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03.08.2026 | 05:00

Alarm bei Volkswagen, Steyr Motors Übernahme abgesagt! Wann zündet dynaCERT den ersehnten Kurs-Turbo am Markt?

  • dynaCERT
  • steyr motors
  • Volkswagen
Bildquelle: pixabay

Während einige der größten deutschen Autobauer in einer handfesten Krise stecken und historische Einschnitte planen, stehen auch andere renommierte Werte vor großen Herausforderungen. Volkswagen kämpft aktuell mit drastischen Absatzeinbrüchen und riesigen Streichlisten, die den Markt tief erschüttern, was auch am fallenden Kurs abzulesen ist. Gleichzeitig muss sich der österreichische Motorenspezialist Steyr Motors in einem überaus anspruchsvollen Marktumfeld behaupten und gänzlich neu justieren. Zuletzt wurde den Übernahmegerüchten eine Absage erteilt. Inmitten dieser turbulenten Zeiten richtet sich der Blick von Investoren auf kleinere Player, wie z. B. das kanadische Cleantech-Unternehmen dynaCERT. Es arbeitet an einer interessanten Technologie für Verbrennungsmotoren, mit Hilfe dieser sich Einsparungen ergeben.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: DYNACERT INC. | CA26780A1084 | TSX: DYA , OTCQB: DYFSF , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039 , STEYR MOTORS AG | AT0000A3FW25

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Volkswagen: Es rumpelt und wackelt gewaltig

    Die neuesten Entwicklungen rund um den Wolfsburger Autobauer lesen sich fast wie ein Wirtschaftskrimi. Wer hätte noch vor wenigen Jahren ernsthaft gedacht, dass ein derartiger Traditionskonzern dermaßen ins Wanken gerät? Die frisch vorgelegten Zahlen belegen einen äußerst schmerzhaften Einbruch. Besonders der einst so verlässliche und wichtige chinesische Markt bricht dem Konzern dramatisch weg. Ein massiver Rückgang der Absätze um knapp 25,9 % im 1. Halbjahr in China spricht Bände. Dieser Schwund schlägt sich massiv in der Kasse nieder. Das operative Ergebnis sackte um über 11,6 % auf knapp 5,9 Milliarden EUR ab. Damit schrumpfte auch die operative Marge auf eher maue 3,8 %. Immerhin machen bei Neuaufträgen Elektroautos nun 31 % aus, was langfristig Hoffnung auf Besserung macht.
    Die internen Konsequenzen könnten für die gesamte Belegschaft drastisch ausfallen. Dem Aufsichtsrat wurden Pläne präsentiert, nach denen bis zu 100.000 Arbeitsplätze weltweit auf dem Prüfstand stehen. Allein in der Bundesrepublik könnten 4 traditionsreiche Werke vor dem kompletten Aus stehen. Die Produktionsstandorte in Emden, Zwickau, Hannover und der Audi-Standort Neckarsulm zittern um ihre Zukunft. Ein rigider Sparkurs soll nun mit aller Macht die Wende bringen. 10 bis 11 Milliarden EUR an Kosten müssen dringend eingespart werden. Parallel soll die Modellpalette um 50 % reduziert werden. An der Börse spiegelt sich diese Dramatik ungeschönt wider. Die Aktie notiert aktuell tief im Bereich von um die 75 EUR. Sie hat seit Jahresbeginn über 25 % an Wert verloren. Trotz eines optisch günstigen Kurs-Gewinn-Verhältnisses bleiben viele große Investoren weiterhin äußerst skeptisch, auch wenn eine engere Zusammenarbeit mit dem chinesischen Batteriehersteller Gotion geprüft wird. Die Aktie könnte noch tiefer fallen, bevor der Rebound einsetzt.

