Menü schließen




08.09.2026 | 05:00

Zwischen Rohstoff-Rally und Markenkrise: Almonty, Broadcom, Lululemon im Aktien-Check

  • Almonty
  • Wolfram
  • Rüstung
  • Verteidigung
  • Rohstoffe
  • Künstliche Intelligenz
  • KI
  • Broadcom
  • Lululemon
  • Sportartikelhersteller
Bildquelle: Pixabay

Wolfram, KI-Chips und Yogahosen haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. An der Börse stehen Almonty Industries, Broadcom und Lululemon derzeit aber vor derselben Frage: Können die Unternehmen die hohen Erwartungen erfüllen – oder ist im Kurs bereits zu viel Zukunft eingepreist? Während Almonty den Sprung vom Minenentwickler zum großen Produzenten schaffen muss, liefert Broadcom Rekordzahlen am Fließband. Lululemon wiederum kämpft um die verlorene Strahlkraft seiner Marke. Drei Aktien, drei völlig unterschiedliche Ausgangslagen. Wir haben die Titel im Aktien-Check näher unter die Lupe genommen.

Lesezeit: ca. 8 Min. | Autor: Lars Winter
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII , BROADCOM INC. DL-_001 | US11135F1012 , LULULEMON ATHLETICA INC. | US5500211090

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Lars Winter

    Der gebürtige Nordhesse blickt auf eine über 25-jährige Laufbahn im Finanzjournalismus und aktiven Portfoliomanagement zurück und gilt als ausgewiesener Experte für deutsche Nebenwerte und Special Situations.

    Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen mit Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht startete er zur Jahrtausendwende seine Karriere in der Frankfurter Finanzszene. Als Börsen- und Wirtschaftsjournalist schrieb der passionierte Hobbygolfer für führende Börsenbriefe, Finanzzeitungen und Wirtschaftsmagazine wie die Platow Börse, Capital Depesche, BÖRSE ONLINE, Capital und die Financial Times Deutschland.

    Mehr zum Autor



    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    Almonty Industries: Jetzt zählt Sangdong

    Die Börsenstory von Almonty Industries war lange eine Wette auf die Zukunft. Inzwischen trägt sie auch operativ Früchte. Im südkoreanischen Sangdong hat der Rohstoff-Spezialist die erste Ausbaustufe seiner vielversprechenden Wolframmine fertiggestellt und im Juni mit der Verarbeitung des zuvor geförderten Erzes begonnen. Damit ist der entscheidende Übergang geschafft: Aus einem jahrelangen Entwicklungsprojekt kann nun ein nachhaltiger Umsatz- und Cashflow-Bringer werden.

    Das Timing könnte kaum günstiger sein. Wolfram besitzt den höchsten Schmelzpunkt aller Elemente, ist extrem hart und praktisch nicht zu ersetzen. Rund 55 bis 60 % der Nachfrage stammen aus Hartmetallen und industriellen Werkzeugen. Hinzu kommen Anwendungen in Rüstung und Luftfahrt, Halbleitern, Medizintechnik und Energietechnik. China kontrolliert rund 80 % der weltweiten Förderung und mehr als 90 % der Weiterverarbeitung. Gleichzeitig greifen in den USA ab Anfang 2027 Beschränkungen für Wolfram aus China, Russland, Iran und Nordkorea bei militärischen Beschaffungen. Westliche Abnehmer benötigen deshalb dringend alternative Lieferketten.

    An dieser Stelle kommt Sangdong ins Spiel. Die erste Ausbaustufe ist auf einen jährlichen Durchsatz von 640.000 Tonnen Erz und rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat ausgelegt. In der zweiten Phase soll die Kapazität auf 1,2 Mio. Tonnen Erz beziehungsweise etwa 4.600 Tonnen Konzentrat nahezu verdoppelt werden. Im Vollausbau könnte Sangdong rund 40 % der Wolframnachfrage außerhalb Chinas abdecken. Die erwartete Lebensdauer der Mine liegt bei mehr als 45 Jahren.

