02.03.2026 | 07:20
Die Lösung für den Hunger einer wachsenden Weltbevölkerung: Bayer, K+S und MustGrow Biologics! Senf als biologische Innovationen kann die Landwirtschaft von morgen verändern!
Die Menschheit hat ein großes Problem, das alle Menschen betrifft. Auf der Erde leben heute mehr als 8 Milliarden Menschen. Jeder Mensch braucht jeden Tag Essen. Aber die Felder, auf denen wir Lebensmittel anbauen können, werden immer kleiner. Die alten Methoden in der Landwirtschaft funktionieren nicht mehr gut genug. Viele künstliche Düngemittel und starke Chemikalien sind heute verboten oder werden immer stärker eingeschränkt. Deshalb werden Unternehmen wie MustGrow Biologics, Bayer und K+S immer wichtiger. Diese Unternehmen arbeiten an einer neuen Art von Landwirtschaft. Sie versuchen den Spagat: Sie wollen, dass gute Ernten eingefahren werden können und gleichzeitig aber auch die Natur geschützt wird. Besonders das kleine Unternehmen MustGrow Biologics zeigt, wie man sogar natürliche Mittel einsetzen kann, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
Mario Hose
ISIN:
K+S AG NA O.N. | DE000KSAG888 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Mario Hose
In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.
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Die Welt braucht mehr Ernte: Was Bayer und K+S hierfür tun
Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Lebensmittel. Gleichzeitig gibt es immer weniger Platz für Felder. Das bedeutet: Jede Pflanze muss so viel wachsen wie möglich. Dabei helfen Unternehmen wie Bayer und K+S. K+S liefert seit vielen Jahren wichtige Mineralstoffe für die Landwirtschaft. Ohne diese Düngemittel würden die Böden schlechter werden und die Ernten stark sinken. Bayer hilft dabei, Pflanzen vor Schädlingen zu schützen und besseres Saatgut herzustellen.
Beide Unternehmen stehen aber vor großen Veränderungen. Die Menschen wollen heute nicht nur genug Essen, sondern auch gesundes und natürliches Essen. Chemische Rückstände im Boden oder im Trinkwasser sind verpönt und werden nicht mehr akzeptiert. Behörden auf der ganzen Welt verbieten immer mehr chemische Mittel. Das ist ein großes Problem für Bauern. Sie brauchen neue Mittel, die genauso gut wirken wie die alten Chemikalien, aber die Umwelt nicht schädigen. Genau hier entsteht ein großer neuer Markt. Bayer sucht deshalb aktiv nach umweltfreundlicheren Lösungen. Natürliche Mittel, die das Pflanzenwachstum fördern und Schädlinge bekämpfen, sind heute sehr gefragt. Die Landwirtschaft befindet sich in einem großen Wandel, bei dem alte Methoden auf neue Ideen und Möglichkeiten treffen.
Der Senf-Pionier: MustGrow Biologics mit einer Revolution für die Landwirtschaft
Mitten in diesem spannenden Umbruch taucht ein Name auf: MustGrow Biologics. Dieses Unternehmen ist aber kein „ganz normales“ für die Landwirtschaft, sondern vielmehr auch ein Visionär, der sich eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt zunutze macht: den Senf. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Senf so eine natürliche Schärfe besitzt? Es ist der Verteidigungsmechanismus der Pflanze. MustGrow hat es geschafft, diese natürlichen Abwehrmoleküle zu extrahieren und in eine hochwirksame Technologieplattform zu verwandeln. Es ist beeindruckend zu erkennen, wie hier moderne Wissenschaft und die Wirkweise (Kraft) der Natur verschmelzen. Das Unternehmen hat mittlerweile rund 110 erteilte und angemeldete Patente dafür. Das zeigt aber auch, dass es schwer sein dürfte für Nachahmer, diesen Ansatz zu kopieren. MustGrow dürfte sich durch die Patente einen Burggraben erarbeiten und auch schon teilweise erarbeitet haben.
