15.07.2026 | 05:05
KI, Onkologie und Rüstung: TeamViewer, BioNTech & Antimony Resources - Ein Mix fürs Portfolio!
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Die Börse ist ein Ort der Extreme und wir blicken heute mit TeamViewer, BioNTech und Antimony Resources auf ein Trio, das aus 3 verschiedenen Bereichen kommt. Da ist ein deutscher Software-Pionier, der nach schmerzhaften Rückschlägen plötzlich wieder ein deutliches Lebenszeichen sendet. Da ist ein einst gefeierter Impfstoff-Held, der Milliarden in eine riskante, aber revolutionäre Zukunft in der Krebstherapie pumpt, aber auch noch ein hohes Cash-Polster in der Hinterhand hat. Und dann ist da noch ein kanadischer Rohstoff-Explorer, der tief in der Erde nach einem Material gräbt, ohne das unsere moderne Welt schlichtweg stillstehen würde, das aber auch für die Rüstungsindustrie wichtig ist. Genau diese Mischung aus Software-KI-Turnaround, Biotech-Onkologie-Transformation und Rohstoff-Potenzial macht den Markt so unglaublich spannend. Begleiten Sie uns auf einer Reise mit drei interessanten Unternehmensgeschichten.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Matthias Schomber
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900 , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Matthias Schomber
Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.
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TeamViewer: Die Rückkehr des Software-Pioniers
TeamViewer hat schon schlechte Zeiten hinter sich gebracht, in denen die Aktie des Göppinger Software-Konzerns in der Vergangenheit ordentlich nach unten durchgereicht wurde. Doch allmählich scheint sich das Blatt zu wenden. Ein genauer Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen weckt durchaus Hoffnung. Das Unternehmen konnte sein Nettoergebnis im ersten Quartal um satte 15 % auf rund 34 Millionen EUR steigern. Das entspricht immerhin 0,22 EUR je Aktie. Gleichzeitig verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 10 auf 13 %. Das sind kleinere Schritte in die richtige Richtung.
Neue Großaufträge für die Plattform TeamViewer ONE, unter anderem von Fluggesellschaften und Finanzdienstleistern, untermauern diesen Trend. Selbst die strengen US-Behörden haben der Software mittlerweile den begehrten FedRAMP-Status in Aussicht gestellt.
An der Börse sorgte das bereits im Frühjahr, beginnend so Mitte April, für den Beginn eines kräftigen Rebounds. Zwar gab der Kurs nach einer überkauften Phase zuletzt wieder von 6,68 EUR auf 4,58 EUR nach, aber das Chartbild bleibt spannend. Die Aktie drehte jetzt wieder nach oben und liegt aktuell um die 5,58 EUR. Damit bastelt der Wert an einer klassischen umgedrehten Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Jetzt gilt es, die Widerstände bei der 200-Tage-Linie um 5,70 EUR nach oben hin nachhaltig zu knacken. Ein starkes zweites Quartal könnte hier der entscheidende Funke sein.
Von der 1 zu 1 Vernetzung am Arbeitsplatz tauchen wir nun ein in die mikroskopisch kleine, aber finanziell gewaltige Welt der modernen (Krebs-)Medizin und dem Biotech-Bereich.
BioNTech: Der Weg zur Onkologie-Macht
Das Mainzer Unternehmen BioNTech durchläuft einen gewaltigen Firmen-Umwälzungsprozess. Der einstige Corona-Impfstoff-Riese baut sich radikal um. Das Ziel ist klar definiert, denn BioNTech will bis zum Ende des Jahrzehnts zu einem der weltweit führenden Onkologie-Konzerne aufsteigen. Die Kassen sind mit 17,2 Milliarden EUR prall gefüllt. Dieses finanzielle Polster ist auch dringend nötig, denn die Entwicklung von Krebsmedikamenten verschlingt Unsummen.
Derzeit bereitet das Management die Markteinführung von T-Pam vor. Dieser Wirkstoff gegen speziellen Gebärmutterhalskrebs soll noch nicht die ganz großen Konkurrenten vom Thron stoßen. Er dient vielmehr als Testlauf. BioNTech will damit wertvolle Erfahrungen im Vertrieb und beim Marktzugang sammeln. Die eigentliche Hoffnung ruht auf dem Antikörper Pumitamig. Insgesamt laufen weltweit gleich mehrere Phase-3-Studien. Parallel dazu wird ein weiterer Kandidat für Lungenkrebs getestet.
