Menü schließen




24.06.2026 | 05:00

Power Metallic Mines, Grupo México und Anglo American: Drei spannende Aktien für das große Metallfieber

  • Rohstoffe
  • kupfer
  • Nickel
  • Platin
  • palladium
  • Gold
  • Silber
  • Minenwerte
  • Energiewende
  • Stromnetze
  • Explorer
  • Kanada
  • Québec
Bildquelle: Pixabay.com

Kritische Metalle sind längst zu einem der spannendsten Themen an der Börse geworden. Stromnetze, Rechenzentren, Elektromobilität, erneuerbare Energien und neue Industriepolitik verschlingen nicht nur Kupfer, sondern auch Nickel, Platin, Palladium, Silber und andere strategische Rohstoffe. Gleichzeitig entstehen neue Minen nur langsam, Genehmigungen dauern Jahre und politisch sichere Standorte werden immer wertvoller. Genau daraus entsteht die Fantasie: Wer heute Zugang zu den richtigen Vorkommen, Produzenten oder Rohstoffplattformen hat, könnte morgen zu den Gewinnern der nächsten Knappheitswelle zählen. Wir stellen drei interessante Aktien vor, über die Anleger das Thema kritische Metalle aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln abbilden können.

Lesezeit: ca. 8 Min. | Autor: Lars Winter
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 | TSXV: PNPN , OTCBB: PNPNF , GRUPO MEXICO B | MXP 370841019 , 00 , ANGLO AMERICAN DL-_54945 | GB00B1XZS820

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Lars Winter

    Der gebürtige Nordhesse blickt auf eine über 25-jährige Laufbahn im Finanzjournalismus und aktiven Portfoliomanagement zurück und gilt als ausgewiesener Experte für deutsche Nebenwerte und Special Situations.

    Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen mit Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht startete er zur Jahrtausendwende seine Karriere in der Frankfurter Finanzszene. Als Börsen- und Wirtschaftsjournalist schrieb der passionierte Hobbygolfer für führende Börsenbriefe, Finanzzeitungen und Wirtschaftsmagazine wie die Platow Börse, Capital Depesche, BÖRSE ONLINE, Capital und die Financial Times Deutschland.

    Mehr zum Autor



    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    Power Metallic Mines: Explorer mit perfekter Börsenstory

    Kupfer ist das Metall der Energiewende. Ohne Kupfer keine Stromnetze, keine Windräder, keine E-Autos, keine Ladeinfrastruktur und auch keine KI-Rechenzentren. Je stärker die Welt elektrifiziert wird, desto größer wird der Hunger nach dem roten Metall. Das Problem: Der Nachschub kommt nicht im gleichen Tempo hinterher. Neue Minen brauchen Jahre, Genehmigungen dauern, alte Lagerstätten liefern sinkende Erzgehalte. Genau in diesem Umfeld rücken kleinere Explorer wieder stärker ins Blickfeld. Denn wer heute aussichtsreiche Projekte in sicheren Regionen kontrolliert, kann morgen auf der Einkaufsliste der Großen stehen.

    So ein Kandidat ist Power Metallic Mines. Die kanadische Gesellschaft ist noch kein Produzent, sondern ein spekulativer Explorer. Aber einer mit einer Börsenstory, die perfekt in die Zeit passt. Im Mittelpunkt steht das Nisk-Projekt in der James-Bay-Region von Québec. Dort geht es nicht nur um Kupfer, sondern um einen ganzen Korb strategischer Metalle: Nickel, Platin, Palladium, Gold und Silber kommen hinzu. Der Projektname liest sich inzwischen fast wie ein kleines Raubtiergehege: Nisk, Lion, Tiger. Entscheidend ist aber, dass Power Metallic dort mehrere hochgradige polymetallische Zonen bearbeitet und die Lagerstätte Schritt für Schritt größer bohren will. Québec ist dabei ein idealer Standort für zukünftige Wachstumspläne. Die Region und Jurisdiktion sind politisch stabil, zudem finden Firmen ein miningfreundliches Umfeld mit guter Infrastruktur und der Nähe zu nordamerikanischen Lieferketten. Gerade in Zeiten, in denen westliche Industrien ihre Versorgung mit kritischen Metallen unabhängiger machen wollen, bekommen solche Standorte einen strategischen Aufschlag. Power Metallic stößt damit genau in eine geopolitische Versorgungslücke: Die Welt braucht mehr Kupfer, Nickel und andere kritische Metalle. Gleichzeitig sollen diese Rohstoffe nicht mehr nur aus politisch heiklen Regionen kommen.