Die Technologie von MustGrow setzt dort an, wo Landwirte am meisten leiden. Zum Beispiel beim Produkt TerraMG. Es ist ein biologisches Bodenpestizid, das direkt aus Senf gewonnen wird. Es bekämpft Krankheiten und Schädlinge im Boden, bevor sie die Pflanze überhaupt schädigen können. Besonders spannend ist das bei Raps, einer der wichtigsten Nutzpflanzen Kanadas und auch bei uns hier wird recht viel Raps mittlerweile angebaut. Hier gibt es eine Krankheit namens Kohlhernie, gegen die es bisher kaum wirksame Mittel gab. In zweijährigen Feldversuchen auf Landflächen hat TerraMG gezeigt, was es kann. Die Ergebnisse sind schlichtweg sensationell. Bei feuchten Bedingungen konnten die Kohlhernie-Sporen um bis zu 95 Prozent reduziert werden. Das bedeutet bei den Landwirten einen deutlichen Mehrertrag, was sich in barer Münze niederschlägt. Aber gleichzeitig bedeutet dies auch, gesündere Pflanzen und stabilere, planbarere Ernten.
MustGrow kann aber noch mehr als nur schützen. Mit TerraSante haben sie ein Biofertilitätsprodukt entwickelt, das den Boden regelrecht wiederbelebt. Es liefert Proteine und Kohlenhydrate aus der Senfsaat, die als Nahrung für nützliche Mikroorganismen im Boden dienen. Ein gesunder Boden hält das Wasser besser und liefert die Nährstoffe effizienter an die Wurzeln. In den USA ist TerraSante bereits in Bundesstaaten wie z. B. Kalifornien registriert und sogar für den ökologischen Landbau zertifiziert.
MustGrow hat sich zuletzt finanziell verbessert aufgestellt und frisches Geld über eine Privatplatzierung von 2 Millionen USD reingeholt. Dieses Geld soll direkt in die Produktion und den Vertrieb fließen.
Allianzen für die Zukunft
Es ist kein Zufall, dass ein Schwergewicht wie Bayer die Nähe zu MustGrow Biologics sucht. Im Dezember 2023 haben die beiden Unternehmen einen wegweisenden kommerziellen Lizenzvertrag unterzeichnet. Bayer übernimmt dabei die Vermarktung der Biokontrolltechnologien von MustGrow in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.
Wenn ein Weltmarktführer wie Bayer auf die Senf-Technologie von MustGrow setzt, dann ist das ein klares Signal an den gesamten Markt. Hier könnte etwas Großes entstehen und diese Kooperation zeigt auch, wie sich die ganz Großen der Branche wandeln müssen. Es braucht frische Ideen und die Flexibilität von noch kleinen, jungen Unternehmen. Das könnte helfen, um den Anforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung gerecht zu werden.
Eine Zusammenarbeit zwischen diesen verschiedenen Firmen könnte vielleicht zum ganz großen Erfolg führen. Während K+S weiterhin die mineralische Basis für fruchtbare Böden liefert, bringt Bayer die globale Infrastruktur und MustGrow die „biologische Geheimwaffe Senf“ ein.
Gemeinsam bilden sie eine Kette, die von der Bodenverbesserung bis zum Schutz der fertigen Ernte reicht. Das Ziel ist klar: Wir alle brauchen bessere Ernteergebnisse auf möglichst nachhaltige Weise. Der Hunger der Welt wird größer. Wir müssen Lösungen finden, die heute funktionieren und morgen noch eine gesunde Umwelt hinterlassen. MustGrow beweist auch mit seinen Produkten für die Nachernte-Behandlung, zum Beispiel bei Kartoffeln, dass sie den gesamten Lebenszyklus einer Pflanze im Blick haben. Sogar die Keimbildung bei gelagerten Kartoffeln kann durch ihre Technologie auf natürliche Weise unterdrückt werden. Das reduziert Lebensmittelabfälle und sichert die Versorgung.
Fazit:
Drei Aktien für eine grünere und produktivere Welt. Mit Bayer gibt es einen erfahrenen Giganten, der sich mutig dem Wandel stellt und durch Partnerschaften seine Zukunft sichert. Dann K+S, der als Spezialist für Düngemittel unverzichtbar für die Grundversorgung der Weltlandwirtschaft bleiben dürfte. Und MustGrow Biologics. Dieses Unternehmen ist innovativ und nutzt die Natur, um Probleme zu lösen, an denen die Chemie gescheitert ist. MustGrow ist Hoffnungsträger und liefert bereits heute handfeste Ergebnisse auf den Feldern in Kanada und den USA. Mit einer starken Patentbasis, frischem Kapital und einem Weltklasse-Partner wie Bayer an der Seite könnte der Weg für MustGrow steil nach oben gehen. Hochspannend!
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