    Für den Hochlauf steht bereits ein Puffer bereit. Ende Juni verfügte Almonty über rund 139.700 Tonnen vorproduziertes Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von etwa 0,25 % Wolframtrioxid. Das entspricht ungefähr 2,6 Monaten Auslastung der ersten Ausbaustufe. Den rechnerischen Bruttowert des enthaltenen Wolframs bezifferte das Unternehmen bei den damaligen Preisen auf rund 68 Mio. USD. Zunächst wird bewusst niedrigergradiges Material verarbeitet, um Anlage, Mischung und Ausbeute zu optimieren. Der eigentliche Lackmustest ist daher nicht der erste Anlagenlauf, sondern ein stabiler Betrieb mit den geplanten Ausbeuten und Konzentratqualitäten.

    Das Absatzrisiko ist vergleichsweise gering. Ein auf 21 Jahre verlängerter Vertrag mit Global Tungsten & Powders deckt etwa 90 % der geplanten Produktion der ersten Ausbaustufe ab. Mindestpreise schützen die Marge in schwächeren Marktphasen. Durch höhere Mengen und bessere Konditionen soll der erwartete jährliche Vertragsumsatz um mindestens 30 Mio. USD steigen und bei aktuellen Preisen bis zu 490 Mio. USD erreichen. Die mögliche Phase-II-Produktion ist in diesem Vertrag noch nicht enthalten – Almonty behält hier also erhebliches zusätzliches Preis- und Absatzpotenzial.

    Doch Sangdong ist nur der Kern einer größeren Plattform. Die traditionsreiche Panasqueira-Mine in Portugal liefert besonders reines Konzentrat und soll durch die Erweiterung auf Level 4 auf 800.000 Tonnen Jahresdurchsatz wachsen. Mit Browns Lake in Montana baut Almonty zudem eine direkte US-Präsenz auf. Hinzu kommen die geplante Wiederaufnahme der Aufbereitung alter Halden in Los Santos, ein Molybdänprojekt unterhalb der Wolframzonen von Sangdong und eine geplante Anlage für 4.000 Tonnen Nano-Wolframoxid pro Jahr in Südkorea. Für Letztere liegt eine Finanzierungsabsicht der KfW IPEX-Bank über bis zu 50 Mio. USD vor. Damit würde Almonty einen Teil der lukrativen Weiterverarbeitung selbst übernehmen.

    Nach der Platzierung einer überzeichneten Wandelanleihe über 800 Mio. USD lagen Ende Juni 1,23 Mrd. CAD in der Kasse. Im folgenden Video „Almonty Industries: The $800 Million Bet on Tungsten“ erläutert Vorstandschef Lewis Black, wie der neue finanzielle Spielraum genutzt werden soll. Neben dem Hochlauf und der Erweiterung von Sangdong geht es um den Ausbau der Panasqueira-Mine in Portugal, das Gentung-Projekt in Montana und mögliche weitere strategische Assets. Zugleich ordnet Black die 800-Mio.-USD-Wandelanleihe und den geopolitischen Wettlauf um eine von China unabhängige Wolframversorgung ein.

    https://youtu.be/H89AmF0rjfA

    Ein selbstbewusstes Signal setzte das Management Mitte August. Bis August 2029 dürfen bis zu 14,4 Mio. eigene Aktien – knapp 5 % des Grundkapitals – für maximal 300 Mio. USD zurückgekauft werden. Das Programm ist allerdings eine Ermächtigung, kein Kaufzwang. Der Umfang hängt von Kurs, Liquidität und Kapitalbedarf ab.

    Analysten von Jefferies erwarten für Almonty in einer aktuellen Studie für das laufende Jahr einen Umsatzsprung von 33 Mio. auf 270 Mio. USD. 2027 seien nach ihren Schätzungen ein Umsatz von 742 Mio. USD und im Jahr 2028 ein Erlössprung auf 1,085 Mrd. USD möglich. Der Gewinn je Aktie soll von 0,45 USD in 2026 auf 1,40 USD in 2027 und 2,20 USD in 2028 steigen. Das Kursziel taxiert Jefferies auf 26,25 USD, ein Potenzial von knapp 50 %.