    Dass das Management keine Zeit verliert, zeigt das laufende Explorationsprogramm. In den kommenden Monaten sollen mehr als 30.000 Bohrmeter niedergebracht werden. Noch interessanter ist, wie gebohrt werden soll. Power Metallic setzt nicht nur auf klassische Geologie, sondern auf moderne geophysikalische Verfahren. Supraleitende Quantenmagnetometer sollen kleinste magnetische Veränderungen im Gestein sichtbar machen. Seismische Umgebungstomographie nutzt das natürliche Hintergrundrauschen der Erde, um tiefere Strukturen zu durchleuchten. Klingt nach Science-Fiction, ist aber vor allem der Versuch, die Trefferquote in der Tiefe deutlich zu erhöhen.

    Im Fokus steht die Lion Zone. Dort gab es zuletzt Bohrergebnisse, die in der Explorer-Szene aufhorchen lassen. Abschnitte wie 22 Meter mit 11,46 % Kupfer-Äquivalent oder 39 Meter mit 5,66 % Kupfer-Äquivalent sind durchaus sehenswert. Natürlich machen ein paar starke Bohrlöcher noch keine Mine. Aber die Bohrergebnisse liefern genau den Stoff, aus dem Börsenfantasie entsteht. Je mehr Power Metallic die Lion Zone ausdehnen und mit Nisk und Tiger zu einem größeren System verbinden kann, desto spannender wird die Story.

    Zusätzlichen Schwung brachte jüngst die erfolgreiche Finanzierung über 28,2 Mio. CAD. Das frische Kapital stärkt die Bilanz und ermöglicht weitere Wachstumsschritte. Ein Name auf der Liste der neuen Aktionäre lässt aufhorchen: Eric Sprott. Der kanadische Rohstoffinvestor ist im Minensektor so etwas wie ein Gütesiegel mit eingebautem Spekulationshebel. Sprott investierte über seine Beteiligungsgesellschaft 2,0 Mio. CAD und erwarb über die jüngste Finanzierungsmaßnahme 1,6 Mio. Aktien zu je 1,25 CAD. Aus einem Explorer macht das noch keinen Minenkonzern. Aber es sorgt für Aufmerksamkeit, Liquidität und Glaubwürdigkeit.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Art der Mineralisierung. Die Metalle liegen in Québec als Sulfid-Erze vor. Das ist aus Verarbeitungssicht attraktiver als viele Laterit-Erze, bei denen Nickel mit hohem Energie- und Chemikalieneinsatz gewonnen wird. Hinzu kommt die Lage nahe Infrastruktur und günstiger Wasserkraft von Hydro-Québec. Sollte aus Nisk tatsächlich einmal eine Mine werden, hätte das Projekt damit einen Umweltvorteil, der in der heutigen Rohstoffwelt zählt. Große Industriekunden wollen nicht nur Metall. Sie wollen nachvollziehbare Lieferketten, stabile Herkunft und einen möglichst niedrigen CO2-Fußabdruck.

