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14.09.2026 | 05:00

Super Micro, Palantir und Strategic Resources - ein Rohstoff Geheimtipp: Welche Aktie hat das größte Potenzial?

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Bildquelle: Pixabay

Man hat das Gefühl, dass ohne die KI-Boomer-Aktien Super Micro Computer und Palantir, natürlich im Sog von Nvidia und Co., kaum noch etwas im Bereich der Künstlichen Intelligenz läuft. Die Welt rüstet auf bei Serverräumen und auch die Datenanalysen im Regierungs- und Unternehmenssektor schreiten im Eiltempo voran. Palantir und Super Micro bilden damit das fundamentale Rückgrat der neuen KI-Weltwirtschaft. Ohne diese beiden wäre der Boom nicht in dieser Geschwindigkeit vorangeschritten. Aber was wäre KI ohne die strategischen Rohstoffe und auch den immer wichtiger werdenden nachhaltigen Industrieprozessen? Da würde selbst die modernste Tech-KI-Revolution schnell an ihre physischen Grenzen stoßen. Daher schauen wir uns in unserer Analyse von diesen dreien die jüngsten Finanzzahlen, ihre Strategien und die charttechnischen Ausbruchsmuster an. Sie erfahren, wo sich der Einstieg jetzt lohnen könnte und welche Aktie(n) unmittelbar vor einem Kurssprung stehen könnte(n).

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: STRATEGIC RES INC. | CA86277X4093 | TSXV: SR , PALANTIR TECHNOLOGIES INC | US69608A1088 , SUPER MICRO COMPUTER INC | US86800U3023 | NASDAQ: SMCI

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Super Micro Computer: KI-Hardware – Aktie könnte in den Turbo-Modus schalten!

    Immer mehr Rechenleistung. Das ist das was die Welt und die Menschen wollen und auch suchen. Es scheint derzeit grenzenlos zu sein und Super Micro Computer steht mittendrin in diesem gewaltigen Hardware-Aufrüsten. Man kommt einfach nicht an diesem Unternehmen vorbei. Die Nachfrage nach diesen komplexen Serverarchitekturen und sehr effizienten Flüssigkeitskühlungen schießt durch die Decke, da Tech-Konzerne weltweit ihre Infrastruktur für KI-Anwendungen aufrüsten. Super Micro profitiert direkt vom Bau der globalen KI-Infrastruktur, was zu einem historischen Auftragsboom führt. Dennoch ist der Aktienkurs hochvolatil. Das zeigt, dass Investoren nicht wissen, wohin die Reise jetzt wirklich geht. Was ist oder bleibt Fantasie, was wird künftig real sein?!

    Das Geschäftsmodell basiert auf individuellen, quasi maßgefertigten IT-Gesamtlösungen, die sich durch die hohe Energieeffizienz auszeichnen. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 wies der Konzern einen Nettoumsatz von 39,1 Mrd. USD aus, was einem Anstieg von 77,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das vierte Quartal steuerte allein 11,1 Mrd. USD zum Jahresumsatz bei und führte dadurch zu einer Erholung der Bruttomarge auf 17,5 %. Mit einem Nettogewinn von 2,2 Mrd. USD für das Gesamtjahr und neuen Aufträgen von über 60,0 Mrd. USD zeigt Super Micro seine operative Qualität und Stärke. Für das kommende Geschäftsjahr (2027) peilt das Management einen Gesamtumsatz zwischen 65,0 Mrd. USD und 72,0 Mrd. USD an.
    Trotz diese positiven Entwicklung und diesen schon recht tollen Wachstumszahlen zeigt die Bewertung an der Börse teilweise ein eher verhaltenes Bild. Es ist eine gewisse Vorsicht der Marktteilnehmer zu spüren. Bei Super Micro gibt es bislang noch keine Dividende, daher gibt es auch keine Kennzahl der Dividendenrendite. Aber das eher moderate KGV im Verhältnis zu anderen KI-Aktien sollte noch Steigerungspotenzial zulassen. Die Aktie stand ja auch schon mal deutlich höher. Auf dem aktuellen Kursniveau um die Marke von 38 USD erscheint die Aktie im Branchenvergleich eher noch günstig bewertet. Allerdings bergen jedoch die teilweise recht hohen Lagerbestände bei Super Micro auch Risiken, wenn der KI-Boom ins Stocken geraten sollte. Wenn man aber an die Fortsetzung der KI-Revolution glaubt, könnte man sich Super Micro auf die Watchlist legen, denn über 42 USD könnte die Aktie nach oben hin ausbrechen. Dann wäre ein Kurs oberhalb von 50 USD durchaus möglich, sogar 60 USD könnten bei einem starken Momentumverlauf machbar sein.

