IBU-TEC ADV.MATER. INH.ON
Kommentar von Jens Castner vom 30.09.2026 | 04:44
Das Herz des europäischen Akkus: Wie BASF, IBU-tec und HPQ Silicon die Batterie revolutionieren
Die Zukunft der europäischen Automobilindustrie entscheidet sich nicht am Fließband, sondern im Chemielabor. Bislang stammt die Batteriezelle, das Herzstück moderner Elektroautos, fast ausschließlich aus Asien. Eine gefährliche Abhängigkeit, vor der Politiker seit Jahren lautstark warnen: Europa braucht dringend eine eigene, geschlossene Batterie-Wertschöpfungskette. Doch um diese Unabhängigkeit zu erreichen, reicht es nicht, riesige Fabriken („Gigafactories“) auf die grüne Wiese zu stellen. Der wahre Hebel liegt in den molekularen Komponenten: der Kathode (dem Pluspol) und der Anode (dem Minuspol). Drei Unternehmen zeigen, wie diese europäische Lieferkette Realität werden kann: Der DAX-Gigant BASF setzt auf hochpreisige Chemie für Premium-Reichweiten, während der Mittelständler IBU-tec mit seiner neuen Mega-Fabrik in Bitterfeld-Wolfen im Begriff ist, zum europäischen LFP-Kathodenkönig für den Massenmarkt aufzusteigen. Am anderen Pol der Batterie sorgt die kanadisch-französische Technologieschmiede HPQ Silicon mit innovativen Silizium-Anoden dafür, dass die Energiespeicher der Zukunft dramatisch leistungsfähiger werden. Eine technologische Zangenbewegung, die den Kontinent aus der asiatischen Umklammerung befreien könnte. Hier lesen Sie, was das für Anleger bedeutet.
Zum KommentarKommentar von Mario Hose vom 01.04.2026 | 04:20
Vom Turnaround bis zum Technologiebaukasten: SGL Carbon, IBU-tec und NEO Battery Materials auf dem Prüfstand
Anoden und Kathoden, Graphit, Silizium und Eisenphosphat: Wer an der Börse von Megatrends wie Elektromobilität oder vom boomenden Drohnen- und Verteidigungssektor profitieren will, findet in spezialisierten Materialzulieferern eine spannende Alternative zu Batterieherstellern und Automobilkonzernen. Drei Unternehmen aus diesem Segment stehen im Fokus unseres Vergleichs: das kanadisch-südkoreanische Start-up NEO Battery Materials, der ostdeutsche Spezialchemiker IBU-tec und der etablierte Werkstoffkonzern SGL Carbon. Alle drei adressieren auf sehr unterschiedliche Weise das Rückgrat moderner Energiespeicher.
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