    Potenzieller Kursverdreifacher

    Damit ist Power Metallic mehr als nur eine weitere Kanada-Wette. Die Aktie bleibt spekulativ und ist von Bohrergebnissen, Metallpreisen und Kapitalmarktstimmung abhängig. Aber die Zutaten stimmen: Das Portfolio ist ein heißer Metallmix, der Standort Québec strategisch interessant. Zudem konnte sich das Unternehmen frisches Kapital sichern und hat mit Eric Sprott einen prominenten Aktionär gefunden, der an die Story glaubt - und an ein Marktumfeld, in dem die großen Branchenplayer immer hungriger auf Kupfer und kritische Metalle werden. Vor dem Hintergrund einer Marktkapitalisierung von unter 300 Mio. CAD erscheint das Chance-Risiko-Verhältnis für viele Investoren attraktiv. Zu diesem Ergebnis kommen auch die Analysten von GBC Research, die das Kursziel für die Aktie auf 3 CAD taxieren und damit in Power Metallic Mines einen potenziellen Kursverdreifacher sehen. Aktuell kostet der Titel lediglich 1,03 CAD.

    Grupo México: Der Kupferanker mit Rabatt

    Den bodenständigen Gegenpol liefert Grupo México. Der Konzern ist kein klassisches Kupfer-Pure-Play, sondern eher ein Rohstoff- und Infrastruktur-Konglomerat mit attraktivem Bewertungsabschlag. Das Herzstück ist die Beteiligung an Southern Copper. Grupo México hält knapp 89 % an dem US-notierten Kupferriesen, der Minen in Mexiko, Peru und den USA betreibt. Southern Copper zählt zu den Schwergewichten der Branche und profitiert direkt von hohen Kupfer-, Silber- und Zinkpreisen. Dazu kommen mit GMXT das größte Güterbahnnetz Mexikos sowie Infrastrukturaktivitäten im Energie- und Baubereich.

    Auf den ersten Blick klingt das nach einem unübersichtlichen Bauchladen. Auf den zweiten Blick jedoch liegt genau darin der Reiz. Denn die Börse preist Grupo México mit erstaunlich hohem Rabatt ein. Je nach Tageskurs ist allein die Beteiligung an Southern Copper an der Börse mehr wert als die gesamte Muttergesellschaft. Das Bahn- und Infrastrukturgeschäft gibt es so rechnerisch fast als Beifang obendrauf. Natürlich ist das keine risikolose Arbitrage aus dem Lehrbuch. Holdingabschläge haben Gründe. Viele Investoren greifen lieber direkt zum reinen Kupferproduzenten Southern Copper, statt den Umweg über die mexikanische Mutter zu gehen. Hinzu kommen politische Risiken, Währungsschwankungen, mögliche Eingriffe in Konzessionen und die üblichen Fragezeichen rund um große Rohstoffprojekte in Lateinamerika. Trotzdem ist der Bewertungsrabatt attraktiv und macht ein Investment in Grupo México interessant.

    Operativ läuft es ohnehin rund. Hohe Metallpreise sorgen für kräftige Gewinne, die Bilanz ist robust, der Cashflow sprudelt und die Dividende ist attraktiv. Gleichzeitig arbeitet Southern Copper an großen Projekten, die mittelfristig zusätzliche Mengen bringen könnten. Das ist in einem Markt spannend, in dem neue Minen jahrelang brauchen, Genehmigungen stocken und die Erzgehalte vieler alter Gruben sinken.

    Damit liefert Grupo México einen bodenständigen Gegenpol zu spekulativeren Kupfergeschichten. Die Aktie ist kein Turbo-Explorer, sondern eher der rabattierte Kupferanker fürs Depot. Das Papier hat nicht annähernd das Kurspotenzial von Power Metallic Mines, doch wer konservativer investieren will und an den langfristigen Kupferboom glaubt, bekommt hier Produzentenqualität, Infrastrukturwert und Holdingabschlag in einem Paket. Das größte Risiko bleibt natürlich der Kupferpreis. Fällt dieser deutlich, wird auch Grupo México dagegen nicht immun sein. Aber solange die Welt mehr Strom, mehr Netze, mehr Rechenzentren und mehr Elektrifizierung baut, dürfte Kupfer kaum aus der Mode kommen.