    Entscheidend sind jetzt der störungsfreie Hochlauf von Sangdong, die Finanzierung und der Zeitplan für Phase II. Nach der Kursrally der vergangenen zwei Jahre ist Almonty allerdings kein unentdeckter Explorer mehr. Die Story bleibt stark, die Aktie eignet sich grundsätzlich aber nur für risikobereite Anleger. Kommt das operative Geschäft mit dem Hochlauf von Sangdong nachhaltig ins Laufen, besitzt das Papier von Almonty noch einen großen Hebel auf weitere Kursgewinne.

    Broadcom: Rekorde reichen nicht mehr

    Broadcom zeigt, wie hoch die Messlatte im KI-Sektor inzwischen liegt. Der US-Konzern entwickelt maßgeschneiderte KI-Chips und die dazugehörige Netzwerktechnik für Schwergewichte wie Google, Meta, Microsoft, Anthropic und OpenAI. Gerade die großen Technologiekonzerne suchen nach Alternativen zu Nvidia, um Kosten zu senken und ihre Abhängigkeit vom Marktführer zu begrenzen.

    Wie dynamisch das Geschäft läuft, zeigen die jüngsten Zahlen. Im dritten Geschäftsquartal schoss der Umsatz um 86 % auf 29,6 Mrd. USD nach oben. Der bereinigte Gewinn je Aktie verdoppelte sich nahezu auf 3,32 USD, der freie Cashflow erreichte 13,7 Mrd. USD. Herzstück bleibt das Geschäft mit maßgeschneiderten KI-Beschleunigern und Netzwerktechnik: Der KI-Halbleiterumsatz sprang um 221 % auf 16,7 Mrd. USD. Für das Schlussquartal stellt Konzernchef Hock Tan bereits 21,7 Mrd. USD in Aussicht.

    Noch beeindruckender sind die mittelfristigen Ziele. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die KI-Erlöse 58 Mrd. USD erreichen. Für 2026/27 peilt Broadcom bereits 115 Mrd. USD an, ein Jahr später sollen es 230 Mrd. USD sein. Auch beim Gewinn legt sich Tan die Latte hoch: Bis 2027/28 soll das bereinigte Ergebnis auf 30 USD je Aktie steigen. Im vergangenen Geschäftsjahr waren es noch knapp 7 USD. Diese Prognose lag über den bisherigen Erwartungen der Analysten. Trotzdem reagierte die Aktie nur verhalten auf das Zahlenwerk. Für das vierte Quartal prognostizierte Broadcom zudem einen Gesamtumsatz von 34,8 Mrd. USD – etwas weniger, als besonders optimistische Anleger erhofft hatten. Das ist das Luxusproblem eines Börsenstars: Selbst Rekorde überraschen kaum noch.

    Der Rücksetzer könnte sich allerdings für interessierte Neueinsteiger als Chance erweisen. Broadcom verfügt neben seinen KI-Chips über ein hochprofitables Softwaregeschäft und etabliert sich als wichtigste Alternative zu Nvidia. Auch Analysten bleiben ausgesprochen optimistisch: 57 von 62 bei Bloomberg erfassten Experten raten zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel von knapp 530 USD liegt deutlich über dem aktuellen Niveau und sogar oberhalb des bisherigen Rekordhochs.

    Die Bewertung bleibt zwar ambitioniert, doch wenn Broadcom seine Gewinnziele erreicht oder sogar übertrifft, ist die jüngste Kursschwäche eine interessante Einstiegsgelegenheit.