    Steyr Motors: Auf sich allein gestellt im harten Marktumfeld

    Nicht nur in Niedersachsen brennt derzeit die Luft. Auch beim österreichischen Spezialisten Steyr Motors gibt es reichlich Herausforderungen, denen sich das Management konsequent stellen muss. Während andere große, führende Unternehmen mit der radikalen Transformation zur Elektromobilität zu kämpfen haben, muss sich auch der renommierte Hersteller von Spezialmotoren in einem höchst anspruchsvollen Umfeld beweisen.
    In einer Zeit, in der sich die gesamte Automobil- und Motorenbranche in einem schmerzhaften Umbruch befindet, wird von Nischenanbietern wie Steyr Motors absolute technologische Perfektion und strategische Weitsicht verlangt. Der Fokus liegt darauf, die bestehenden hochkomplexen Antriebs- und Motorsysteme weiter zu verfeinern und sich gegen aufkommende internationale Konkurrenz abzusichern.
    Der Markt verzeiht aktuell keine Fehltritte, und jeder mittelständische oder spezialisierte Akteur muss dem Investor zeigen, wie künftige Margen gesichert werden können.
    Zusätzlich geriet Steyr Motors zuletzt durch ein Übernahmeszenario in die Schlagzeilen. Das Management bestätigte zurückliegende Verhandlungen über ein mögliches öffentliches Kaufangebot durch den US-Drohnenhersteller Red Cat Holdings, gab jedoch nahezu zeitgleich das vorläufige Ende der Gespräche bekannt. Auch ohne eine direkte Übernahmeprämie bleibt der Spezialmotorenhersteller dank prall gefüllter Auftragsbücher für Anleger extrem spannend. Hier gilt es die Marke bei 50 EUR zu beobachten. Darüber wäre die Aktie charttechnisch nach oben hin befreit.

    dynaCERT: Technologisch in eine sauberere Zukunft

    Während Branchengrößen wie Volkswagen und Steyr Motors ihre ganz eigenen, teils gewaltigen internen Baustellen mühsam sortieren und bewältigen müssen, arbeitet ein kleineres Unternehmen in Kanada an einer höchst interessanten Lösung. dynaCERT positioniert sich als überaus spannender Player im zukunftsträchtigen Bereich der Cleantech-Industrie. Mit der patentierten HydraGEN-Technologie bieten die Kanadier eine nachrüstbare Technologie an. Das technische Prinzip dahinter ist ebenso einfach wie genial durchdacht. Eine kompakte, wetterfeste Elektrolyse-Einheit erzeugt während der Fahrt kleine Mengen an Wasserstoff und Sauerstoff. Dieses spezielle Gemisch wird dann als Zusatz direkt in den Lufteinlass von gewöhnlichen Dieselmotoren geleitet.
    Da die Flammengeschwindigkeit von reinem Wasserstoff 9-mal höher ist als die von herkömmlichem Diesel, führt dies zu einer deutlich schnelleren und vollständigeren Verbrennung im Zylinder. Das messbare Resultat sind nicht nur ein geringerer Kraftstoffverbrauch und spürbar reduzierte Emissionen von Kohlenwasserstoffen und CO2, sondern auch ein gesteigertes Drehmoment und eine Verlängerung der Motoröllebensdauer. Das System ist skalierbar und soll perspektivisch auch auf Züge, Schiffe, Off-Road-Fahrzeuge und die Stromerzeugung ausgeweitet werden. Es ist als eine Art perfektes Nachrüstsystem konzipiert, das sich an verschiedene Motorentypen anpassen lässt.
    Charttechnisch blickt der Markt gespannt auf die weitere Entwicklung. Der Kurs ist weiter in einer Keilformation „gefangen“, könnte aber mit einem Anstieg auf 0,12 CAD ausbrechen. Zuletzt gab es schon mal einen Ausbruchsversuch im Juni, als der Kurs auf 0,15 CAD stieg, dieser wurde aber von den Bären zurückgeschlagen. Aktuell liegt die Aktie bei 0,105 CAD. Bei einem Ausbruch über 0,12 CAD könnte die Aktie Richtung 0,15 – 0,20 CAD durchstarten. Das grundlegende Potenzial ist also vorhanden, auch wenn man die typischen Risiken solch kleinerer Werte nicht in Gänze ausblenden darf. Dennoch ist die Aktie auf dem aktuellen Niveau und auch darunter gut durch horizontal verlaufende Unterstützungslinien supportet.

    Über 0,12 CAD könnte der Ausbruch gelingen!

    Fazit:

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Börsenmarkt aktuell keine Gefangenen macht und strukturelle Schwächen sofort bestraft. Volkswagen steht vor einer schmerzhaften Restrukturierung. Der geplante Abbau von Arbeitsplätzen und die Bewältigung der China-Krise werden dem Wolfsburger Management einiges, wenn nicht sogar alles abverlangen. Auch Steyr Motors muss sich im Fahrwasser der allgemeinen Branchenschwäche zwingend beweisen und operative Stärke zeigen, um Anleger auf Dauer zu überzeugen. Hier ist die Marke von 50 EUR entscheidend! Bleibt am Ende noch dynaCERT. Das kanadische Unternehmen bietet eine ziemlich interessante Technologie vielleicht genau zur richtigen Zeit an. Die kluge Kombination aus aktiver Emissionseinsparung und direkter Kostensenkung trifft den Nerv vieler Industriezweige. Wenn die weltweite Skalierung über den Straßenverkehr hinaus gelingt und der erhoffte charttechnische Ausbruch endlich glückt, haben Anleger hier einen überaus interessanten Wert vor sich.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 27.07.2026 | 05:10

    Volkswagen blutet aus! Porsche AG könnte jetzt die Bremse lösen! RE Royalties kurz vor dem charttechnischen Breakout?!