    Anglo American: Spannende Transformationsgeschichte im globalen Rohstoffsektor

    Eine spannende Aktie für das große Metallfieber ist auch Anglo American. Die Börsenstory dreht sich um die große strategische Bewegung im Sektor. Der geplante Zusammenschluss mit Teck Resources, der den Konzern noch stärker in Richtung Kupfer und kritische Zukunftsmetalle schieben soll, kommt offenbar ohne größere Störgeräusche voran. Anlässlich der Produktionszahlen für das erste Quartal bestätigte das Management, dass der Fusionsprozess planmäßig verläuft. Der Abschluss wird weiterhin im Zeitraum zwischen September 2026 und März 2027 erwartet. Die regulatorische Freigabe aus Südkorea liegt vor. Offen ist derzeit nur noch die Zustimmung aus China. Marktexperten wie etwa die Analysten der DZ Bank zeigen sich zuversichtlich und erwarten, dass auch diese Freigabe erfolgt und der geplante Zeitplan eingehalten werden kann.

    Je reibungsloser der Prozess läuft, desto stärker rückt die neue Equity Story in den Vordergrund: Anglo American soll schlanker, fokussierter und vor allem kupferlastiger werden. Operativ lieferte das erste Quartal dafür solide Argumente. Die Kupferproduktion stieg leicht um 1 % auf 170.000 Tonnen. Rückenwind kam vor allem aus Los Bronces und Collahuasi, wo ein höherer Durchsatz die Mengen stützte. Auffällig stark entwickelte sich die Manganförderung. Sie sprang um 118 % auf 759.000 Tonnen, die Diamantenproduktion legte um 17 % auf 7,1 Mio. Karat zu. Anglo American bestätigte zudem sämtliche Produktionsziele für 2026. Damit bleibt die operative Basis intakt, während im Hintergrund die strategische Neuaufstellung weiter vorangetrieben wird. Der Konzern verliert keine Zeit, Altlasten abzugeben und das Portfolio vor der Fusion mit Teck Resources zu schärfen.

    Für Anleger bleibt Anglo American damit eine der spannendsten Transformationsgeschichten im globalen Rohstoffsektor. Und der geplante Zusammenschluss mit Teck Resources ist mehr als nur eine einzelne Transaktion. Es ist ein Signal. Die großen Minenkonzerne wissen, dass Kupfer knapp werden könnte. Sie wissen auch, dass neue Projekte schwer zu finden, teuer zu entwickeln und politisch oft kompliziert sind. Also wird konsolidiert. Für Power Metallic Mines etwa ist genau das die indirekte Fantasie. Wenn Anglo und Teck ihre Kräfte bündeln, wenn BHP, Rio Tinto, Glencore und andere Majors seit Jahren nach mehr Kupfer-Exposure suchen, dann zeigt das: Gute Projekte in sicheren Ländern werden wertvoller. Ein Explorer wie Power Metallic muss nicht selbst zur milliardenschweren Mine werden, um für Anleger interessant zu sein. Es reicht, wenn der Markt beginnt, eine mögliche strategische Relevanz einzupreisen.

    Fazit

    Damit entsteht ein sauberer roter Faden für Anleger. Grupo México zeigt, wie profitabel Kupfer heute schon ist. Anglo American macht deutlich, wie aggressiv die großen Konzerne ihre Portfolios auf kritische Metalle ausrichten. Und Power Metallic Mines liefert die spekulative Option auf die nächste Entdeckung. Kupfer ist die Klammer. Grupo México steht für Bewertung und Cashflow, Anglo American für Konsolidierung und strategische Knappheit, Power Metallic für Entdeckung und viel Wachstums- und Kursfantasie.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf zukunftsbilanzen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Lars Winter

    Der gebürtige Nordhesse blickt auf eine über 25-jährige Laufbahn im Finanzjournalismus und aktiven Portfoliomanagement zurück und gilt als ausgewiesener Experte für deutsche Nebenwerte und Special Situations.

    Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen mit Schwerpunkt im Bank- und Kapitalmarktrecht startete er zur Jahrtausendwende seine Karriere in der Frankfurter Finanzszene. Als Börsen- und Wirtschaftsjournalist schrieb der passionierte Hobbygolfer für führende Börsenbriefe, Finanzzeitungen und Wirtschaftsmagazine wie die Platow Börse, Capital Depesche, BÖRSE ONLINE, Capital und die Financial Times Deutschland.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 23.06.2026 | 04:50

    Drohnen über Moskau, Trump droht erneut Iran! Startet Lahontan Gold jetzt die Mega-Rally?