    Von Super Micro Computer, die eher KI physisch möglich machen, kommen wir zu Palantir, das die Daten verarbeitet mit der hauseigenen Software.

    Palantir Technologies: Das „Daten-Orakel“!

    Palantir möchte weiterwachsen. Daher ist es das Ziel, mehrere Märkte zu bedienen. Es geht um den Sprung vom spezialisierten US-Geheimdienst-Zulieferer zum begehrten Softwarepartner der freien Wirtschaft und damit auch noch einer größeren Zielgruppe und folglich auch mehr anderer Kunden. Das Softwareunternehmen entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit zu einem nahezu unentbehrlichen Betriebssystem für datengetriebene Großkonzerne. Unternehmen brauchen es einfach und wenn sie es erstmal hatten, möchten sie es meistens nicht mehr missen und auch keinen anderen Anbieter nehmen.
    Die Aktie hat zuletzt Anfang August mit einem heftigen Gap-Up eröffnet und eine lange grüne Kerze ausgebildet. Das Gap wurde bislang auch nicht geclosed, was ein bullisches Zeichen ist und einiges spricht dafür, dass dieses Ereignis ein Pivotal Point war. Die Aktie notiert jetzt sogar so lange in diesen erhöhten Regionen, dass der 50er SMA den 200er SMA von unten nach oben schneiden könnte. Das wäre ein überaus bullisches Signal und würde ein Kursziel im Bereich 180 USD bis 200 USD indizieren.

    Das Geschäftsmodell von Palantir ruht auf den eigenen, hochentwickelten Analyseplattformen, die die ganzen Datenströme in Echtzeit strukturieren, egal wie komplex auch immer diese sind und nutzbar machen für die Unternehmen. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Palantir einen Gesamtumsatz von 1,935 Mrd. USD, was die positive operative Entwicklung unterstreicht. Besonders das US-Kommerzialgeschäft entwickelte sich mit einem Zuwachs von 149 % (!) zum Wachstumstreiber. Die Erlöse mit US-Behörden legten auch um sehr gute 90 % zu, woraufhin die Jahresprognose auf bis zu 8,158 Mrd. USD angehoben wurde. Peter Zaffino soll Anfang 2027 die Leitung des Finanzsektors übernehmen und Kooperationen mit PwC US sollen ausgebaut werden. Das sollte nicht zum Nachteil von Palantir sein, sondern eher weiter die Marktposition nachhaltig stärken.
    Fundamental gesehen ist die Aktie auf dem aktuellen Niveau von rund 167 USD aber keineswegs mehr billig. Kritiker wie z. B. der „The big short“-Investor Michael Burry bemängeln ebenfalls die hohe Bewertung und vergleichen das Modell eher mit einer personalintensiven Unternehmensberatung als mit einem reinen Softwarekonzern. Obwohl Palantir, ähnlich wie Super Micro, keine Dividende ausschüttet, rechtfertigt das anhaltende Rekordwachstum für viele Analysten ein noch höheres Kursziel. Es dürfte spannend bleiben, denn es kann auch zu einem gewaltigen Short-Squeeze kommen, wenn Palantir immer weiter steigt und die Fantasie kaum Grenzen kennt oder diese sprengt.

