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21.07.2026 | 04:55

Bayer, BASF & HPQ Silicon im Fokus: Überraschung, Umbruch und Mega-Chance!

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Bildquelle: pixabay

Der zuletzt weiter eskalierende Iran-Krieg im Nahen Osten und der zunehmende industrielle Druck durch China fordern die globale Wirtschaft auf recht extreme Weise heraus. Nachdem die Straße von Hormus erneut geschlossen wurde und Berichte über explodierte Öltanker die Runde machen, ist der Ölpreis der Sorte Brent auf rund 90 USD pro Fass in die Höhe geschossen. Das ist der höchste Stand seit Mitte Juni. Die Auswirkungen dieser Energiekrise zeigen sich bereits deutlich in den Bilanzen von Unternehmen. So vermeldete eine „Billig-Fluggesellschaft“ aufgrund der explodierten Kerosinpreise einen massiven Gewinneinbruch von 34 Prozent im ersten Quartal. Gleichzeitig wächst die Sorge vor einem großen Krieg, da die USA nach Raketenangriffen auf US-Soldaten in Jordanien erneut Luftangriffe gegen Ziele im Iran fliegen und weitere Kampfjets in die Region verlegen. Inmitten dieser geopolitischen Erschütterungen steht auch Deutschlands Industrie vor einer schwierigen Aufgabe, denn China hat sich vom einstigen Boom-Absatzmarkt vielerorts zum härtesten Konkurrenten gewandelt. Ob Automobilbau, Maschinenbau, Pharma oder Chemie. Die Volksrepublik greift Europa mit subventionierten Produkten, enormer Preiskonkurrenz und rasanter technologischer Automatisierung direkt an. Wer diese vielschichtigen Entwicklungen und die Reaktionen der Unternehmen darauf richtig deutet, findet gerade jetzt hochinteressante Anlagechancen. Wir haben 3 Werte herausgesucht, die interessant sein dürften!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: HPQ SILICON INC | CA40444L1031 | TSXV: HPQ , OTCQB: HPQFF , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    Bayer: Ein fulminanter Befreiungsschlag

    Die Bayer-Aktie war zuletzt wie entfesselt. Jahrelang drückte der lästige Glyphosat-Streit den Kurs nach unten. Doch nun gelang ein echter Befreiungsschlag. Die Begeisterung unter Anlegern und Investoren ist greifbar. Grob gesagt, hat das oberste US-Gericht entschieden, dass Bayer nicht wegen fehlender Krebswarnungen verklagt werden kann. Die US-Behörden geben die Etiketten zwingend vor. Das ist ein riesiger Sieg mit weitreichenden Folgen, denn tausenden anhängigen Klagen wird damit einfach der Boden entzogen. Die Aktie kletterte daraufhin rasant nach oben und kratzte an der Marke von 50 EUR. Ein sagenhaftes Plus von über 80 % auf Jahressicht spricht ja ohnehin Bände. Am 19. August 2026 steht nun die entscheidende Anhörung in Missouri an. Dabei soll der milliardenschwere Sammelvergleich über 7,25 Milliarden USD endgültig besiegelt werden. Ein positiver Ausgang könnte dann den Weg für eine noch stärkere Erholung frei machen. Es bleibt jetzt zu resümieren, dass auch das Management zuletzt in dieser Krise exzellent gearbeitet hat und für Anleger, die in Bayer investiert sind, dürfte es wohl jetzt enormen Spaß machen, zu beobachten, wie dieses deutsche Vorzeigeunternehmen seine Fesseln abwirft und wieder Stärke demonstriert. Der Kurs könnte zwar noch etwas konsolidieren nach dem Anstieg in Richtung 45 EUR, aber dann auch wieder weiter Fahrt nach oben aufnehmen. Spannend!
    Von Bayer blicken wir hinüber zu BASF, denn auch bei diesem Unternehmen gab es zuletzt eine positive News.

    BASF: Milliardenwerte vor der Freisetzung

    Die BASF-Aktie bewegt sich derzeit in einem überaus interessanten Bereich. Der Konzern überraschte den Markt mit starken Quartalszahlen, die über den Analystenerwartungen lagen. Das bereinigte operative Ergebnis sprang auf beachtliche 2,4 Milliarden EUR. Gleichzeitig stieg der Umsatz um 16 % auf 17,2 Milliarden EUR an. Das Management hob voller Selbstvertrauen sogar die Jahresprognose an. Man peilt nun ein EBITDA zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden EUR an. Die Aktie notiert aktuell bei rund 48,10 EUR. Doch es kommt noch besser, denn der Konzern bereitet einen echten Paukenschlag vor. Die hochprofitable Agrarsparte soll rechtlich ausgegliedert werden. Ein Börsengang ist für das Jahr 2027 fest eingeplant. Experten schätzen den Wert dieses Geschäftsbereichs auf 20 Milliarden EUR. Dieser Schritt könnte verborgene Werte sichtbar machen und die Bilanz nachhaltig entlasten. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt der negative freie Cashflow durch gestiegene Rohstoffpreise und auch geopolitische Risiken spielen weiterhin eine Rolle. Dennoch steuert BASF mit einem klaren Kompass weiter nach vorne, so hat man das Gefühl. Die harte Kostendisziplin macht die Aktie zu einem grundsoliden Investment und nach den guten News erst recht. Der Kurs könnte längerfristig, wenn es gelingt, die Marke bei 55 EUR nachhaltig zu überwinden, in Richtung 60 - 65 EUR tendieren. Interessante Story mit Potenzial!
    Während BASF und Bayer an ihrer zukünftigen Performance arbeiten, passieren bei kleineren innovativen Firmen nicht weniger spannende Dinge. Wir schauen über den großen Teich nach Nordamerika und betrachten ein Unternehmen, das die Materialwissenschaft in Teilen verändern möchte.