Dieser radikale Konzernumbau fordert jedoch auch Opfer. Rund 1.860 Stellen fallen weg, was in der Belegschaft für erhebliche Unruhe sorgt. Die Börse betrachtet diesen Transformationsprozess derzeit mit einer gewissen Skepsis. Die Aktie pendelte zuletzt um die Marke von 78,50 EUR und kämpft mit der 50-Tage-Line, die bei 79,21 EUR verläuft. Vom Hoch aus diesem Jahr bei 105,80 EUR im Januar ist das Papier noch ein gutes Stück entfernt. Analysten sehen jedoch ein größeres Potenzial und rufen z. B. Kursziele oberhalb von 105 EUR aus. Die kommenden Studiendaten werden zeigen, ob diese Wette auf die Zukunft aufgeht.
Ob Software oder moderne Krebsforschung - all diese Innovationen benötigen eine physische Basis. Sie erfordern Rohstoffe. Und damit kommen wir zu Antimony Resources.
Antimony Resources: Rohstoff-Kapital tief in der Erde
Antimon ist vielleicht eines der wichtigsten Mineralien, von dem viele Anleger noch nie gehört haben. Es ist entscheidend für die Rüstungsindustrie, für moderne Halbleiter und für Energiespeicher. Angesichts der geopolitischen Spannungen und Exportbeschränkungen durch China suchen westliche Staaten händeringend nach eigenen Quellen. Genau hier bringt sich Antimony Resources in Stellung. Das kanadische Explorationsunternehmen konzentriert sich voll und ganz auf dieses kritische Element. Die Website des Unternehmens liest sich wie ein Weckruf an die Industrie, denn die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten soll gebrochen werden.
Das Management um den Geologen James Atkinson fokussiert sich dabei auf das Bald Hill Projekt in der Provinz New Brunswick. Die letzten Nachrichten aus dem Bohrprogramm lesen sich durchaus gut.
Anfang Juli meldete das Unternehmen fantastische Analyseergebnisse aus der Hauptzone. Die Bohrlöcher zeigten hochgradige Werte von über 33 % Antimon. Diese Zonen erstrecken sich in Tiefen von 100 bis 150 Metern. Das hört sich prima an.
Nur wenige Tage zuvor, Ende Juni, gab es sogar eine Überraschung: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Datenauswertung stieß das Team auf signifikante Goldvorkommen. In den Gesteinsproben wurden durchschnittlich 1,14 Gramm Gold pro Tonne nachgewiesen, in der Spitze sogar 1,88 Gramm. Das verleiht dem gesamten Projekt dann sogar noch eine völlig neue wirtschaftliche Dimension, neben dem Hauptrohstoff Antimon.
Auch die Ausdehnung der Vorkommen macht Mut. Gesteinsproben aus der sogenannten zentralen Zone lieferten wenige Tage vorher ebenfalls tolle Antimon- und Goldwerte. Diese Zone scheint sich direkt an die Hauptzone anzuschließen. Damit würde sich das Gebiet der potenziellen Mineralisierung auf über einen Kilometer verlängern.
Aber trotz all dieser Fortschritte in der Erde und der damit verbundenen guten News, lief die Aktie von Antimony Resources an der Börse zuletzt mehrere Wochen abwärts. Derzeit notiert das Papier bei etwa 0,53 CAD. Ein Blick auf den Chart zeigt jedoch eine deutliche horizontale Unterstützung auf diesem Niveau. Hier, bzw. etwas tiefer, könnte sich jetzt ein tragfähiger Boden bilden. Gelingt der Turnaround aus dieser Basis der Bodenbildung heraus, liegen die nächsten charttechnischen Ziele bei 0,70 CAD und danach bei 0,80 CAD.

Fazit
Wir sehen drei Ansätze für ein Investment oder eben alle 3 vereint.
TeamViewer muss nun beweisen, dass der Turnaround nachhaltig ist und das Softwaregeschäft wieder verlässlich wächst.
BioNTech verbrennt derzeit zwar Geld, besitzt aber das absolute Potenzial, die Krebstherapie weltweit zu revolutionieren.
Antimony Resources liefert beständig starke Bohrergebnisse und operiert in einem strategisch enorm wichtigen Rohstoffmarkt. Das Unternehmen profitiert direkt vom globalen Hunger nach kritischen Mineralien. Die jüngsten Funde von Antimon und Gold untermauern die Qualität des Projekts in Kanada. Findet die Aktie auf dem aktuellen Niveau ihren Boden, bietet sich hier für risikobewusste Anleger eine spannende Turnaround-Chance.
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