    Von Super Micro und Palantir kommen wir zu einem Unternehmen das im Rohstoffsektor beheimatet ist und noch als eine Art Geheimtipp gilt. Ohne die Rohstoffe wäre die Ausweitung von KI nicht möglich, denn erst Rohstoffe machen die Infrastrukturentwicklung für KI erst machbar.

    Strategic Resources: Ein Schlüsselwert bei grünem Stahl und kritischen Mineralien!

    Während die ganz großen Rohstoffriesen wie Barrick, BHP, Rio Tinto oder Newmont eher träge wirken, formiert sich mit Strategic Resources ein Entwickler kritischer Mineralien in politisch sicheren Regionen. Das kanadische Unternehmen fokussiert sich zielgerichtet auf High-Purity-Eisenerz, Vanadium und Titan. Das sind Metalle, die für die globale Dekarbonisierung der Stahlindustrie unentbehrlich sind. Mit Schlüsselprojekten in Kanada und Finnland positioniert sich Strategic Resources als künftiger Pionier einer emissionsarmen Stahlproduktion.
    Ein weiterer Schritt in die erfolgreiche Zukunft machte das Unternehmen am 26. Mai 2026 mit der Einreichung aller Antworten an das umwelttechnische Ministerium in Quebec. Dieser Schritt bringt die Genehmigung für den Ausbau der geplanten Pelletfabrik im Hafen von Port Saguenay von 1,5 Mio. auf 4,0 Mio. Tonnen pro Jahr entscheidend voran.

    Nur wenige Wochen später, am 29. Juni 2026, folgte die nächste Meldung. Das Vanadium-Magnetit-Konzentrat aus dem finnischen Mustavaara-Projekt wurde für das 17,0 Mio. EUR schwere FutSteel-Forschungsprojekt ausgewählt. Zusammen mit dem Stahlkonzern SSAB und der Universität Oulu wird hier die fossilfreie Stahlherstellung auf Wasserstoffbasis erprobt.

    Die Unternehmenspräsentation zeigt das Fundament des Flaggschiff-Projekts BlackRock in Quebec, das über eine genehmigte Minenlebensdauer von 39 Jahren und ein Ressourcenpotenzial von über 100 Jahren verfügt. Dank der guten Infrastruktur profitiert das Vorhaben von günstigem Wasserkraftstrom zu 0,04 CAD pro kWh und einem direkten Erdgaspipelineschluss. Eine zehnjährige Handelspartnerschaft mit Javelin Global Commodities sichert nicht nur den Vertrieb, sondern gewährt auch eine Betriebsmittelkreditlinie von 150,0 Mio. USD. Mit der Aussicht auf eine Projektfinanzierung von bis zu 300,0 Mio. USD durch die Societe Generale sowie der Unterstützung der Regierungen in Kanada und Québec ist das Ausführungsrisiko deutlich reduziert.

    Ergänzend eröffnet eine Absichtserklärung mit Tyfast Energy perspektivisch den Einstieg in den lukrativen Markt für Batteriematerialien auf Vanadiumbasis.

    Aus charttechnischer Sicht notiert die Aktie von Strategic Resources aktuell bei etwa 0,25 CAD und bewegt sich in einer engen Handelsspanne zwischen 0,24 CAD und 0,30 CAD. Zuletzt „absorbierte der Markt“ unter hohem Handelsvolumen größere Verkäufe. Dennoch knickte der Kurs kurz ein und lag zeitweise unterhalb der Range bei 0,24 CAD.

    Erst ein nachhaltiger Schlusskurs oberhalb von 0,30 CAD oder idealerweise 0,32 CAD bestätigt den geglückten Ausbruch und macht den Weg in Richtung 0,40 CAD frei. Zuletzt wurde dieser Ausbruch schon einmal versucht. Leider noch nicht mit einem krönenden Erfolg. Gelingt aber dieser Befreiungsschlag vielleicht bei einem folgenden Versuch, eröffnet sich sogar charttechnischer Spielraum bis in den Bereich von 0,50 CAD bis 0,60 CAD. Für risikobewusste Anleger bietet das Papier bei aktuellen Kursen somit ein recht interessantes Chancen-Risiko-Verhältnis.**

    Der erste Ausbruch ist zwar gescheitert, doch im zweiten Anlauf könnte es mit dem Überwinden der 0,30 CAD funktionieren!