    • Volkswagen
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    Die Welt ist momentan schon wieder, bzw. immer noch in einem Wirrwarr aus Konflikten und Kriegen und die Finanzmärkte halten wie in einer Schockstarre immer mal wieder den Atem an. Geopolitisch steuern wir auf ein Szenario zu, das noch vor Kurzem als undenkbar galt: Eskaliert der Konflikt mit dem Iran jetzt vollends? Stehen wir im Nahen Osten vor vernichtenden Flächenbombardements durch die USA, welche die B-1-Bomber vor Ort geschickt hat, oder stehen wir gar vor dem Einsatz einer taktischen Nuklearwaffe durch die USA, oder ist dieses historische Säbelrasseln am Ende nur ein eiskalt kalkulierter Bluff der Machteliten, um die Märkte erst in Panik zu versetzen und dann den nächsten gigantischen „Taco Trade“ durchzuziehen? Während die Menschen angesichts des Ungewissen den Atem anhalten, wackeln in Europa die alteingesessenen Industrien, wie die Automobilindustrie oder auch deren Zulieferer. Selbst solche großen deutschen „Mythos-Konzerne“, wie z. B. Volkswagen geraten ins Wanken und es wird längst die ungemütliche Frage laut: Wird Volkswagen in 5 Jahren überhaupt noch existieren? In diesem historischen Umfeld trennt sich wahrlich die Spreu vom Weizen. Während traditionelle Industrien und Konzerne um ihr bloßes Überleben kämpfen, wittern kleinere Nischenplayer die große Chance. Wir beleuchten und schauen wo man noch Renditen erzielen kann.

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    Kommentar von Jens Castner vom 21.07.2026 | 04:40

    GameStop, dynaCERT, Infineon: Drei Wege vom Pennystock zum Überflieger

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    Der ehemalige Pleitekandidat GameStop will eBay übernehmen, Infineon zählt nach einem Nahtoderlebnis während der Finanzkrise 2009 heute zu den Schwergewichten im DAX. Die Kursvervielfachungen beider Aktien liefern die Vorlage für einen dritten, deutlich kleineren Fall: dynaCERT. Die Kanadier verbessern mit einem Nachrüstsystem Verbrauch und Abgaswerte bestehender Dieselmotoren. Die Analysten von GBC Research bescheinigen der Aktie ein Kurspotenzial von über 500 %. Ob das realistisch ist und wie es bei GameStop und Infineon weitergeht, zeigt der Blick auf die Fakten.

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    Kommentar von Matthias Schomber vom 10.07.2026 | 05:00

    Raketen im Nahen Osten! Kriegsangst treibt Ölpreise, Xiaomi und BYD kämpfen um Marktanteile - dynaCERT wittert jetzt seine Stunde!

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    Die Weltlage ist und bleibt angespannt. Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ist praktisch Geschichte, vorgestern Nacht griffen amerikanische Streitkräfte erneut rund 90 Ziele im Iran an, Teheran antwortete mit Attacken auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait. Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Öltransportrouten der Welt, kommt wieder fast zum Erliegen, die Ölpreise ziehen spürbar an.
    Genau in diesem nervösen Umfeld tobt an den Aktienmärkten ein ganz eigener Machtkampf. Während asiatische Schwergewichte wie Xiaomi und BYD sich in einem gnadenlosen Preiskrieg gegenseitig die Kunden abjagen, richten Anleger den Blick auch auf kleinere Player, die Profiteure vom steigenden Ölpreis sein könnten.
    So z. B. ein kanadisches Cleantech-Unternehmen, dessen Technologie zur Emissionsreduktion gerade genau den Nerv der Zeit trifft, und bei dem sich charttechnisch spürbar Druck aufbaut.
    Wir werfen einen Blick auf drei unterschiedliche Werte: BYD, Xiaomi und dynaCERT.

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