    HPQ Silicon: Technologie auf dem Vormarsch

    Wir richten unser Augenmerk nun auf HPQ Silicon, welches ein kanadisches Technologieunternehmen ist, das die Kommerzialisierung seiner innovativen Verfahren zur Entwicklung von High-Tech-Materialien für Batterien Stück für Stück vorantreibt.

    Das Unternehmen konzentriert sich bewusst auf margenstarke Nischenmärkte wie Drohnen, die Verteidigungsindustrie und industrielle Energiesysteme, anstatt den umkämpften E-Auto-Massenmarkt zu bedienen.

    Mit der innovativen GEN4-Technologie wird eine extrem hohe Energiedichte erreicht, wodurch Drohnen beispielsweise deutlich länger fliegen und mehr Gewicht tragen können. Für Partner und Investoren ist besonders attraktiv, dass diese neuen Materialien mit bereits bestehenden Produktionsanlagen kompatibel sind und somit teure Fabrikumbauten wegfallen.

    https://youtu.be/V6FO2uPdQLI

    Zudem erschließt HPQ über ein umweltschonendes Verfahren zur Herstellung von pyrogener Kieselsäure einen weiteren milliardenschweren Markt abseits des Batteriesektors.
    In den letzten Wochen verzeichnete das Team gleich mehrere wichtige Meilensteine.

    Am 8. Juli verkündete HPQ einen massiven Erfolg rund um seinen neuartigen Quarz-Reaktor. Das Pilotprogramm erreichte alle wesentlichen Ziele bravourös. Es bewies eindrucksvoll, dass pyrogene Kieselsäure kommerziell und sicher aus Quarz hergestellt werden kann. Die gesammelten Betriebsdaten untermauern die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Das Interesse der Industrie wächst spürbar an. Aus diesem Grund hat das Management die strategischen Gespräche nun erfreulicherweise deutlich ausgeweitet.

    Nur zwei Tage später, am 10. Juli, gab es eine wichtige Veränderung auf personeller Ebene. Noëlle Drapeau trat nach 17 Jahren im Vorstand in den Ruhestand. Sie begleitete den Wandel des Unternehmens hin zu einem Technologie-Player maßgeblich. Der Vorstand sucht nun gezielt nach einem Nachfolger, der frische Impulse für das künftige Wachstum liefert.

    Am 13. Juli folgte dann auch schon eine weitere News, die strategisch als interessanter Schachzug zu werten sein dürfte, denn zusammen mit dem Partnerunternehmen Novacium wurde das Führungsteam verstärkt. Man holte sich ausgewiesene Experten mit großer industrieller und militärischer Erfahrung ins Boot. Begleitet wird dies durch eine neue Partnerschaft mit dem Beratungsunternehmen Offset Links. Hier wird klar darauf abgezielt, neue industrielle Anwendungen und Aufträge im Verteidigungssektor zu erschließen.
    Die Aktie von HPQ Silicon könnte jetzt Fahrt aufnehmen, wenn es gelingt nach oben auszubrechen. Die Aktie liegt momentan bei 0,155 CAD. Gleichzeitig existiert auch hier eine horizontale Unterstützung im Bereich 0,16 nach unten hin bis in den Bereich von 0,14 CAD. Wenn ein Bruch der 0,175 beziehungsweise 0,18 CAD gelingen sollte, dann könnte die Aktie in Richtung der oberen Begrenzung bei 0,20 CAD laufen, wenn es besonders gut läuft, geht es auch Richtung 0,24 oder 0,25 CAD. Dort liegt ein früheres Verlaufshoch. Nach einem Überwinden könnte es sogar weiter in Richtung 0,30 CAD gehen. Aber noch ist es nicht soweit, sondern das ist Zukunftsmusik. Dennoch bleibt die charttechnische Lage überaus spannend.

    Die HPQ-Aktie befindet sich in einer interessanten charttechnischen Ausgangslage!

    Fazit

    Zum Abschluss lässt sich festhalten, dass alle drei Unternehmen derzeit besondere Chancen bieten. Bayer begeistert durch seine juristischen Befreiungsschläge und entfacht dadurch viel Fantasie und Leidenschaft bei den Investoren.
    BASF besticht durch die zuletzt starken Zahlen und den tollen Plan, durch einen Agrar-Spin-off gewaltige Werte freizusetzen, die den Wert von BASF insgesamt nach oben hieven düften.
    HPQ Silicon positioniert sich clever bei wichtigen Zukunftsmaterialien. Die technologischen Erfolge beim Quarz-Reaktor und die personelle Verstärkung zeigen, dass das Unternehmen einen Plan hat. Wenn die Gespräche auch in feste Verträge münden, könnte einem Anstieg kaum etwas im Wege stehen.


    Interessenskonflikt

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    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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