Evotec oft mit nach oben. Die Aktie zeigte zuletzt Anzeichen einer Bodenbildung. Investoren schätzen die breite Pipeline des Hamburger Unternehmens und wir können jetzt in eine Phase des vorsichtigen Optimismus übergehen, wo der Markt sich um Evotec beruhigt. Die Zeit der panischen Verkäufe könnte vorbei sein. Auch der Tubulis-Deal-Abschluss wird im zweiten Quartal erwartet und dürfte der Bilanz erstmal gut tun. Während bei Bayer und Evotec die Wende gekommen ist, bzw. demnächst kommen könnte, braut sich bei dem kleinen Unternehmen Vidac Pharma etwas Größeres zusammen.
Vidac Pharma: Medizinische Sensationen und mutige Investoren
Wer den Blick von den großen oder größeren (Bayer und Evotec) etwas schweifen lässt, landet vielleicht bei Vidac Pharma. Das Unternehmen aus London ist zwar in einer völlig anderen „Gewichtsklasse“ unterwegs. Aber genau das macht es so interessant. Vidac verfolgt einen radikal neuen Ansatz in der Onkologie. Sie greifen nicht die Zelle selbst an, sondern ihren Stoffwechsel. Es geht um das Enzym Hexokinase-2. In Krebszellen ist dieses Enzym oft fehlgeleitet. Es verhindert den natürlichen Zelltod. Die Medikamente von Vidac sollen diesen Prozess rückgängig machen.
Besonders eine Nachricht vom 3. März 2026 hat in der Fachwelt für Aufsehen gesorgt. Vidac präsentierte Ergebnisse aus einem sogenannten Heilversuch. Es ging um ein vierjähriges Mädchen mit einem schweren Hirntumor. Sie stand kurz vor ihrer dritten Hirn-OP. Man verabreichte ihr den Wirkstoffkandidaten VDA-1102. Das Ziel war die Stabilisierung des Tumors vor dem Eingriff. Die Ergebnisse waren verblüffend. Die Stoffwechselwerte verbesserten sich deutlich. Die anschließende Operation und Bestrahlung verliefen erfolgreich. Heute ist das Mädchen sechs Jahre alt. Sie führt ein normales Leben ohne kognitive Einschränkungen. Das ist mehr als nur eine trockene Statistik. Es ist ein „Beweis“ für die Wirksamkeit der Forschung. Wissenschaftler wie Professor Cyril Cohen bestätigen die Bedeutung dieses Ansatzes. Es geht um die Normalisierung der Tumorumgebung. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.
Doch Forschung kostet Geld. Und hier kommt die Nachricht vom 11. März 2026 ins Spiel. Sie ist ein starkes Signal an den Kapitalmarkt. Die Hauptaktionäre und Direktoren von Vidac Pharma gehen einen ungewöhnlichen Weg. Sie haben angekündigt, eigene Aktienpakete zu verkaufen. Aber nicht, um Gewinne einzustreichen. Sie wollen den Nettoerlös nutzen, um das Unternehmen finanziell zu unterstützen. Das Geld fließt direkt in die laufenden Kosten für das Jahr 2026. Das ist ein Akt des tiefen Vertrauens. Wer seine eigenen Anteile flüssig macht, um den Betrieb des eigenen Unternehmens zu sichern, glaubt an den Durchbruch. Das Management zeigt damit, dass es bereit ist, persönliche Risiken einzugehen. Es ist ein Bekenntnis zum Standort und zur eigenen Pipeline.
Die Verdopplungschance: Warum die Marke von 1 EUR jetzt greifbar nah ist
Aktuell wird die Aktie von Vidac Pharma bei etwa 0,56 EUR gehandelt. Das Unternehmen hat eine schwierige Phase an der Börse hinter sich. Der Kurs ist in der Vergangenheit mehrmals deutlich zurückgekommen. Doch genau hier liegt die Chance. Wir beobachten oft, dass Aktien nach einem Abwärtstrend eine starke Gegenbewegung starten. Bei Vidac Pharma kommen nun mehrere positive Faktoren zusammen. Die klinische Pipeline ist gefüllt. In Deutschland läuft eine wichtige Phase-2B-Studie für Hautkrebsvorstufen und die Ergebnisse könnten vielversprechend sein.

Zudem plant das Unternehmen den Sprung in die USA, verbunden mit einem Listing an den OTC-Märkten. Das würde den Zugang zu amerikanischen Investoren erleichtern. Auch eine Roadshow durch Deutschland und Österreich im April sollte neue Aufmerksamkeit generieren. Wenn man diese Puzzleteile zusammensetzt, ergibt sich ein klares Bild. Das Unternehmen ist fundamental schon deutlich weiter als es der aktuelle Kurs vielleicht vermuten lässt. Die Marke von 1,00 EUR ist daher durchaus eine mögliche Anlaufstelle für den Kurs und es wäre eine Rückkehr zu alter Stärke. Für Anleger, die auf dem jetzigen Niveau einsteigen, bedeutet dies eine Verdopplungschance. Natürlich sind die Risiken hierbei auch hoch, das sollte man dann bei aller Euphorie nicht vergessen, aber als Beimischung zum Gesamtdepot, könnte es durchaus eine Überlegung wert sein.
Vidac Pharma bleibt, alleine schon aufgrund seiner jetzigen Größe, ein hochspekulativer Wert. Wir sprechen hier von Biotechnologie. Aber die Kombination aus echtem medizinischem Nutzen und dem finanziellen Rückhalt durch die eigenen Direktoren ist eher selten. Die Aktie könnte nach dem Kursverfall wieder Fahrt aufnehmen und die Stimmung könnte sich ins Positive drehen. Es ist die klassische Geschichte eines möglichen Turnarounds. Wer den Mut hat, gegen den Strom zu schwimmen, könnte hier belohnt werden. Die wissenschaftliche Basis ist solide. Die Führungsmannschaft ist erfahren. Und der Markt für Krebstherapien wächst stetig. Vidac Pharma hat eine Nische besetzt, die großes Potenzial bietet.
Fazit: Drei Aktien, drei Wege
Bayer hat das Schlimmste wohl hinter sich. Die operative Stärke bei Medikamenten wie Kerendia fängt die juristischen Risiken immer besser ab. Evotec bleibt ein solider Player, der von der allgemeinen Markterholung profitieren könnte.
Vidac Pharma hingegen ist eine Art Wette oder eine Art Joker im Depot. Die Erfolge in der Behandlung von Hirntumoren und das Engagement der Insider sind Kaufargumente. Nach dem Kursrutsch bietet das aktuelle Niveau bei 0,56 EUR eine Einstiegsgelegenheit und die Perspektive auf eine Verdopplung in Richtung 1,00 EUR ist real. Das Unternehmen lieferte bisher Fakten statt nur Versprechungen. Es ist eine nüchtern betrachtet zwar hochspekulative, aber dennoch leidenschaftliche Chance auf größere Kursgewinne.
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