    • Gold
    • Lahontan Gold
    • goldproduzent
    • Goldrausch
    • goldmine
    • goldboom
    • goldexplorer

    Die globalen Krisenherde brennen weiter lichterloh und halten die Weltmärkte und auch die Börsen in Atem. Ein massiver Drohnenangriff auf Moskau legt den Flugverkehr lahm und versetzt die russische Hauptstadt in einen absoluten Ausnahmezustand. Gleichzeitig drohen die zarten Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz zu platzen, nachdem scharfe Drohungen von Donald Trump die geopolitischen Spannungen ins Unerträgliche steigern. In solch aufgewühlten, von Konflikten geprägten Zeiten, suchen Anleger meist nach einem sicheren Hafen. Genau hier rückt Gold wieder als ultimative Krisenwährung und verlässliche Depotabsicherung in den Fokus. Wer sein Portfolio jetzt clever ausrichten möchte, findet in aufstrebenden Unternehmen wie z. B. einer Lahontan Gold eine spannende Beimischung. Das Unternehmen glänzt nicht nur mit gut ausgestatteten Finanzen in einer bergbaufreundlichen Top-Region, sondern steht auch charttechnisch möglicherweise vor einem gewaltigen Sprung. Möglicherweise sogar vor einem 100-Prozenter. Lassen Sie uns gemeinsam in diese Chance eintauchen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Jens Castner vom 18.06.2026 | 05:25

    Die Akte Lahontan Gold: Wie ein geologisches Detektiv-Team Nevadas schlafenden Riesen weckt

    • Gold
    • Bergbau
    • Nevada
    • Investments
    • Lahontan Gold

    Es gibt historische Kriminalfälle, die nie wirklich gelöst wurden. Ein solcher „Cold Case“ ist die Santa-Fe-Goldmine in Nevada. Drei Jahrzehnte lang lag die Akte unbeachtet in der Ablage: zu alt, zu klein, zu uninteressant – bis das geologische Detektiv-Duo Kimberly Ann und Brian Maher von Lahontan Gold die verstaubten Bohrkerne aus der Asservatenkammer holte, um die Beweise neu zu ordnen. Das Ergebnis ihrer Ermittlungen: Millionen von Unzen Goldäquivalent warten auf ihre Entdecker. Die Akte Santa Fe wird gerade neu geschrieben – und wer früh genug hineinliest, könnte zu den Gewinnern gehören.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Lars Winter vom 17.06.2026 | 05:00

    Rio Tinto, KSB, Desert Gold Ventures: Drei Gewinner des Rohstoff-Superzyklus

    • DesertGoldVentures
    • Gold
    • Goldminen
    • Rohstoffe
    • barrick mining
    • B2Gold
    • Allied Gold

    Die Rohstoffmärkte haben sich in den vergangenen zwei Jahren stark entwickelt. Trotz der jüngsten Korrekturen bei Gold und Silber sind Edelmetalle weiterhin gefragt. Auch Kupfer, Wolfram oder seltene Erden profitieren von einem Nachfrageboom, der weit über einen gewöhnlichen Konjunkturzyklus hinausgeht. Treiber sind die Energiewende, der weltweite Ausbau von Rechenzentren, die Elektrifizierung der Industrie sowie steigende Verteidigungsausgaben. Gleichzeitig wird die Versorgung mit strategischen Rohstoffen zunehmend zur Frage der nationalen Sicherheit. Drei Gewinner des Rohstoff-Superzyklus sind Rio Tinto, KSB und Desert Gold Ventures. Mit den Titeln aus Spekulation, Substanz und Infrastruktur finden Anleger drei unterschiedliche Wege, auf einen der spannendsten Trends der kommenden Jahre zu setzen.

    Zum Kommentar