    Fazit: Super Micro Computer bleibt ein Profiteur des KI-Infrastrukturbooms mit gewaltigem Umsatzpotenzial, verlangt Anlegern wegen der Marge und Lagerbestände jedoch gute Nerven ab. Palantir beeindruckt durch riesiges Kommerzialwachstum in den USA und etabliert sich als KI-Standardsoftware. Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau aber bereits ambitioniert bewertet. Strategic Resources wiederum bietet als angehender Lieferant kritischer Mineralien eine Option, die bei einem charttechnischen Ausbruch über 0,30 CAD noch mehr charttechnisches Potenzial freisetzen kann.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Kommentar von Matthias Schomber vom 26.08.2026 | 05:00

    Nervenkitzel und Chancen an den Märkten: Warum Infineon, Xpeng und Desert Gold jetzt für Furore sorgen könnten!

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    Futuristische Zukunftsfantasien und fundamentale Sicherheit treffen an einem Ort, nämlich der Börse, aufeinander. Der globale KI-Boom verlangt nach immer mächtigeren Rechenkapazitäten und Halbleiterunternehmen wie Infineon liefern quasi das Silizium-Gehirn dieser technologischen Revolution. Bei Elektroautobauern wie Xpeng wird bereits die nächste Stufe eingeläutet und auch gezündet: Das Unternehmen trotzt dem harten Preiskampf und möchte mit spektakulären Milliarden-Coups in der Robotik die Ära der humanoiden Roboter eintreten. Doch je schneller sich die ganze High-Tech-Spirale dreht, desto drängender wird die Frage nach dem richtigen Schutzschild für das eigene Depot, wenn etwas schief gehen sollte auf dieser Welt. Wie fragil diese ist, wissen wir nicht erst seit der Hypothekenkrise, sondern Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre oder Jahrzehnte erneut. Genau hier kommt Gold als ultimative Krisenwährung und zeitlose Absicherung ins Spiel. Im Wüstensand Westafrikas kündigt sich mit Desert Gold vielleicht eine kleine Sensation an. Der Explorer steht unmittelbar vor dem Durchbruch zum aktiven Goldproduzenten. Erfahren Sie in diesem exklusiven Bericht, wie die hochexplosive Mischung aus Künstlicher Intelligenz, humanoidem Roboter-Hype und greifbarem Vermögensschutz Ihr Portfolio nicht nur „sturmfest“ macht, sondern auch mit enormem Ausbruchspotenzial ausstattet.

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    Kommentar von Matthias Schomber vom 25.08.2026 | 05:00

    Evotec, Palantir, dynaCERT: 3 Aktien, 3 Geschichten! Welche Aktie performt am besten?

    • Wasserstoff
    • Diesel
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    Kommentar von Matthias Schomber vom 07.08.2026 | 05:00

    Telekom, Deutsche Bank & Power Metallic Mines: Solide Cashflows, Kursrally und eine 200 %-Chance!

    • Gold
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    Die Schwergewichte im DAX glänzen derzeit mit starken Quartalszahlen. In Kanada braut sich eine hochspannende Rohstoff-Story zusammen. Die Deutsche Telekom überzeugt mit beschleunigtem Wachstum und gehobenen Cashflow-Zielen. Die Deutsche Bank steht dank glänzender Zahlen im Investmentbanking vor einer spürbaren Neubewertung. Der Explorer Power Metallic Mines überzeugt in Quebec mit außergewöhnlichen Polymetall-Funden. Kann der kleine Rohstoffwert die deutschen Konzernriesen in Sachen Rendite in den Schatten stellen? Wir haben die Kennzahlen, die jüngsten Unternehmensnews und die aktuellen Chartbilder genauer unter die Lupe genommen.

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