    Lululemon: Billig ist nicht automatisch günstig

    Bei Lululemon geht es in die entgegengesetzte Richtung - dort wird die Yogamatte zur Rutschbahn. Der einstige Börsenliebling hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen erneut enttäuscht und den Jahresausblick kräftig zusammengestrichen. Der Umsatz sank um rund 4 % auf 2,4 Mrd. USD. Besonders schmerzhaft ist die Schwäche im wichtigsten Absatzmarkt Amerika, wo die Erlöse um 8 % zurückgingen. Auch China, lange ein verlässlicher Wachstumstreiber, lieferte diesmal keine Entlastung: Währungsbereinigt schrumpfte das Geschäft dort um 2 %. Das Problem lässt sich damit kaum noch auf eine regionale Konsumflaute reduzieren.

    Vor allem das Herzstück der Marke schwächelt. Mit Leggings setzte Lululemon rund 20 % weniger um. Die eng anliegenden Hosen haben den kanadischen Sportbekleidungsanbieter groß gemacht, doch inzwischen greifen Kundinnen häufiger zu lockereren Schnitten. Neue Produkte konnten den Rückgang bisher nicht auffangen. Gleichzeitig setzen jüngere Wettbewerber wie Alo Yoga und Vuori den Platzhirsch unter Druck. Lululemon muss beweisen, dass die Marke weiterhin Trends setzen kann. Hohe Preise lassen sich auf Dauer nur durchsetzen, wenn Kunden auch einen entsprechenden Mehrwert erkennen.

    Der neue Jahresausblick zeigt, wie tief die Probleme inzwischen reichen. Für 2026 rechnet das Management nur noch mit 10,35 bis 10,50 Mrd. USD Umsatz, nachdem zuvor 11,00 bis 11,15 Mrd. USD angepeilt worden waren. Beim Gewinn je Aktie wurde die Prognose von 10,95 bis 11,15 USD auf 9,48 bis 9,73 USD gekappt. Die Börse quittierte das mit einem Kurssturz von gut 17 % auf 100,61 USD.

    Auf Basis der neuen Gewinnspanne errechnet sich damit ein KGV von etwa 10,5. Das sieht für einen bekannten Markenartikler zunächst verlockend aus. Allerdings taugt die Rechnung nur, wenn die Gewinne tatsächlich einen Boden finden. Weitere Prognosesenkungen könnten das vermeintliche Schnäppchen schnell relativieren. Ein niedrigeres KGV allein liefert deshalb noch keinen überzeugenden Einstiegsgrund.
    Hoffnung macht der bevorstehende Führungswechsel. Am 8. September übernimmt die frühere Nike-Managerin Heidi O’Neill das Ruder. Ihre Aufgabe ist klar: Das Sortiment muss wieder begehrlicher werden, die Marke an Profil gewinnen. Dafür braucht es Produkte, die Kunden zurückholen und ohne größere Rabatte über die Ladentheke gehen.

    Für antizyklische Anleger wird Lululemon damit interessant. Ein erfolgreicher Neustart könnte sowohl die Gewinne als auch die Bewertung beleben. Noch fehlt jedoch der operative Beweis. Auf die Beobachtungsliste gehört der gefallene Börsenstar allemal. Für einen Einstieg wären stabilere Umsätze und ein belastbarer Ausblick die besseren Argumente als der Abstand zu früheren Höchstkursen.

    Fazit

    Almonty bietet die größte Kurschance - die Aktie hat von den drei vorgestellten Titeln aber auch die höchsten Risiken. Gelingt der Hochlauf von Sangdong, dürften Umsatz, Gewinn und Cashflow in eine neue Dimension vorstoßen. Broadcom liefert bereits auf höchstem Niveau, muss wegen der anspruchsvollen Erwartungen jedoch immer neue Rekorde nachlegen. Lululemon ist optisch billig, braucht aber erst Beweise für eine Trendwende. Unser Favorit für risikobereite Anleger bleibt Almonty – ein Einstieg bietet sich allerdings gestaffelt und bevorzugt an schwächeren Börsentagen an.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf zukunftsbilanzen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Lars Winter

    Der gebürtige Nordhesse blickt auf eine über 25-jährige Laufbahn im Finanzjournalismus und aktiven Portfoliomanagement zurück und gilt als ausgewiesener Experte für deutsche Nebenwerte und Special Situations.

    Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen mit Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht startete er zur Jahrtausendwende seine Karriere in der Frankfurter Finanzszene. Als Börsen- und Wirtschaftsjournalist schrieb der passionierte Hobbygolfer für führende Börsenbriefe, Finanzzeitungen und Wirtschaftsmagazine wie die Platow Börse, Capital Depesche, BÖRSE ONLINE, Capital und die Financial Times Deutschland.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 04.09.2026 | 05:05

    Gefahr bei Rheinmetall und OHB! HPQ Silicon Kaufgelegenheit?

    • Rüstung
    • Rüstungstechnologie
    • Raumfahrtspezialist

    Der Rüstungssektor erlebte in den vergangenen Jahren eine beispiellose Rally, doch am Parkett weht plötzlich ein rauerer Wind. Während die Großen wie Rheinmetall und der Raumfahrtspezialist OHB trotz sensationell gefüllter Auftragsbücher unter Gewinnmitnahmen und auch steigenden Ölpreisen leiden, bildet sich im Schatten der Schlagzeilen eine vielleicht völlig neue Chance heraus. Das kanadische Technologieunternehmen HPQ Silicon arbeitet an marktverändernden Innovationen in der Batterie- und Wasserstofftechnik, die kurz vor dem kommerziellen Durchbruch stehen. Wer jetzt mutig ist und innovativ denkt, erkennt genau jetzt die Möglichkeiten auf den Kurszetteln der Börsianer.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Jens Castner vom 03.09.2026 | 04:05

    Roadmap statt Rätselraten: Finexity, Lahontan Gold und BMW auf klarem Kurs Richtung Zukunft

    • Digitalisierung
    • Gold
    • E-Mobiltät
    • Krypto
    • Bergbau
    • Automobil
    • Börse
    • Rohstoffe
    • Neue Klasse
    • Finexity
    • Lahontan Gold
    • BMW
    • Analysten

    Zukunftsversprechen sind das, was die Börse antreibt. Nicht immer sind sie glaubwürdig. Doch manche Unternehmen legen ihre Fahrpläne transparent offen – mit terminierten Meilensteinen statt bloßer Hoffnung. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich das aussehen kann: Finexity, ein Hamburger Fintech-Unternehmen, das den Wertpapierhandel neu erfindet, Lahontan Gold, ein kanadischer Explorer kurz vor dem Produktionsstart, und der DAX-Konzern BMW. Der Münchner Autohersteller definiert nicht nur auf der Straße eine „Neue Klasse“. Anleger sollten die Aktien des Trios auf der Rechnung haben.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Lars Winter vom 01.09.2026 | 05:00

    Kursverdoppler im Drohnen-Boom, E-Auto-Fantasie und Übernahmewette: Welche Chancen Volatus Aerospace, BYD und Delivery Hero Anlegern bieten

    • VolatusAerospace
    • BYD
    • DeliveryHero
    • Drohnen
    • Rüstung
    • Verteidigung
    • Militär
    • Nato
    • Kanada
    • KI
    • Automobil
    • Elektroautomobil

    Drei Aktien aus drei unterschiedlichen Branchen mit drei starken Kurstreibern: Volatus Aerospace greift im milliardenschweren Drohnenmarkt an und will sich zum integrierten Luftfahrt- und Rüstungskonzern entwickeln. BYD stemmt sich mit einer Exportoffensive gegen die Flaute auf dem chinesischen Automarkt. Und bei Delivery Hero kommen operative Fortschritte und Übernahmefantasie zusammen. Drei Aktien mit reichlich Potenzial – aber auch Risiken. Wir durchleuchten die Titel im Aktien-Check und zeigen, wo jetzt die größten Chancen liegen, was Analysten raten und für welche Anlegertypen die drei Titel geeignet sind.

    Zum Kommentar